AGILAs Hundetrainer-Tipps

In den Hundetrainer-Tipps stellen wir Ihnen verschiedene Lösungswege für typische Probleme in der Hundeerziehung vor. Die Experten der Hundetrainer-Sprechstunde geben hier ganz ausführliche Tipps und Einblicke in Ihre Arbeit!

Hund mit Geschirr und Flexileine
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Geschrieben von Hundetrainer Cian Lösch

Flexileine in Kombination mit einem Halsband: Häufig begegnen mir Menschen, die ihre Hunde an einer Flexileine am Halsband ausführen – oft auch mindestens auf 3–5 m ausgezogen. Ist die Leine auf die Stopp-Funktion eingestellt, hängt sich so manch ein Hund verzweifelt in die Leine, während seine menschlichen Begleiter gegenhalten oder sich durch die Gegend ziehen lassen.

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Geschrieben von Hundetrainerin Dolly Niass

Wie der Alltag mit Hund oft aussieht

Ihr Hund befindet sich im Freilauf und genießt das Spiel mit Artgenossen. Nun wird es aber Zeit. Sie rufen Ihren Hund, der aber gerade so im Spiel vertieft ist, dass er nicht sofort reagiert. Sie rufen ein zweites Mal. Diesmal schon energischer. Ihr Hund dreht sich zu Ihnen um. Das ist für Sie die Chance gleich ein drittes Mal zu rufen, dabei ist die Stimme aber schon leicht gereizt: „Komm jetzt, wir gehen“. Das Hundehirn schaltet jetzt auf Vorsicht: „Oh man, mein Mensch ist aber gar nicht gut drauf“.

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Geschrieben von Hundetrainerin Dolly Niass

Die meisten Hunde ziehen an der Leine, weil es sich einfach lohnt. Entweder, weil der Hund schnellstmöglich an der nächsten Laterne schnüffeln möchte und Herrchen oder Frauchen mal wieder nicht schnell genug nachkommt oder weil er ohne Weiteres den Verlauf des Spazierweges bestimmt und seinen Halter hinter sich herzieht, weil der dummerweise am anderen Ende der Leine hängt. Solche Spaziergänge sind weder für den Halter noch für den Hund entspannend und erholsam.

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Geschrieben von Hundetrainer Uwe Planer

Der Begriff „Abbruchsignal“ wird von vielen Hundehaltern verwendet, jedoch meist ohne sichtbaren Erfolg. Der Hund bricht nicht wirklich sein Verhalten ab, der Halter wird hektischer, er versucht mit anderen Worten – kurz um mit allem was ihm einfällt – den Hund zum Abbruch einer Handlung zu bringen, der Ton wird schärfer und lauter. Häufig folgt der Einsatz aversiver Strafreize.