Tierlexikon zu Hunden & Katzen
Hier findest Du alle wichtigen Themen rund um Hunde- und Katzenhaltung kurz und bündig erklärt.
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Im Internet gibt es unzählige Videos von Hunden, die auf dem Boden in einer Wohnung ausrutschen. Worüber viele lachen, ist für Hunde ganz und gar kein Spaß. Durch den falschen Bodenbelag hat Ihr Hund Probleme mit dem Gleichgewicht. Er rutscht oder, was für viele Hundehalter noch schlimmer ist, zerkratzt den Boden. Dabei wird jedoch nicht nur der Boden geschädigt. Tierärzte warnen davor, dass vor allem bei größeren Hunden Hüftprobleme durch falsche Böden auftreten können.
Eine bewährte Wahl des Bodenbelags für den Hund ist der Teppich. Er hat sowohl für den Vierbeiner als auch für Sie viele Vorteile:
Wem ein Teppich zu Hause nicht gefällt, kann noch immer auf glatte Oberflächen wie Parkett, Fliesen oder Laminat zurückgreifen. Der Vorteil ist, dass diese Oberflächen leichter zu reinigen sind. Nachteile sind folgende:
Das Rutschen des Hundes kann durch angeraute Oberflächen sowie kleinere, verteilte Teppiche auf dem glatten Boden, reduziert werden. Prinzipiell können Sie zwischen Laminat, Parkett, Vinyl und Linoleum wählen. Die Oberflächen des Laminats sind dabei geriffelt oder gebürstet, durch diese Oberflächenbehandlung sind die Böden rutschfest und nahezu kratzfrei, zudem überzeugen sie durch antibakterielle und wasserfeste Eigenschaften. Wenn Sie sich für Parkett entscheiden, dürfen Sie keine geschliffene oder lackierte Oberfläche wählen, hier sind die geölten und UV-geölten Variationen interessant. Sie punkten mit Rutschfestigkeit, vor allem große und schwere Hunde können gut mit Parkett umgehen.
Zu empfehlen ist allerdings Vinyl, das mittlerweile auch als Click-Variante zu kaufen ist, und mit seiner gummiartigen, geriffelten Struktur Ihrem Hund sicheres und gelenkschonendes Laufen ermöglicht. Auch die Kratz- und Stoßfestigkeit stellt andere Bodenbeläge schnell in den Schatten. Wenn Sie jedoch farblich mehr experimentieren möchten und holzfarbene Materialien eher nicht bevorzugen, dann kann Ihnen der Linoleum-Boden ans Herz gelegt werden, Ihr Hund wird gut auf der rutschhemmenden, festen Oberfläche zurechtkommen.
Fast jeder Hundebesitzer kennt die Situation: Herrchen und Frauchen sitzen am Küchentisch, der Hund bettelt und schon fällt ein Leckerchen herunter, welches eigentlich gar nicht für ihn geeignet ist. Hier ein Stück Schokolade, da der Rest vom Brötchen mit Käse und frischen Zwiebeln. Doch viele Lebensmittel, die für uns unbedenklich sind, sind für Ihren Vierbeiner schlichtweg unverträglich oder sogar hochgradig giftig!
Das Verfüttern von rohem Fleisch oder den restlichen Knochen vom letzten Grillfest wirkt auf den ersten Blick nicht verwerflich. Oft wird nach dem Prinzip argumentiert, dass sich der Hund in der Natur auch von erlegten Tieren ernähre. Doch hierbei wird ein wichtiger Aspekt vergessen: In der Natur selektiert der Hund durch seinen Instinkt, was er von den Knochen des Beutetieres frisst und das sind meist weiche Knochenteile oder Knorpelkappen. Übrig gebliebene Hühnerknochen dagegen können schnell splittern und beim Hund zu Verletzungen in Mund, Speiseröhre, Magen und Darm führen. Im schlimmsten Fall kann es zu lebensbedrohlichen Verstopfungen kommen. Das Gleiche gilt für rohes Schweinefleisch: Während Rohfleisch von Rind und Lamm unbedenklich ist und gerne beim „Barfen“ eingesetzt wird, kann rohes Schweinefleisch bereits in kleinen Mengen tödlich sein. Der eventuell enthaltene Aujeszky-Virus führt bei Hunden zu einer lebensbedrohlichen Entzündung des Hirns und der Nerven.
Schon ein Stück Schokolade, besonders Zartbitter- und Backschokolade, kann für einen kleinen Hund lebensbedrohlich sein! Das in der Schokolade enthaltene Theobromin führt bei Hunden zu Vergiftungserscheinungen wie Erbrechen, Durchfall und im schlimmsten Fall Herzversagen. Für kleine Hunderassen ist der Verzehr einer halben Schokoladentafel bereits eine tödliche Dosis.
