Tierlexikon zu Hunden & Katzen

Hier finden Sie, kurz und bündig erklärt, alle wichtigen Begriffe rund um Tierkrankheiten, Hunde- und Katzenrassen sowie weitere, interessante Themen. Wenn Sie Fragen zu anderen Begriffen aus der Hunde- und Katzenwelt haben, schreiben Sie einfach eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Die Antwort interessiert vielleicht auch andere Tierfreunde und wird dann in das Lexikon aufgenommen.

Cane corso italiano

Bei diesen Hunden handelt es sich um Rassehunde, die ihren Ursprung in Italien haben. Der Cane Corso ist auch unter den Bezeichnungen italienische Dogge und italienischer Molosser bekannt. Der römische Molosserhund, der die Römer durch mehrere Jahrhunderte hindurch als Hirten- und Kriegshund begleitet hat, gilt neuesten Forschungen zufolge als Vorfahre des Cane Corso Italianos.

Das tägliche Spazierengehen mit dem Hund kennt jeder. Beim Canicross drehen Herrchen und Frauchen jedoch keine gemütliche Runde um den Block, sondern betreiben richtiges Lauftraining mit dem Hund. Dieser Hundesport hat sich aus dem Schlittenhunderennen heraus entwickelt. Der Hund trägt ein Geschirr wie man es auch aus dem Schlittenhunderennen kennt und ist mit dem Mensch über eine Leine verbunden. Der Läufer trägt einen Bauchgurt und hat die Hände frei. Die Rollen sind beim Canicross klar verteilt, der Hund führt und der Mensch folgt seinem Tier. Da Hunde in der Regel die besseren Läufer sind, wird der Mensch am anderen Ende der Leine richtig herausgefordert.

Der Cão da Serra da Estrela oder Serra da Estrela Berghund ist mit einer Höhe von rund 70 cm und einem Gewicht von bis zu 50 kg einer der größeren Vertreter der portugiesischen Hirte- und Wachhunde. Sein Name leitet sich von der iberischen Gebirgskette Serra da Estrela ab. Von dort stammt der Vierbeiner und dort verteidigt er seine Herde sogar vor Wölfen. Hinter dem Riesen verbirgt sich also ein tapferer und treu ergebener Beschützer, der Fremden gegenüber eher misstrauisch begegnet. Zu den weiteren Eigenschaften des Portugiesen zählt ein ruhiges Gemüt, aber auch ein lebhaftes und aufgewecktes Wesen. Zudem baut er ein enges Band zu seinem Besitzer auf, sodass er immer zuverlässig an seiner Seite bleibt. Dank dieser Eigenschaften wird er als einer der sanfteren Vertreter der Hütehunde angesehen.

Beim Cão da Serra de Aires handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Portugal hat. Hunde dieser Rasse werden zu den Hüte- und Treibhunden gezählt. Aufgrund ihres rassetypischen Aussehens und ihres lustigen Wesens werden diese Tiere häufig auch als Affenhunde bezeichnet. Während dieser Hund weiterhin als Hütehund gehalten wird, ist er heute auch gerne als Begleit- und Familienhund gesehen. 

Cão de Água Português

Beim Cão de Água Português handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Portugal hat. Es handelt sich hierbei um eine sehr alte Hunderasse, die Vermutungen zufolge bereits in vorchristlicher Zeit existierte. In ihrem Ursprungsland Portugal waren Hunde dieser Rasse tatkräftige Helfer bei der Fischerei. Durch die Modernisierung des Fischereiwesens geriet der Portugiesische Wasserhund beinahe in Vergessenheit. Mittlerweile hat sich die Rasse wieder etwas erholt. In den Mittelpunkt gerückt wurde der Cão de Água Português durch den Präsidenten Barack Obama, der seinen Töchtern ein Exemplar schenkte.

Namensgebend für diese Hunderasse ist ihre Herkunft – das portugiesische Dorf Castro Laboreiro. Denn von dort stammt der widerstandsfähige und elegante Hirtenhund, der angeblich zu den ältesten in Europa gehört. In Deutschland noch eher selten verbreitet, wird der Cão de Castro Laboreiro in seiner Heimat gerne als Beschützer des Viehs oder auch des eigenen Hofes eingesetzt. Als Hirtenhund ist er dabei oft in großen Höhen von bis zu 1.400 Metern unterwegs. Um diese Funktionen mit all ihren Bedingungen zu erfüllen, muss die zähe Rasse verschiedene Eigenschaften aufweisen: 

  • Ein dickes, wetterbeständiges Fell
  • Ein kraftvoller Körperbau
  • Agilität und Schnelligkeit
  • Ein schlaues und selbständig denkendes Wesen

Der Carolina Dog zählt höchstwahrscheinlich zu den Nachkommen der Dingos. Die Rasse wird auch American Dingo, North American Native Dog, Yellow Dog oder Indian‘s Dog genannt. Schon vor 30.000 Jahren lebte diese Rasse mit den Indianern zusammen. Auch heute gibt es noch wilde Carolina Dogs.

Cauda equina-Syndrom bei Hunden

Das Cauda Equina Syndrom ist eine noch relativ unbekannte Krankheit. Diese tritt häufig bei größeren Hunderassen auf. Die Bezeichnung Cauda Equina Syndrom ist ein Oberbegriff für eine Menge an Krankheiten, die die hintere Verzweigung des Rückenmarks, auch bekannt als Cauda Equina, betreffen. Hieraus resultieren Schädigungen des Rückenmarks und des umliegenden Nervengebietes.

