Tierlexikon zu Hunden & Katzen

Hier finden Sie, kurz und bündig erklärt, alle wichtigen Begriffe rund um Tierkrankheiten, Hunde- und Katzenrassen sowie weitere, interessante Themen. Wenn Sie Fragen zu anderen Begriffen aus der Hunde- und Katzenwelt haben, schreiben Sie einfach eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Die Antwort interessiert vielleicht auch andere Tierfreunde und wird dann in das Lexikon aufgenommen.

Beagle Harrier

Diese Hunde gehören zu den mehreren hundert Hunderassen, die offiziell von der FCI anerkannt werden. Geführt wird der Beagle-Harrier in der Liste der Laufhunde, Schweißhunde und sonstigen Hunde. Seinen Ursprung hat dieser Rassehund in Frankreich. Entwickelt wurde diese Jagdhundrasse im 19. Jahrhundert. Ziel der Zucht war es, einen Hund zu erhalten, der problemlos vom Pferd aus geführt werden kann. Aus diesem Grund kreuzte man die Jagdhunde Beagle und Harrier. Es hat sich herausgestellt, dass die neue Hunderasse alle gestellten Anforderungen erfüllen kann. Die Hunde sind mittelgroß, ausdauernd, stark und schnell. Eingesetzt werden die Hunde sowohl bei der Jagd auf Niederwild als auch bei der Jagd auf Schwarz- und Rotwild. Außerhalb Frankreichs ist diese Hunderasse so gut wie unbekannt.

Beantragung des EU- Heimtierausweises

Seit 2004 gibt es in der EU den sogenannten EU-Heimtierausweis für Hunde, Katzen und einige weitere Haustiere. Wenn Sie mit Ihrem Tier innerhalb der Europäischen Union verreisen möchten, ist der Besitz dieses Ausweises vorgeschrieben. Der Zweck des Ausweises liegt vor allem darin, die Einreisebestimmungen innerhalb des Staatenbundes anzugleichen und die Abwicklung zu vereinfachen. Außerdem soll die Gefahr von Tollwut durch die verpflichtende Tollwut-Impfung eingedämmt werden.

Bearded Collie

Dem Bearded Collie ist keine Aufgabe zu schwer. Kein Wunder, erlernte der Beardie seine Hütehund-Fähigkeiten doch in den rauen schottischen Highlands. Gezüchtet für die komplexe Arbeit brachte er es dabei auf ein anerkanntes Können – so dass einige Experten den Bearded Collie sogar vor dem allseits gelobten Könner Border Collie einordnen. Die Stärken des Beardie sollten Hundehalter entsprechend fördern und regelmäßig abfordern. Dies erfordert in der Hundeerziehung allerdings einiges an Know-how und eine klare Linie.

Beauceron

Beim Beauceron handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Frankreich hat. Diese Hunde haben Ähnlichkeit mit dem Dobermann und dem Rottweiler. Typisch für diese Hunderasse ist die doppelte Afterkralle.

Bedlington Terrier

Beim Bedlington Terrier handelt es sich um eine britische Hunderasse, die bereits eine lange Vergangenheit hat. Schon Ende des 18. Jahrhunderts wurden Hunde dieser Rasse von Bergarbeitern genutzt, um Jagd auf Ratten, Füchse, Otter und Dachse zu machen. Typisch für diese Hunderasse ist ihr birnenförmiger Kopf.

Begleithunde und Gesellschaftshunde wurden allein zu dem Zweck gezüchtet, dass sie ihrem Herrchen oder Frauchen allein durch ihre Anwesenheit Freude machen. Begleithunde haben in der Regel eine hohe soziale Kompetenz und können sich verschiedenen Lebenssituationen bestens anpassen. Aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit sind diese Hunde optimal für die Haltung in der Stadt und auch auf dem Land geeignet. Die zumeist kleinen Begleit- und Gesellschaftshunde kommen sehr gut mit einem Leben in der Stadt zurecht und können sowohl ein turbulentes Familienleben als auch den ruhigen Alltag bei einem alleinstehenden älteren Hundeliebhaber genießen. Gesellschafts- und Begleithunde weisen zudem häufig ein besonderes Aussehen auf.

Begleithundeprüfung

Die Begleithundeprüfung besteht aus verschiedenen Elementen und soll zeigen, dass der Hund sowohl auf dem Hundeplatz als auch im Straßenverkehr sicher geführt werden kann. Der Hundeführer muss unter anderem auch seinen Wissensstand über Hunde und deren Verhalten unter Beweis stellen. In einem Sachkundetest muss der Hundeführer beispielsweise verschiedene Fragen zum Verhalten und zur Haltung von Hunden beantworten. Die Prüfung wird oftmals vorausgesetzt, um gemeinsam mit dem Hund auch noch andere Hundesportarten ausüben zu können. Zudem gilt die Begleithundeprüfung als Basis für eine weiterführende Ausbildung des Hundes.

