Tierlexikon zu Hunden & Katzen

Hier finden Sie, kurz und bündig erklärt, alle wichtigen Begriffe rund um Tierkrankheiten, Hunde- und Katzenrassen sowie weitere, interessante Themen. Wenn Sie Fragen zu anderen Begriffen aus der Hunde- und Katzenwelt haben, schreiben Sie einfach eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die Antwort interessiert vielleicht auch andere Tierfreunde und wird dann in das Lexikon aufgenommen.

Die Heilige Birma ist eine anerkannte Katzenrasse, die bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden sein soll. Um die Entstehung dieser Katzenrasse ranken sich Legenden und Geschichten. Häufig wird diese Katzenrasse jedoch als eine Mischung aus Siamkatze und Perserkatze bezeichnet.

Die Hunderasse Black and Tan Coonhound stammt aus den USA und wird deshalb auch oft als American Black and Tan bezeichnet. Sie waren die ersten „First Dogs“, denn der Gründungsvater der USA, George Washington, besaß gleich mehrere Exemplare dieser Rasse. Ihr freundliches Wesen und ihr feiner Geruchssinn sind auch heute noch sehr gefragt. Als Vorfahren und Verwandte des Black and Tan Coonhounds gelten:

  • Der Talbot
  • Der Bloodhound
  • Der Black and Tan Virginia Foxhound 

Blasenentzündung bei Katzen

Wenn die eigene Katze plötzlich häufiger als normal das Katzenklo aufsucht oder sogar unsauber wird und der Katzenhalter immer wieder kleine Pfützen außerhalb des Katzenklos findet, dann kann sich dahinter eine Blasenentzündung (Zystitis) verbergen. Wichtig ist es, eine Blasenentzündung bei Katzen frühzeitig zu erkennen und einen Tierarzt aufzusuchen.

Blasenentzündung beim Hund

Eine Blasenentzündung beim Hund wird von Tierärzten und Tierärztinnen auch als Zystitis oder Harnwegsinfektion bezeichnet. Meist betrifft die Entzündung tatsächlich nur die Blase, allerdings können auch die Harnröhre, die Harnleiter oder sogar die Nieren in Mitleidenschaft gezogen werden.

Blasenschwäche bei Hunden

Unaufhörlich produzieren die Nieren des Hundes Urin. Dieser Urin wird von den Nieren über die Harnleiter in die Blase geleitet. In der Blase wird der Urin gesammelt, bis das Organ meldet, dass es gefüllt ist und entleert werden sollte. Am Ausgang der Harnblase befindet sich ein Schließmuskel, der dafür sorgt, dass der Urin nicht ungewollt austreten kann. In der Regel können sich Hunde - ebenso wie Menschen - bewusst entscheiden, wann sie urinieren möchten. Der Schließmuskel entspannt sich dann und der Urin wird abgesetzt. Die Produktion und das Ableiten von Urin ist ein hoch komplizierter Prozess, bei dem auch Störungen auftreten können. Die Blasenschwäche bei Hunden ist eine solche Störung. Blasenschwäche bedeutet, dass der Hund das Absetzen von Urin nicht kontrollieren kann und immer wieder kleinere oder größere Mengen Urin verliert. Eine Blasenschwäche bei Hunden wird auch als Harninkontinenz oder Harnträufeln bezeichnet.

Blasensteine bei Katzen

Blasen- oder Harnsteine bei Katzen werden von Tierärzten auch als Urolithiasis oder Harnwegsobstruktion bezeichnet. Die Steine, oder auch Harnkristalle genannt, bilden sich aus den im Harn enthaltenen Mineralien. Zunächst fallen die Mineralien als Gries oder kleine Kristalle aus. Neueren Untersuchungen zufolge sind häufig auch Entzündungspropfe (urethrale plugs) bei der Katze an der Entstehung von Blasensteine beteiligt. All diese Komponenten lagern sich in der Blase zusammen und bilden Harnsteine. Ob die Blasensteine der Katze Beschwerden verursachen, hängt von deren Größe, Lage und Zusammensetzung ab. Bei einigen Tieren bleibt die Bildung dieser Blasensteine vollkommen symptomlos. Wenn die Steine jedoch die Blase reizen, entstehen häufig Blasenentzündungen. Und wenn ein Blasenstein die Harnblase mit dem Urin verlässt, kann er die Harnröhre ganz oder teilweise verstopfen. Dies tritt bei männlichen Tieren weitaus häufiger auf, da die Harnröhre von Katern deutlich länger und enger ist als die weiblicher Tiere. Blasensteine kommen vor allem bei älteren Tieren und Katzen im mittleren Alter vor.

