Tierlexikon zu Hunden & Katzen

Hier finden Sie, kurz und bündig erklärt, alle wichtigen Begriffe rund um Tierkrankheiten, Hunde- und Katzenrassen sowie weitere, interessante Themen. Wenn Sie Fragen zu anderen Begriffen aus der Hunde- und Katzenwelt haben, schreiben Sie einfach eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Die Antwort interessiert vielleicht auch andere Tierfreunde und wird dann in das Lexikon aufgenommen.

Bouvier des Flandres

Der Bouvier des Flandres ist ein anerkannter Rassehund, der seinen Ursprung in Belgien hat. Der Name lässt bereits erkennen, dass der Treib- und Hütehund aus Flandern - einer Region in Belgien - stammt. In ihrem Ursprungsland werden die großen, muskulösen Hunde für das Treiben von Viehherden ein. Hunde dieser Rasse sind hierzulande eher selten anzutreffen. Wer einen solchen Rassehund bei sich aufnehmen möchte, muss unter Umständen daher etwas länger nach den passenden Bouvier des Flandres Züchter suchen.

Bracco Italiano

Bei diesen Hunden handelt es sich um Rassehunde, die von der FCI offiziell anerkannt werden und ihren Ursprung in Italien haben. Sie sollen in Italien bereits seit vielen Jahrhunderten existieren. Ursprünglich wurden die italienischen Vorstehhunde vor allem zu Jagd auf Vögel eingesetzt. Im Laufe der Jahrhunderte wurden ihre Eigenschaften und Fähigkeiten immer weiterentwickelt und geformt. Die Hunde haben die Entwicklung vom Einsatz der Fangnetze bis zum Gebrauch von Feuerwaffen problemlos mitgemacht. Der Bracco Italiano zeichnet sich durch eine kraftvolle Erscheinung und einen robusten, harmonischen Körperbau aus.

Bei der Brandlbracke handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die aus Österreich stammt. Dieser Rassehund gilt als Nachfahre der Keltenbracke. Diese Hunde begleiten den Menschen schon seit vielen Jahren bei der Jagd. Die Brandlbracke arbeitet dabei weitestgehend selbstständig. Hunde dieser Rasse sind optimal, wenn man im Gebirge auf die Jagd gehen möchte. Schwieriges Gelände ist für diesen Rassehund kein Problem. Aufgrund ihrer lohfarbenen Abzeichen über den Augen wird dieser Rassehund auch "Vieräugl" genannt.

Bei der Braque Belge handelt es sich um eine Hunderasse, die ursprünglich von der FCI anerkannt worden war. Die Hunderasse stammt aus Belgien. Mittlerweile hat die FCI diese Hunderasse bereits aus ihren Registern gelöscht. Diese Löschung ist bislang nur vorläufig. Allerdings wird die Rasse in der Regel als ausgestorben angesehen, weil es weltweit nur noch wenige Exemplare dieser Rasse gibt. Die Braque Belge war mit einer Widerristhöhe von bis zu 65 cm grundsätzlich ein großer Hund. Der Körper soll eher lang und breit gebaut gewesen sein, wodurch das Tier sehr kräftig gewirkt hat. Ihr Körperbau war eher auf Kraft denn auf Schnelligkeit ausgelegt. Das Haarkleid der Braque Belge war fein, kurz und eng anliegend. Die Grundfarbe war Weiß mit braunen Flecken.

Beim Braque Saint-Germain handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Frankreich hat. Der Ursprung dieser Hunderasse reicht bis in das 19. Jahrhundert zurück. Es wird angenommen, dass dieser Rassehund von den königlichen Hunden, die ihre beste Zeit unter Ludwig XV erlebt haben, abstammt. Durch die Einkreuzung des englischen Pointers sollen dann diese edlen, anmutigen Vorstehhunde entstanden sein. Hunde dieser Rasse können als Jagdhunde geführt werden, sind jedoch auch für die Haltung als Familienhund geeignet. Besonders häufig werden diese Jagdhunde bei der Jagd auf Schnepfen, Fasane und Rebhühner eingesetzt. Sie finden sich auch in unwegsamem Gelände zurecht. Die Tiere arbeiten zumeist nach dem Schuss und apportieren das erlegte Wild mit weichem Maul.

Der Name lässt es bereits erahnen: Der Brasilianische Terrier wurde in Brasilien gezüchtet. Allerdings hat der Hund seine Vorfahren nicht in Südamerika, sondern in Frankreich und England. Angeblich brachten brasilianische Studenten Pinscher und Jack-Russell-Terrier aus Europa mit. In ihrer neuen Heimat wurden die Tiere dann mit einheimischen Hunden gekreuzt – das Ergebnis war der Brasilianische Terrier. Anfang der Siebzigerjahre wurde er offiziell als Rasse anerkannt. Bis heute ist diese Terrierart in europäischen Haushalten kaum vorzufinden; in seiner brasilianischen Heimat gilt sie jedoch als äußerst beliebt.

Briard

Briard, oder auch „Chien de berger de Brie" – so nennt man heute den zotteligen ehemaligen Bauernhund, der bereits 1758 in einem französischen Schriftstück erwähnt wurde. Völlig zu Recht fand der Briard derart früh Eingang in die Annalen der Hunderassen. Schließlich diente er seinen damaligen Haltern nicht allein als Hütehund und Bewacher von Haus und Hof, sondern verteidigte als echter Herdenschutzhund das Vieh gegen Wölfe und andere Wildtiere.