Behinderte Hunde leben mit Einschränkungen

„Dass Sie den nicht zurückgegeben haben!“, „Solche Hunde gehören eingeschläfert, die quälen sich doch nur durchs Leben!“ Halter von behinderten Hunden müssen sich schockierende Sätze dieser Art immer wieder anhören. Doch so mancher Mensch entschuldigt sich schnell für seine vorschnellen Urteile, wenn er sich erst einmal näher über gehandicapte Hunde informiert und sich auf die neue Situation einlässt. Im Gegensatz zum behinderten Menschen grübeln Handicap-Hunde nicht über ihre Behinderung nach, sondern genießen jeden Tag aufs Neue und können sich daher zu ebenso fröhlichen Hunden entwickeln, wie ihre Artgenossen ohne Behinderung. Frauchen und Herrchen sollten ihren gehandicapten Freund nicht bemitleiden, sondern lediglich unterstützen.

Einige Behinderungen im Überblick

  • Lähmung
  • Erblindung
  • Taubheit
  • Geistige Behinderung

Große Lebensfreude trotz Handicap

Die Erziehung eines gehandicapten Hundes ist nicht schwerer als bei einem uneingeschränkten Hund. Der Lebenswille und eine fast endlose Zuversicht des Vierbeiners lassen viele Hundehalter sogar ihr eigenes Leid vergessen, beziehungsweise ihre Einstellung dazu grundlegend ändern. Ein gehandicapter Hund lässt sich nicht aus der Bahn werfen, wenn ihm ein Missgeschick passiert. Er schüttelt sich kurz und schon ist alles vergessen. Diese Lebensfreude kann sich auch schnell auf seine Halter übertragen. Ob körperlich oder geistig behindert, ob die Behinderung bereits im Frühstadium, durch einen Unfall oder durch steigendes Alter entstand: Jeder Hund mit Behinderung hat eine Chance und ein liebevolles Zuhause verdient. Informieren Sie sich auf passenden Foren oder im Tierheim Ihrer Gemeinde über die Anschaffung und den richtigen Umgang mit einem behinderten Hund.

Winterbekleidung für Katzen

Ist Bekleidung für Katzen sinnvoll?

Was von Hunden schon lange bekannt ist, scheint sich bei Katzen nicht so richtig durchzusetzen: Winterbekleidung. Wenn Sie Katzen besitzen, möchten Sie natürlich alles richtig machen, um sie auch bei Kälte zu schützen und stellen sich eventuell die Frage, ob Sie doch mehr tun können, als nur auf das Fell der Samtpfoten zu vertrauen. Doch dass Kleidung für Katzen wirklich vor Kälte schützt, ist eher unwahrscheinlich.

Katzenbekleidung birgt Gefahren

Sehen Sie sich im Internet um, gibt es kaum Angebote zur Winterbekleidung für Katzen. Das hat auch seine guten Gründe. Die Samtpfoten sind sehr aktiv und toben draußen viel herum, dadurch entsteht die große Gefahr, dass die Katze irgendwo hängen bleibt und sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien kann. Vielleicht schnürt sich das Kleidungsstück auch ungünstig um den empfindlichen Katzenhals und würgt diese sogar. Sie sehen also, viele Fälle können eintreten und machen es unmöglich die Katze mit Kleidung gefahrenlos und ohne Aufsicht nach draußen zu lassen.

Des Weiteren sind Katzen sehr reinliche Tiere, die ständig mit der Sauberhaltung ihres Fells beschäftigt sind. Kleiden Sie sie nun ein, nehmen Sie Ihrer Katze die Möglichkeit sich wie gewohnt zu reinigen. Zusätzlich erschwerend wäre es aber auch, die Katze anzuziehen. Die meisten Katzenbesitzer wissen, dass es so gut wie unmöglich ist, Katzen dazu zu bringen, etwas zu tun, was sie nicht möchten. Stellen Sie sich also vor, Ihrem Vierbeiner einen Pullover überzuziehen. Abgesehen von einigen Ausnahmen, wären Kratzen und Fauchen wohl noch die angenehmsten Reaktionen. Ausnahmefälle In einigen Fällen ist es aber wohl doch nötig, Ihrer Samtpfote zusätzlichen Schutz zu geben.

So raten Tierärzte in folgenden Fällen zur Katzenkleidung:

  • Krankheit
  • Nach Operationen

Bei Juckreiz können Sie durch Kleidung verhindern, dass die Vierbeiner sich wund und blutig kratzen. Auch bei Stoffwechselkrankheiten kommt es oft dazu, dass die Katze ihr gesamtes Fell verliert und somit schnell friert. Ohne den Schutz des Fells ist es im Winter unumgänglich, der Katze Oberbekleidung zu kaufen. Ebenso ist es oft notwendig, dass Sie durch Kleidung gewisse Körperstellen Ihrer Katze schützen. Wurde sie beispielsweise am Bauch operiert, ist es wichtig, dass Sie die Bauchwunde abdecken, um Ihren Vierbeiner so vor Infektionen zu bewahren. Sie sehen also, dass Outfits für Ihre Katze in bestimmten Fällen, aber keinesfalls ohne Notwendigkeit, angebracht sind.