Cavalier King Charles Spaniel

Bei diesen Hunden handelt es sich um Rassehunde, die ihren Ursprung in Großbritannien haben. Die Geschichte der Cavalier King Charles Spaniel reicht zurück bis ins 16. Jahrhundert. Die Bezeichnung dieser Hunderasse wird auf König Charles I. (1600 bis 1649) und dessen Sohn Charles II. (1630 bis 1685) zurückgeführt. Beide waren große Liebhaber dieser kleinen charmanten Spanielrasse und selbst im Parlament konnten sie nicht auf die Anwesenheit ihrer Hunde verzichten. Bis heute soll ein Gesetz in Großbritannien existieren, dass jedem Cavalier King Charles Spaniel den Zutritt zu allen öffentlichen Gebäuden gewährt. Beliebt waren die kleinen Hunde mit dem seidigen Fell auch bei vielen adligen Damen.

Der Cesky Terrier ist eine vom FCI seit 1963 anerkannte Hunderasse. Diese ist das Ergebnis einer Kreuzung eines Sealyham Terrier Rüden mit einer Scottish Terrier Hündin. Der Cesky Terrier wurde ursprünglich von tschechischen Züchtern zur Jagd auf Füchse und Dachse gezüchtet. 

Erscheinungsbild des Cesky Terriers

Dieser Rassehund ist ein kompakter, gut gebauter und bemuskelter Hund. Er hat gutmütige Augen und einen eher länglichen Körper. Die Rute des Hundes ist bis zu 20 cm lang und verhältnismäßig eher dicker. Des Weiteren sind die Haare eines Cesky Terriers auffällig. Sie sind lang, leicht gewellt, fein, aber doch kräftig sowie seidig glänzend. Das prächtige Haarkleid muss regelmäßig durch Scheren in einem guten Zustand gehalten werden. Manche Körperstellen, wie die vordere Kopfseite, werden nicht geschoren und sollten länger sein, während an anderen Körperpartien, wie beispielsweise Ohren oder After, das Haar kürzer sein sollte. Ein fließender Übergang zwischen den kurzen Haaren und den längeren Haaren sorgt für das ideale Erscheinungsbild. Den Cesky Terrier gibt es in zwei verschiedenen Farbvarietäten:

  • Graublau
  • Milchkaffeebraun

Bei der Ceylon-Katze handelt es sich um eine Katzenrasse, die sich natürlich entwickelt hat. Die Entstehung dieser Rasse wurde nicht durch gezielte Züchtung beeinflusst. Diese Rassekatze stammt von Sri Lanka, daher rührt auch die Bezeichnung "Ceylon-Katze". Der Inselstaat liegt isoliert und es kommen nur zwei heimische Kleinkatzenarten - Rohrkatze und Rostkatze - vor. Diese Kleinkatzen haben sich vermutlich mit eingeführten Hauskatzen vermischt und so ist die Ceylon-Katze entstanden. Die Katzen haben ein kurzes Fell und können unterschiedlich groß sein.

Beim Chambray handelt es sich um eine französische Hunderasse, die vom FCI anerkannt war, mittlerweile jedoch als ausgestorben gilt. Der Chambray war auf der Liste der großen Laufhunde zu finden. Wie die anderen französischen Laufhunde dienten auch Hunde dieser Rasse als Helfer bei der Jagd. Der Körperbau des Chambray war im Vergleich zu anderen französischen Laufhunderassen eher schwer als leicht. Das lag vor allem daran, dass Hunde dieser Rasse sehr muskulös waren.

Chantilly (Katzenrasse)

Die Chantilly Katze ist eine in Nordamerika gezüchtete Rasse, die zum ersten Mal in den 1970er-Jahren gezüchtet wurde. Hauptsächlich für vornehme Kreise entstand eine Kreuzung aus Angora-, Somalia- und Havanna-Katzen. Die Chantilly wird manchmal auch Tiffany-Katze genannt, ist jedoch mit der in Großbritannien gezüchteten Tiffany-Katze nicht identisch. Das Aussehen der Chantilly Katze Ein signifikantes Merkmal dieser Katzenrasse ist das dichte und buschige Fell der Tiere. Ursprünglich war das Fell schokobraun, doch mittlerweile kommen eine Reihe weiterer Farbvarianten hinzu, unter anderem:

  • Blau
  • Rot
  • Beige
  • Lavendel

Der Chart Polski oder Polnische Windhund ist eine höchstwahrscheinlich aus polnischen und asiatischen Jagdhunden entstandene Hunderasse. Diese wurde vom polnischen Adel vornehmlich bei der Jagd benutzt. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde mit den wenigen überlebenden Hunden eine Zucht aufgebaut, um den Fortbestand dieser Hunderasse zu ermöglichen.

Allgemeines Erscheinungsbild

Der Chart Polski ist ein groß gewachsener Hund mit deutlich ausgeprägter Muskulatur. Er ist sichtlich stärker und nicht so feingliedrig wie andere vergleichbare Windhunde. Er besitzt einen kräftigen Kiefer und hat einen kräftigen, langen Kopf. Des Weiteren hat ein Chart Polski ausdrucksstarke und durchdringende Augen und schmale Ohren mittlerer Größe. Eine bestimmte Farbe ist nicht typisch für diese Hunderasse, vielmehr taucht der Polnische Windhund in verschiedenen Farbvarianten auf. Das Haar des Hundes erscheint ziemlich elastisch und hart, jedoch nicht drahtig. Es ist am gesamten Körper in verschiedenen Abstufungen zu finden, insgesamt jedoch eher kurz.

Chartreux Katze

Bei der Chartreux handelt es sich um eine Katzenrasse, die ihren Ursprung in Frankreich hat. Aufgrund ihres blauen Fells wird diese Rassekatze häufig mit blauen Britisch Kurzhaar Katzen verwechselt. Es handelt sich hierbei jedoch um eine eigenständige Katzenrasse. Das blaugraue dichte Fell ist charakteristisch für diese mittelgroßen bis großen Katzen.