Etwas Wurstsalat, der Rest vom frischen Burger? Den Hund stört der Zwiebel - oder Knoblauchgeschmack nicht mehr, wenn er von Fleisch oder viel Mayonnaise überdeckt wird. Doch die ätherischen Öle der Zwiebel enthalten Sulfide, welche die roten Blutkörperchen des Hundes zerstören. Sie lösen Blutarmut, Durchfall, Erbrechen und Appetitlosigkeit aus. Bereits fünf Gramm pro Kilogramm Körpergewicht wirken giftig. Das Gleiche gilt für Knoblauch. Weitere verbotene „Leckerlis“- von Alkohol bis Weintrauben
Ihr Hund hat gerade eine Kleinigkeit stibitzt und Sie sind sich nicht sicher, ob es gefährlich wird? Ein Termin in einer tierärztlichen Videosprechstunde kann Ihnen möglicherweise weiterhelfen.
Jetzt Tierärztin oder Tierarzt online sprechen!
Sie sollten sich allerdings beeilen: Ist es doch nötig, Ihren Vierbeiner erbrechen zu lassen um den giftigen Stoff zu beseitigen, haben Sie nur zwei Stunden Zeit in eine Kleintierpraxis oder Tierklinik zu fahren. Ist der Weg sehr weit, sollten Sie sicherheitshalber direkt losfahren.
Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhaltende sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall eine Tierärztin oder einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.
Prinzipiell wissen Katzen, was sie fressen können und halten sich von Dingen fern, die ihnen nicht gut bekommen. Trotzdem sollten Sie genau im Blick haben, was Ihre Katze zu sich nimmt:
Viele Katzen sind schon dem giftigen Schneckenkorn zum Opfer gefallen, da es ihnen offenbar gut schmeckt. Sprechen Sie diesbezüglich auch mit Ihren Nachbarn. Sollte Ihre Katze Schneckenkorn gefressen haben, suchen Sie so schnell wie möglich einen Tierarzt auf. Achten Sie darauf, ob sich giftige Pflanzen in Ihrer Wohnung bzw. in Ihrem Garten befinden. Pestizide auf Grünpflanzen und Schnittblumen können für die Katze zur Gefahr werden, nicht nur wenn sie die Pflanze anknabbert, sondern auch, wenn sie etwa das Blumenwasser trinkt.
Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhaltende sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall eine Tierärztin oder einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.
Die Gelbsucht oder Ikterus ist eine Krankheit, die nicht nur den Menschen, sondern auch Haustiere befallen kann. Es handelt sich dabei um eine Stoffwechselerkrankung, die potenziell tödlich endet und daher unbedingt von einem Tierarzt behandelt werden muss. Zu wissen ist hierbei, dass die Gelbsucht lediglich ein Symptom einer ernsteren, zugrundeliegenden Erkrankung ist und kein eigenes Krankheitsbild darstellt. Die Ursachen einer Gelbsucht bei Katzen werden in folgende Kategorien unterteilt:
Hunde haben viel Spaß an Bewegung, möchten laufen, rennen, toben. Gelenkprobleme können diese Freude an der Bewegung jedoch trüben. Eine harmonische Bewegung kommt nur dann zustande, wenn Gelenke, Muskeln, Knochen und Bänder optimal zusammen funktionieren. Gelenke verbinden die starren Knochen und ermöglichen mehr Flexibilität in der Bewegung. Bei Hunden können jedoch genau wie beim Menschen Gelenkprobleme auftreten. Gelenkprobleme beim Hund entstehen beispielsweise durch Fehlstellungen beziehungsweise Fehlentwicklungen des Gelenks. Hüftgelenksdysplasien (HD) und Ellbogendysplasien (ED) gehören zu diesen Gelenkproblemen beim Hund. Arthrosen und Arthritiden können bei Hunden ebenfalls vorkommen. Gelenkprobleme können grundsätzlich bei allen Hunden vorkommen. Einige Gelenkprobleme treten jedoch besonders häufig bei großen, schweren Hunden auf.
Geschwulst, Knoten, Beule, Tumor, Schwellung, Wucherung, Verhärtung: All diese Begriffe werden von Tierhaltern genutzt, wenn ein Hund eine so genannte Umfangsvermehrung entwickelt hat. Hundehalter bemerken diese meist beim Streicheln oder bei der Fellpflege und assoziieren mit dieser Geschwulst häufig eine lebensbedrohliche Krebserkrankung. Eine Geschwulst muss jedoch noch lange keine ernsthafte Erkrankung sein: Es gibt zahlreiche harmlose Ursachen für Geschwulste beim Hund!
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