Tierlexikon zu Hunden & Katzen

Hier finden Sie, kurz und bündig erklärt, alle wichtigen Begriffe rund um Tierkrankheiten, Hunde- und Katzenrassen sowie weitere, interessante Themen. Wenn Sie Fragen zu anderen Begriffen aus der Hunde- und Katzenwelt haben, schreiben Sie einfach eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Die Antwort interessiert vielleicht auch andere Tierfreunde und wird dann in das Lexikon aufgenommen.

Beim Bergamasker handelt es sich um einen anerkannten Rassehund, der seinen Ursprung in Italien hat. Diese Hunderasse gilt als relativ alt. Es wird vermutet, dass diese Hunderasse von den persischen Schäferhunden abstammt. Verbreitet waren die Hirtenhunde vor allem in der italienischen Alpenregion. In den Bergamasker Tälern war die Schafzucht besonders stark entwickelt und so war in diesen Tälern die Anzahl dieser Rassehunde besonders groß. Die Hirtenhunde hatten in ihrem Ursprungsland die Aufgabe, die Schafherden zu treiben, zu führen und zu beschützen. Heute sind Hunde dieser Rasse auch als Familienhunde beliebt. Typisch für diesen mittelgroßen Rassehund sind sein unerschrockenes Wesen und sein rustikales Aussehen. Sein Fell ist zottelig, üppig und neigt zum Verfilzen. Das Fell bietet den Hirtenhunden einen natürlichen Schutz.

Berger Blanc Suisse

Bei diesen Hunden handelt es sich um Rassehunde, die sich in der Schweiz entwickelt haben und von der FCI anerkannt werden. Zu einer eigenständigen Rasse haben sich die weißen Schäferhunde in den USA und Kanada entwickelt. Zu Beginn der 1970er Jahre wurden die ersten Hunde aus den USA und Kanada dann in die Schweiz importiert. Der am 5. März 1966 in  Amerika geborene Rüde "Lobo" gilt als Stammvater des Weißen Schweizer Schäferhunds. Durch Verpaarungen dieses in der Schweiz registrierten Rüden mit anderen, aus den USA und Kanada, importierten Hunden, entstanden weitere Weiße Schäferhunde.

Berger de Picardie

Bei diesen Hunden handelt es sich um Rassehunde, die ihren Ursprung in Frankreich haben. Die Entstehung dieser Rasse liegt nach wie vor im Dunkeln. Man geht heute davon aus, dass die Vorfahren dieser Hunde mit den Kelten in das Land gekommen sind. Dies soll so um das Jahr 800 gewesen sein. Durch die beiden Weltkriege wurde die Rasse stark zurückgedrängt und der Bestand verringerte sich enorm. Die französische Hunderasse hat sich bis heute noch nicht ganz von den Auswirkungen der beiden Weltkriege erholt. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es kaum noch Zuchttiere, um die Rasse zu erhalten. Aus diesem Grund ist der Inzuchtfaktor bei diesen Rassehunden relativ hoch. Der Berger Picard - wie diese Rasse noch genannt wird - ist ein Schäferhund von mittlerer Größe. Auf den ersten Blick wirken die Hunde grob, aber ihr Körper ist sportlich und elegant. Das Fell ist rau und zumeist grau gefärbt.

Berger des Pyrenees

Bei diesen Hunden handelt es sich um Rassehunde, die ursprünglich aus Frankreich stammen. Diese langhaarigen Rassehunde, die auch als Pyrenäen Schäferhund bekannt sind, sind von bescheidener Herkunft. Die Tiere waren in der Kynologie bis Anfang des 20. Jahrhunderts weitgehend unbekannt. Das Aussehen der Tiere variierte zum Teil von Region zu Region beträchtlich, weshalb auch kein einheitlicher Rassestandard festgelegt wurde. In Bezug auf Charakter und Verhalten ähneln sich die unterschiedlich aussehenden Schäferhunde aus den Pyrenäen jedoch sehr.

Berner Sennenhund

Der Berner Sennenhund stammt - wie der Name bereits vermuten lässt - aus der Schweiz. Ursprünglich wurden diese Hunde auf Bauernhöfen gehalten, wo sie Treib-, Wach- und Zugarbeiten erfüllen mussten. Vermutet wird, dass der Urvater dieser Hunderasse mit den Römern in die Schweiz gekommen ist und sich dort mit heimischen Hunderassen vermischt hat. Ihren Namen verdankt die Hunderasse der Tatsache, dass sie im Kanton Bern sehr verbreitet war. Auch als "Dürrbächler" waren diese Hunde bekannt, da sie in der Nähe des Gasthauses Dürrbach besonders häufig anzutreffen waren.

Beim Bernhardiner handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in der Schweiz hat. Benannt wurden die Hunde nach ihrem Zuchtort, dem Kloster St.Bernhard. Es ranken sich viele Geschichten um diese Rasse. Unter anderem ist der Bernhardiner als mutiger Lebensretter bekannt.

Ist die Bestattung meiner Katze im Garten erlaubt?

