Tierlexikon zu Hunden & Katzen

Hier finden Sie, kurz und bündig erklärt, alle wichtigen Begriffe rund um Tierkrankheiten, Hunde- und Katzenrassen sowie weitere, interessante Themen. Wenn Sie Fragen zu anderen Begriffen aus der Hunde- und Katzenwelt haben, schreiben Sie einfach eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Die Antwort interessiert vielleicht auch andere Tierfreunde und wird dann in das Lexikon aufgenommen.

Bandscheibenvorfall beim Hund

Wenn Teile der Bandscheibe in den Wirbelkanal vortreten und Schmerzen verursachen, spricht die Medizin von einem Bandscheibenvorfall. Hunde, die unter dieser Erkrankung leiden, gehen oft wie auf Stelzen, haben einen gebogenen Rücken, meiden Treppen und springen zum Beispiel nicht mehr auf Sessel. In diesem Fall sollten Halter einen Tierarzt aufsuchen. Leichte Bandscheibenvorfälle lassen sich in der Regel mit Medikamenten behandeln, schwerere müssen häufig operiert werden. Je länger Sie mit dem Besuch beim Tierarzt warten, desto höher können die Tierarztkosten beim Hund werden.

Bandwürmer bei Katzen

Würmer leben als Schmarotzer im Verdauungstrakt der Katze, entziehen ihr dabei lebenswichtige Nährstoffe und sind für Verletzungen des Gewebes, Blutverlust und Blutarmut verantwortlich. Außerdem können die Gallengänge und der Darm verstopft werden. All dies und freigesetzte giftige Stoffwechselprodukte der Würmer haben massiven Einfluss auf das Allgemeinbefinden und das Immunsystem der Katze. Besonders kleine Kätzchen können so schwer beeinträchtigt sein, dass sie Rachitis (Knochenerweichung) bekommen oder der Wurmbefall gar zum Tode führt.

Beim Barbet handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Frankreich hat. Die mittelgroßen Rassehunde werden zu den ältesten Wasserhunden Europas gezählt. Womöglich ist diese Hunderasse der Vorläufer des Pudels. Die Vorfahren des französischen Wasserhundes sollen mit den Mauren nach Europa gekommen sein. Der französische Wasserhund hat viel Ähnlichkeit mit dem portugiesischen Wasserhund, dem Cão de Água Português. Diese seltene Hunderasse soll verschiedene Hunderassen wie den Irish Water Spaniel, den Pudelpointer, den Deutschen Drahthaarigen Vorstehhund und den Griffon Korthals züchterisch beeinflusst haben. Das Besondere am französischen Wasserhund ist sein wolliges, krauses Fell, das nicht nur wasserdicht ist, sondern auch einen hervorragenden Wärmeschutz darstellt. Durch sein Fell ist dieser Rassehund wie gemacht für die Arbeit im Wasser.

Barsoi

Beim Barsoi handelt es sich um einen anerkannten Rassehund, der seinen Ursprung in Russland hat. In seinem Ursprungsland ist der Rassehund als "Russkaya Psovaya Borzaya" bekannt. Schon im alten Russland um 1100 nach Christus sollen Vertreter dieser Rasse gehalten worden sein. Alte französische Dokumente belegen, dass einige Exemplare am Hof des Großherzogs von Kiew gelebt haben. Die Tochter des Großherzogs besaß drei Vertreter dieser Rasse und brachte die Hunde mit nach Frankreich, weil sie dort mit Heinrich I verheiratet werden sollte.

Basneji

Beim Basenji handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die aus Zentralafrika stammt. Diese Hunderasse wird zu den urtümlichen Hunden gezählt. Basenjis können zwar bellen, aber ihr Bellen klingt wenig melodiös und erinnert eher an einen Wolf als an einen Hund. Es wird vermutet, dass diese Hunderasse vom ägyptischen Tesem abstammt, seine genaue Herkunft ist jedoch nicht gesichert. Basenjis werden auch heute noch von den Pygmäen für die Jagd eingesetzt.

Basset Artesien Normand

Beim Basset artésien normand handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse aus Frankreich. Der Ursprung dieser Rasse geht auf große Laufhunde zurück. Die kurzen Beine sollen durch eine vererbbare Knochenveränderung entstanden sein. Der Grundstein für diese Hunderasse wurde Ende des 19. Jahrhunderts von Louis Lane und Graf Le Couteulx de Canteleu gelegt. Der heutige Basset artésien normand verbindet Sanftmütigkeit und Jagdleidenschaft in sich. Wer den richtigen Züchter für Bassets artésien normand finden möchte, muss unter Umständen etwas länger suchen. Diese Hunderasse ist hierzulande nicht allzu häufig anzutreffen. Möchte man unbedingt einen solchen Hund bei sich aufnehmen, dann kann man sich bei manchen Züchtern auch auf die Warteliste setzen lassen. Hundeliebhaber sollten sich zudem an einen verantwortungsvollen Züchter wenden. Hundewelpen sollten frühzeitig an unterschiedliche Situationen gewöhnt werden.

Basset bleu de Gascogne

Beim Basset bleu de Gascogne handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Frankreich hat. Ihren Namen verdankt diese Hunderasse einer im Südwesten Frankreichs liegenden Provinz namens Gascogne. Diese Hunderasse geht wie der Basset Artésien Normand auf die Bassetzüchtungen des Grafen Le Couteulx de Canteleu und Louis Lane zurück. Durch gezielte Zucht wurde dann der heutige Basset bleu de Gascogne entwickelt. Aufgrund seiner Ausdauer und Gelehrigkeit wird dieser Rassehund häufig bei der Jagd auf Rehe und Hasen eingesetzt. Er kann sowohl allein als auch in der Meute jagen. Schwieriges Gelände ist für diese Hunde kein Problem.