Belgischer Schäferhund

Unter der Bezeichnung Belgischer Schäferhund werden vier verschiedene Hundetypen zusammengefasst, die im 19. Jahrhundert in Belgien entstanden sind. Zu dieser Hunderasse werden der langhaarige und schwarze Groenendael, der rauhaarige Laekenois, der kurzhaarige Malinois und der langhaarige und verschieden farbige Tervueren gezählt. Ursprünglich setzten Schäfer diesen Rassehund, wie der Name es vermuten lässt, zum Zusammenhalten von Schafherden ein. Im vergangenen Jahrhundert wurde der Belgische Schäferhund jedoch immer häufiger als Haus- und Wachhund gehalten. Sein loyales und aufmerksames Wesen eignen sich perfekt dafür.

Bei der Bengal Katze handelt es sich um eine Rassekatze, die aus der Kreuzung einer Wildkatze und einer Hauskatze hervorgegangen ist. An der Entstehung dieser Katzenrasse waren ein kurzhaariger schwarzer Kater und eine asiatische Leopardkatze beteiligt. Durch Einkreuzen anderer Rassekatzen wie Orientalisch Kurzhaar, Abessinier, American Shorthair und Ägyptische Mau wurde die Rasse dann weiterentwickelt. Heute dürfen die Tiere nur noch untereinander verpaart werden. Diese Rassekatze ist auch als Bengal Leopard und Leopardette bekannt.

Beim Bergamasker handelt es sich um einen anerkannten Rassehund, der seinen Ursprung in Italien hat. Diese Hunderasse gilt als relativ alt. Es wird vermutet, dass diese Hunderasse von den persischen Schäferhunden abstammt. Verbreitet waren die Hirtenhunde vor allem in der italienischen Alpenregion. In den Bergamasker Tälern war die Schafzucht besonders stark entwickelt und so war in diesen Tälern die Anzahl dieser Rassehunde besonders groß. Die Hirtenhunde hatten in ihrem Ursprungsland die Aufgabe, die Schafherden zu treiben, zu führen und zu beschützen. Heute sind Hunde dieser Rasse auch als Familienhunde beliebt. Typisch für diesen mittelgroßen Rassehund sind sein unerschrockenes Wesen und sein rustikales Aussehen. Sein Fell ist zottelig, üppig und neigt zum Verfilzen. Das Fell bietet den Hirtenhunden einen natürlichen Schutz.

Berger Blanc Suisse

Bei diesen Hunden handelt es sich um Rassehunde, die sich in der Schweiz entwickelt haben und von der FCI anerkannt werden. Zu einer eigenständigen Rasse haben sich die weißen Schäferhunde in den USA und Kanada entwickelt. Zu Beginn der 1970er Jahre wurden die ersten Hunde aus den USA und Kanada dann in die Schweiz importiert. Der am 5. März 1966 in  Amerika geborene Rüde "Lobo" gilt als Stammvater des Weißen Schweizer Schäferhunds. Durch Verpaarungen dieses in der Schweiz registrierten Rüden mit anderen, aus den USA und Kanada, importierten Hunden, entstanden weitere Weiße Schäferhunde.

Berger de Picardie

Bei diesen Hunden handelt es sich um Rassehunde, die ihren Ursprung in Frankreich haben. Die Entstehung dieser Rasse liegt nach wie vor im Dunkeln. Man geht heute davon aus, dass die Vorfahren dieser Hunde mit den Kelten in das Land gekommen sind. Dies soll so um das Jahr 800 gewesen sein. Durch die beiden Weltkriege wurde die Rasse stark zurückgedrängt und der Bestand verringerte sich enorm. Die französische Hunderasse hat sich bis heute noch nicht ganz von den Auswirkungen der beiden Weltkriege erholt. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es kaum noch Zuchttiere, um die Rasse zu erhalten. Aus diesem Grund ist der Inzuchtfaktor bei diesen Rassehunden relativ hoch. Der Berger Picard - wie diese Rasse noch genannt wird - ist ein Schäferhund von mittlerer Größe. Auf den ersten Blick wirken die Hunde grob, aber ihr Körper ist sportlich und elegant. Das Fell ist rau und zumeist grau gefärbt.

Berger des Pyrenees

Bei diesen Hunden handelt es sich um Rassehunde, die ursprünglich aus Frankreich stammen. Diese langhaarigen Rassehunde, die auch als Pyrenäen Schäferhund bekannt sind, sind von bescheidener Herkunft. Die Tiere waren in der Kynologie bis Anfang des 20. Jahrhunderts weitgehend unbekannt. Das Aussehen der Tiere variierte zum Teil von Region zu Region beträchtlich, weshalb auch kein einheitlicher Rassestandard festgelegt wurde. In Bezug auf Charakter und Verhalten ähneln sich die unterschiedlich aussehenden Schäferhunde aus den Pyrenäen jedoch sehr.