Blasensteine beim Hund

Blasen- oder Harnsteine führen bei Hunden relativ häufig zu einer so genannten Harnwegsobstruktion (Urolithiasis, Harnwegverlegung). Diese Steine bilden sich meist in der Blase und können dort vollkommen unbemerkt bleiben, sie können aber auch die Blasenwand mechanisch reizen oder zu einer Blockade in der Harnröhre führen.

Blinde Hunde- der richtige Umgang

Ein blinder Hund kann genau wie jeder normale Hund, der beste Freund des Menschen sein. Sie sollten einen blinden Hund auch so normal wie möglich behandeln. Schenken Sie Ihrem Vierbeiner vollstes Vertrauen, damit er selbstsicher auftritt! Trauen Sie ihm Situationen zu, die Sie auch einem Hund ohne Handicap zutrauen würden. Unnötige Angst Ihrerseits spürt der Hund und wird ebenfalls unsicher.

Des Hundes andere Sinne nutzen

Werden Sie kreativ und nutzen Sie Riech- und Gehörsinn Ihres Hundes! Die Nase ist sein wichtigstes Organ. Ein blinder Hund erkundet mit seinem ausgeprägten Riechsinnes seine Umwelt, nimmt unzählige Gerüche wahr und orientiert sich an diesen. Auch sein Gehör ist unserem Gehör weit überlegen. Das Sprechen mit freundlicher Stimme hat eine positive Wirkung. Gestalten Sie Ihre gemeinsamen Spaziergänge mit interessanten Aufgaben, bei denen Ihr Vierbeiner seinen Riech- und Gehörsinn einsetzen kann. So lasten Sie ihn geistig und körperlich optimal aus. Denken Sie auch den Tastsinn Ihres Vierbeiners: Regelmäßiges Kuscheln, Kraulen und Massieren, besonders bei einem blinden Hund, stärkt die Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Liebling.

Zehn Tipps für den Umgang mit einem blinden Hund

  • Wichtige Orte wie Futter-/Schlafplatz mit Duftölen versehen, damit sich der Hund an den Düften orientieren kann.
  • Den Futter- und Schlafplatz nicht verlegen. Bei Desorientierung sollte der Hund immer zu seinem Platz begleitet werden.
  • Unnötige Hindernisse, wie Schuhe, Möbel oder Schulranzen aus dem Weg räumen, damit Ihr Hund nicht stolpert!
  • Scharfkantige Gegenstände sollten nicht frei herumliegen.
  • An Familienmitgliedern und anderen Tieren im Haushalt ein Glöckchen befestigen, damit der Hund weiß, wo sich seine Familie bzw. sein Rudel gerade aufhält.
  • Schläft der erblindete Hund auf dem Sofa oder Bett, sollte der Sprungbereich davor immer freigehalten werden.
  • Beim Treppensteigen sollte geräuschvoll auf die jeweiligen Stufen aufgetreten werden, damit der erblindete Hund an den Geräuschen erkennen kann, wo sich die nächste Stufe befindet.
  • Für den Spaziergang sollte der erblindete Hund ein Halstuch mit Blindensymbol tragen.
  • Der erblindete Hund sollte für verschiedene Situationen unterschiedliche Kommandos und Rufbefehle erhalten. So zum Beispiel beim Spazierengehen, die Begriffe rechts bzw. links und ein gleichzeitiges Klatschen auf die jeweilige Seite des Oberschenkels. Geben Sie die Kommandos ruhig, damit sich der Hund nicht unnötig erschreckt!
  • Ein gesunder Zweithund kann dem blinden Hund eine große Unterstützung in alltäglichen Situationen oder bei der Orientierung auf einem Spaziergang sein.

Wenn Sie diese einfachen Tipps beherzigen, wird Ihr blinder Hund ein glückliches Leben führen und Ihnen viel Freude bereiten.

Blindenhunde - oder auch Blindenführhunde wie diese Assistenzhunde in der Fachsprache genannt werden - haben eine verantwortungsvolle Aufgabe. Ein Blindenführhund führt sehbehinderte und blinde Menschen durch unterschiedliche Situationen hindurch und hilft ihnen auf diese Weise dabei, den Alltag bestmöglich zu bewältigen. Blindenhunde geleiten ihr Herrchen oder Frauchen beispielsweise sicher durch den Straßenverkehr. Um dieser Aufgabe auch gewachsen zu sein, erhalten diese Hunde eine spezielle Ausbildung.