Basset fauve de Bretagne

Beim Basset fauve de Bretagne handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Frankreich hat. Grundsätzlich bringen Hunde dieser Rasse die gleichen positiven Eigenschaften wie der Griffon fauve de Bretagne mit. Vom Griffon fauve de Bretagne soll der französische Basset fauve de Bretagne auch abstammen. Bereits im 19. Jahrhundert kannte man diese Bassets und wusste ihre guten Eigenschaften als Jagdhund zu schätzen. Eingesetzt wurden die niederläufigen Jagdhunde bei der Jagd auf Hasen, Füchse, Kaninchen und Schwarz- und Rehwild.

Basset Hound

Beim Basset handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die aus Großbritannien stammt. Systematisch gezüchtet wird diese Hunderasse bereits seit dem 19. Jahrhundert. In Deutschland wird die Rasse seit den 1950er Jahren gezüchtet. In Deutschland, den USA und Großbritannien sind Hunde dieser Rasse nach wie vor beliebte Familienhunde. Bekannt ist der Basset für seinen herausragenden Geruchssinn. Diese Hunderasse besitzt zudem ein ganz typisches Aussehen. Alles an diesem Hund scheint dem Boden zuzustreben. Er hat hängende Ohren, hängende Augenlider und oftmals auch einen hängenden Bauch. Das Fell ist glatt, pflegeleicht und zwei- oder dreifarbig.

Bayrischer Gebirgsschweisshund

Bei diesen Hunden handelt es sich um anerkannte Rassehunde, die ihren Ursprung in Deutschland hat. Die deutsche Hunderasse entstand gegen Ende des 19. Jahrhunderts durch die Kreuzung einheimischer Bracken mit dem Hannoverschen Schweißhund. Das Ziel dieser Kreuzungen war es, einen Rassehund zu schaffen, der sich im bergigen Gelände noch besser bewegen kann. Es stellte sich heraus, dass die ursprünglichen Schweißhunde für die Arbeit im Gebirge zu schwer waren. Die Rasse, die durch die Verpaarung entstand, erweist sich als optimale Gebirgsschweißhunde-Rasse und Familienhund. Allerdings werden die Tiere ausschließlich an Personen abgegeben, die den Hund auch jagdlich führen möchten. Die mittelgroßen Hunde sind muskulös, elegant und beweglich. Das Fell ist dicht anlegend und eher kurz.

Beagle sind beliebte Familienhunde. Ihre genaue Herkunft liegt im Nebel der Geschichte verborgen. Woher diese Hunderasse einst kam, darüber streiten sich die Gelehrten. Vermutlich stammen ihre Vorfahren aus Kleinasien – sogar bei den alten Griechen soll eine Hunderasse, die dem modernen Beagle sehr ähnelte, bekannt gewesen sein. Wie aber kam der Beagle in seine heutige Heimat – nach England?

Beagle Harrier

Diese Hunde gehören zu den mehreren hundert Hunderassen, die offiziell von der FCI anerkannt werden. Geführt wird der Beagle-Harrier in der Liste der Laufhunde, Schweißhunde und sonstigen Hunde. Seinen Ursprung hat dieser Rassehund in Frankreich. Entwickelt wurde diese Jagdhundrasse im 19. Jahrhundert. Ziel der Zucht war es, einen Hund zu erhalten, der problemlos vom Pferd aus geführt werden kann. Aus diesem Grund kreuzte man die Jagdhunde Beagle und Harrier. Es hat sich herausgestellt, dass die neue Hunderasse alle gestellten Anforderungen erfüllen kann. Die Hunde sind mittelgroß, ausdauernd, stark und schnell. Eingesetzt werden die Hunde sowohl bei der Jagd auf Niederwild als auch bei der Jagd auf Schwarz- und Rotwild. Außerhalb Frankreichs ist diese Hunderasse so gut wie unbekannt.

Beantragung des EU- Heimtierausweises

Seit 2004 gibt es in der EU den sogenannten EU-Heimtierausweis für Hunde, Katzen und einige weitere Haustiere. Wenn Sie mit Ihrem Tier innerhalb der Europäischen Union verreisen möchten, ist der Besitz dieses Ausweises vorgeschrieben. Der Zweck des Ausweises liegt vor allem darin, die Einreisebestimmungen innerhalb des Staatenbundes anzugleichen und die Abwicklung zu vereinfachen. Außerdem soll die Gefahr von Tollwut durch die verpflichtende Tollwut-Impfung eingedämmt werden.

Bearded Collie

Dem Bearded Collie ist keine Aufgabe zu schwer. Kein Wunder, erlernte der Beardie seine Hütehund-Fähigkeiten doch in den rauen schottischen Highlands. Gezüchtet für die komplexe Arbeit brachte er es dabei auf ein anerkanntes Können – so dass einige Experten den Bearded Collie sogar vor dem allseits gelobten Könner Border Collie einordnen. Die Stärken des Beardie sollten Hundehalter entsprechend fördern und regelmäßig abfordern. Dies erfordert in der Hundeerziehung allerdings einiges an Know-how und eine klare Linie.

Beauceron

Beim Beauceron handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Frankreich hat. Diese Hunde haben Ähnlichkeit mit dem Dobermann und dem Rottweiler. Typisch für diese Hunderasse ist die doppelte Afterkralle.