Tierbesitzer fürchten nichts mehr als den Tag, an dem sie für immer Abschied von ihrem Liebling nehmen müssen. Der Tod des geliebten Wegbegleiters hinterlässt die Besitzer in Trauer. Nach dem Tod taucht häufig die Frage nach der Bestattung im eigenen Garten auf. Für Kinder ist eine Bestattung im Garten eine sehr gute Möglichkeit, sich aktiv mit dem Tod des Tieres auseinanderzusetzen und die Trauerarbeit so besser zu bewältigen. Auch die Nähe zum langjährigen Gefährten darf nicht unterschätzt werden. Nun stellt sich jedoch die Frage, ob dies überhaupt erlaubt ist.

Das Gesetz

Rechtlich gesehen unterliegt die Bestattung von Haustieren einigen Regeln, die eingehalten werden müssen. So sieht das Gesetzt die Körper toter Tiere als Sachen, von denen prinzipiell eine Gefahr für Mensch und Tier ausgehen kann, denn ein Leichnam kann Erkrankungen übertragen. Eine Bestattung der Katze im Garten ist erlaubt, wenn sie nicht an einer meldepflichtigen Krankheit verstorben ist. Es muss jedoch ein formloser Antrag beim zuständigen Veterinäramt gestellt werden, um das Tier legal dort bestatten zu dürfen. Danach sollten Sie bei der Wahl der letzten Ruhestätte auf weitere Dinge achten:

  • Das Grab darf nicht in einem Wasserschutzgebiet liegen.
  • Der Abstand zu Wegen muss mindestens einen Meter betragen.
  • Das Tier sollte mindestens einen halben Meter unter der Erde begraben werden.
  • Bei der Bestattung darf das Tier nur in biologisch abbaubares Material eingewickelt sein, wie Wolldecke, Zeitungspapier oder Ähnlichem.

Weitere Möglichkeiten

In der heutigen Zeit gibt es auch noch andere Wege für die letzte Ruhestätte der geliebten Samtpfote. Neben der Gartenbestattung gibt es eigene Tierkrematorien, die sich um die Einäscherung des Tieres kümmern. Die Asche kann in einer stilvollen Urne in Garten oder Wohnung einen eigenen Platz bekommen, um so in Gedanken zu bleiben. Bei dieser Möglichkeit können Sie sich auch noch Jahre später für eine Diamant- oder Kristallbestattung entscheiden. Neben der am meisten gewählten Feuerbestattung gibt es auch die Möglichkeit, die Samtpfote auf speziellen Tierfriedhöfen bestatten zu lassen.

Besuch einer Hundeschule

Hundeschule - sinnvoll oder nicht?

Grundsätzlich gilt, dass Sie mit einem bestimmten Grundwissen und einer gewissen Erfahrung Ihrem Hund einiges selber beibringen können. Dennoch sollten Sie als pflichtbewusster Hundehalter auf jeden Fall eine Hundeschule besuchen, denn dort kann nicht nur Ihr Hund wichtige Grundlagen des Verhaltens erlernen, sondern auch Sie, wie Sie diese verstehen und deuten können. Das macht natürlich für beide Seiten das Leben um einiges leichter und bringt mehr Spaß im Zusammenleben mit Ihrem treuen Freund. Besonders wichtig wird die Erziehung des Hundes außerhalb des eigenen Hauses, wenn es um die Umwelteinflüsse geht. Es ist äußerst wichtig, dass Ihr Hund auch Ihrem Befehl folgt, wenn er laute Geräusche wie Autos, Züge und Straßenbahnen hört, fremde Menschen sieht oder auch die Fährte eines anderen Hundes oder gar einer Katze wittert.

Bedeutung der Hundeschule für Hundehalter

Sie als Halter lernen Ihren Hund durch das Training in der Hundeschule besser kennen und werden etwas über die Körpersprache, Motivation und Verhaltensweisen des Vierbeiners erfahren. Auch werden Sie bestens darauf vorbereitet, auf Triebe und Anlagen Ihres Hundes zu reagieren. Nicht nur der Hundetrainer kann Ihnen wertvolle Tipps geben, sondern auch andere Hundehalter, die eventuell mit den gleichen Sorgen oder Verhaltensweisen des Hundes umgehen müssen. Letztendlich ist es natürlich Ihnen überlassen, ob Sie sich für eine Hundeschule entscheiden oder Ihrem Vierbeiner lieber selbst zu Hause das richtige Verhalten beibringen. Verfügen Sie aber noch nicht über die nötige Erfahrung mit Hunden, ist es auf jeden Fall ratsam, eine Hundeschule zu besuchen, damit Sie die Grundkenntnisse erlangen.