Der Bloodhound gehört zu den ältesten Rassen der Hundewelt. Historisch belegt ist, dass der Bloodhound bereits im zweiten Jahrhundert an der Seite von Kelten und Galliern lebte und ihnen mit all seiner Kraft diente. Dank seiner beeindruckenden Größe und der ausgeprägten Muskulatur war der Bluthund zudem noch bis ins 16. Jahrhundert an verschiedenen Königshäusern im Diensteinsatz. Für den züchterischen Feinschliff sorgten hingegen die Mönche des belgischen Ardennen-Klosters „Saint-Hubert". Noch heute ist die Hunderasse daher auch unter dem Namen Hubertushund bekannt.

Blutbild von Hunden

Da Hunde nicht mitteilen können, wo sie Schmerzen haben, ist die Diagnose von Krankheiten oft schwieriger als bei Menschen. Stattdessen können Blutbilder Aufschluss darüber geben, woran Ihr Hund leidet. Beim Blutbild wird dem Hund Blut entnommen und auf seine Bestandteile untersucht. Zwei Formen sind zu unterscheiden: das kleine Blutbild und das große Blutbild. Das kleine Blutbild muss in jedem Fall vor dem großen erstellt werden, da bei dieser Gesundheitskontrolle die allgemeine Zusammensetzung des Blutes untersucht wird. Im großen Blutbild erfolgt dann die detaillierte Untersuchung der weißen Blutkörperchen.

Bluthund (Bloodhound)

Der Bluthund gehört zu den ältesten Rassen der Hundewelt. Historisch belegt ist, dass der Bloodhound bereits im zweiten Jahrhundert an der Seite von Kelten und Galliern lebte und ihnen mit all seiner Kraft diente. Dank seiner beeindruckenden Größe und der ausgeprägten Muskulatur war der Bluthund zudem noch bis ins 16. Jahrhundert an verschiedenen Königshäusern im Diensteinsatz. Für den züchterischen Feinschliff sorgten hingegen die Mönche des belgischen Ardennen-Klosters „Saint-Hubert".

Beim Bobtail handelt es sich um eine aus Großbritannien stammende Hunderasse, deren Ursprung nicht genau bekannt ist. In Großbritannien wurden die schönen, robusten Hunde vor allem als Hüte- und Treibhund eingesetzt. Damit die Tiere dem wechselhaften Wetter Großbritanniens standhalten können, wurde ihnen ein dichtes, langes Fell angezüchtet. Der Name Bobtail bedeutet im Übrigen nichts anderes als Stummelschwanz. Viele dieser Hunde werden mit einer kurzen Rute geboren. Durch ihr dichtes Fell wirken diese Rassehunde häufig größer und massiger als sie sind. Von dem gemütlichen, bärenhaften Äußeren darf man sich nicht täuschen lassen, unter dem dichten Fell steckt ein wahres Energiebündel.

Die Bohemian Rex wird den verschiedenen Rex-Katzenrassen zugeordnet. Entstanden sein soll diese Katzenrasse bereits im Jahr 1981 in Tschechien. Der Ursprungsort dieser Rasse soll in Böhmen liegen, daher stammt auch die Bezeichnung Bohemian. Das charakteristischste Merkmal dieser Rassekatze ist ihr gekräuseltes Fell. Nicht nur das Fell am Körper ist gelockt, auch Schnurr- und Tasthaare sind lockig. Das lockige Fell wird durch eine Gen-Mutation verursacht. Der Gen-Defekt wird an die Nachkommen vererbt. Diese Rassekatze hat einen breiten rundlichen Kopf und einen eher gedrungenen muskulösem Körperbau.

Bologneser

Beim Bologneser handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Italien hat. Kaum eine andere Hunderasse ist so weit in der Vergangenheit verwurzelt wie diese kleinen weißen Hunde. Einen gemeinsamen Ursprung hat der Bologneser mit dem Malteser. Beide Hunderassen sollen von Hunden, die Aristoteles (384 bis 322 v. Chr.) unter der Bezeichnung "canes melitenses" erwähnt, abstammen. Besonders zur Zeit der alten Römer wurden die kleinen weißen Hunde als Geschenke, die sich die Mächtigen untereinander reichten, hoch geschätzt. Die kleinen Vierbeiner waren sehr begehrt und wurden von Adligen in ganz Europa gehalten.