Beim Briquet Griffon Vendéen handelt es sich um eine anerkannte französische Hunderasse. Hunde dieser Rasse kommen mit den unterschiedlichsten Wetterbedingungen zurecht und gehen auch in unwegsamem Gelände ihrer Jagdleidenschaft nach. Diese Rassehunde sind mittelgroß, haben eine eher gedrungene Statur und sind gut proportioniert. Das Fell dieser Hunde ist mittellang und kann schwarz, sandfarben oder falbfarben sein. Typisch sind die dichten, buschigen Augenbrauen und ein strenger, wachsamer Blick.

British Kurzhaar Katze

Bei der Britisch Kurzhaar handelt es sich um eine Katzenrasse, die ihren Ursprung in Großbritannien hat. Es wird vermutet, dass die Vorfahren dieser Katzenrasse bereits vor über 2000 Jahren mit den Römern nach Großbritannien gekommen sind. Viele Jahrhunderte lang konnten sich diese Katzen ohne das Eingreifen des Menschen entwickeln. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts kam man dann auf die Idee, diese Katze einem bestimmten Typ entsprechend zu züchten.

Britisch Langhaar Katze

Bei der Britisch Langhaar handelt es sich um eine Katzenrasse, die sich durch ihr halblanges Fell auszeichnet. Diese Rassekatzen sind eng verwandt mit den Britisch Kurzhaar Katzen.

Broholmer

Bei den großen, kräftigen Hunden handelt es sich um anerkannte Rassehunde, die ihren Ursprung in Dänemark haben. Dieser Hundetyp ist bereits im Mittelalter bekannt gewesen. Die großen Hunde wurden vor allem für die Jagd auf Hirsche eingesetzt. Später dienten die imposanten Tiere als Wachhunde und wurden für das Bewachen von Landgütern und großen Bauernhöfen verwendet. 

Bronchitis bei Katzen

Bei einer Bronchitis bei Katzen handelt es sich um eine Entzündung der Atemwege. Grundsätzlich sind die Atemwege einer Katze durch eine Schleimschicht gut vor dem Eindringen von Krankheitserregern geschützt. Das Flimmerepithel, das die Atemwege auskleidet, schützt zusätzlich: Die feinen Flimmerhärchen transportieren unerwünschte Eindringlinge gemeinsam mit dem Schleim aus den Atemwegen hinaus und schützen so Bronchien und Lunge vor Infektionen. Außerdem befinden sich Abwehrzellen in den Luftwegen, die Krankheitserreger unschädlich machen können. Wenn Krankheitserreger diesen Schutzwall jedoch überwinden, dann kann es zu einer Entzündung der Bronchien bei Katzen kommen. Da häufig gleichzeitig auch die Luftröhre (Trachea) entzündet ist, spricht man auch von einer Tracheobronchitis.

Bronchitis beim Hund

Bei einer Bronchitis sind die Atemwege des Hundes entzündet. Da häufig gleichzeitig auch die Luftröhre (Trachea) entzündet ist, spricht man auch von einer Tracheobronchitis. Grundsätzlich sind die Atemwege eines Hundes durch eine Schleimschicht gut vor dem Eindringen von Erregern geschützt. Das Flimmerepithel, das die Atemwege auskleidet, schützt zusätzlich: Die feinen Flimmerhärchen transportieren unerwünschte Eindringlinge gemeinsam mit dem Schleim aus den Atemwegen hinaus und schützen so Bronchien und Lunge vor Infektionen. Außerdem befinden sich Abwehrzellen in den Luftwegen, die Krankheitserreger unschädlich machen können. Trotzdem können manchmal Krankheitserreger diesen Schutzwall überwinden und eine Entzündung der Luftwege verursachen. Eine Bronchitis kann beim Hund akut oder chronisch verlaufen.

Bullmastiff

Beim Bullmastiff handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Großbritannien hat. Entwickelt hat sich diese Hunderasse aus der Bulldogge und dem Old English Mastiff. Eingesetzt wurden Hunde dieser Rasse vor allem als Wachhunde. Sie sollten die Wildhüter schützen und bei der Bekämpfung von Wilddieben helfen. Die Hunde haben einen kräftigen Körperbau und gelten als absolut zuverlässig.

Beim Bullterrier handelt es sich um eine anerkannte britische Hunderasse. Entstanden sein soll diese Hunderasse durch die Kreuzung von Dalmatiner, Englischer Bulldogge und White English Terrier. Der genaue Ursprung dieser Hunderasse ist jedoch nicht geklärt, da es keine Aufzeichnungen über deren Entstehung gibt. Diese Hunderasse wird in zwei Größen gezüchtet. Neben dem normal großen Terrier gibt es auch noch die Miniaturausgabe. Dieser Rassehund ist grundsätzlich muskulös, kräftig und hat einen für diese Rasse typischen eiförmigen Kopf. Im Gegensatz zu anderen Hunderassen gibt es bei dieser englischen Hunderasse weder Gewichts- noch Größenbeschränkungen. Gehalten wurden diese Hunde ursprünglich, um Ratten zu fangen. Auch Hundekämpfe sollen mit diesen Hunden bestritten worden sein. Heute werden Hunde dieser britischen Hunderasse jedoch hauptsächlich als Familien- und Begleithunde gehalten.