Wie Sie sich für eine Hundeschule entscheiden

Sollten Sie sich für den Besuch einer Hundeschule entschieden haben, geht es an die Auswahl. Das kann bei den vielen Angeboten natürlich schwierig sein. Worauf also sollten Sie bei der Auswahl einer Hundeschule achten? Am besten besuchen Sie im Voraus jeweils eine Trainingseinheit ohne den Hund und schauen zu, wie dort trainiert wird. Wie auch bei uns Menschen, brauchen viele Hunde eine gute Lernatmosphäre, um mit Spaß zu lernen und positive Ergebnisse zu erzielen. Eine gute Hundeschule zeichnet sich durch gewisse Dinge aus:

  • Höchstens sechs Hunde pro Trainer
  • Höchstens 12 Hunde pro Trainingsgruppe
  • Lob & Belohnung, keine Gewalt!
  • Schrittweise Übungen und Pausen für die Hunde

Zudem sollten Sie sicherstellen, dass die Trainer auch an wechselnden Orten bestimmte Situationen mit den Hunden und Ihnen üben. So sollte zum Beispiel das richtige Verhalten auf der Straße geübt werden.

Besuchshunde sind in der Regel normale Familienhunde, die gemeinsam mit ihrem Besitzer Menschen in Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern, Altenheimen und Justizvollzugsanstalten besuchen. Besuchshunde müssen bei ihrer Tätigkeit keine besonderen Tricks können. Die Tiere sollen den Menschen, die sie besuchen, lediglich Freude machen. Das heißt, dass die Hunde angefasst und gestreichelt werden, und dass man mit ihnen spielen möchte. Aus diesem Grund müssen Besuchshunde auch bestens sozialisiert, freundlich, gelassen und umgänglich sein.

Bett mit der Katze teilen

Gerade im Winter freuen sich viele über einen Kuschelpartner im eigenen Bett. Die Meinungen in Bezug auf die eigene Katze als Kuschelpartner sind allerdings geteilt.  Für viele Katzenbesitzer stellt die Katze eine Art Kinderersatz dar, wohingegen andere sie nur als bloßes Haustier sehen.

Bichon Frisé bedeutet auf Französisch soviel wie ''gelocktes Schoßhündchen'' - und tatsächlich blickt der strahlend weiße Kleinhund auf eine lange Karriere als Begleithündchen zurück. Schon in der Antike leisteten die Vorfahren des Bichon Frisé ägyptischen Edeldamen Gesellschaft. Ihre Anfänge nahm diese Rasse vermutlich auf Teneriffa. Dort war der charmante Gesellschaftshund weit verbreitet und wurde auch als Bichon Ténériffe bezeichnet. Der Bichon Frisé war der Liebling am französischen Hof Spanische Eroberer brachten den Bichon Frisé mit auf das europäische Festland. Dort verbreitete er sich rasch und fand insbesondere in Frankreich viele Anhänger. 

Beim Billy handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Frankreich hat. Ihren Namen verdankt diese Hunderasse dem Wohnsitz ihres Züchters Hublot du Rivault. Dieser Züchter hatte seinen Wohnsitz in dem Ort Billy im französischen Poitou. Für die Entwicklung dieser Jagdhunderasse wurden drei verschiedene, bereits ausgestorbene Hunderassen verwendet. Bei diesen drei Hunderassen handelt es sich um Larrye, Céris und Montaimboeuf. Auch der Billy selbst war infolge des Zweiten Weltkriegs vom Aussterben bedroht. Lediglich zwei Exemplare hatten den Krieg überlebt. Aufgrund dieses sehr beschränkten Genpools ist diese Hunderasse sehr anfällig für Erbkrankheiten.

Bindehautentzündungen treten bei Katzen relativ häufig auf. Diese Erkrankung ist auch unter dem Namen Bindehautkatarrh oder Konjunktivitis bekannt. Bei der Bindehaut handelt es sich um eine Schleimhaut, die die innere Auskleidung des Augenlids bildet. Die Bindehaut geht in die Hornhaut über, die den Augapfel überzieht. Bei einer Bindehautentzündung ist die Bindehaut zumeist gerötet und mehr oder weniger geschwollen. Die Augen können tränen, auch eitriger Ausfluss kann auftreten.

Bindehautentzündung beim Hund

Die Bindehautentzündung (Konjunktivitis, Bindehautkatarrh) gehört zu einer der häufigsten Augenerkrankungen des Hundes. Bei dieser Erkrankung entzündet sich die Bindehaut - auch als Konjunktiva bekannt - im Auge des Tieres. Die Bindehaut kleidet die Augenlider aus und geht in die Hornhaut, die den Augapfel überzieht, über. Bindehautentzündungen können beim Hund zum einen als eigenständige Erkrankung vorkommen. Zum anderen ist es möglich, dass die Entzündung der Bindehaut eine Begleiterscheinung einer Allgemeinerkrankung ist. Lidveränderungen am Auge oder Krankheiten, die mit einer Schwächung des Immunsystems einhergehen, können eine Bindehautentzündung beim Hund begünstigen. Es gibt einige Hunderassen, die aufgrund der speziellen Anatomie ihres Auges besonders häufig unter einer Bindehautentzündung leiden. Dazu gehören beispielsweise Cocker Spaniel und Bluthunde.

Die Heilige Birma ist eine anerkannte Katzenrasse, die bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden sein soll. Um die Entstehung dieser Katzenrasse ranken sich Legenden und Geschichten. Häufig wird diese Katzenrasse jedoch als eine Mischung aus Siamkatze und Perserkatze bezeichnet.