Gesammeltes Wissen rund um Hunde

Jeder Hund ist einzigartig und hat je nach Alter, Rasse, Gesundheitszustand und Charakter unterschiedliche Bedürfnisse. Eine gute Pflege, regelmäßige Vorsorge und eine konsequente, positive Erziehung tragen dazu bei, dass sich Dein Vierbeiner rundum wohlfühlt und Ihr den Alltag gemeinsam genießen könnt.

Unsere Beiträge informieren Dich über Themen wie Ernährung, Gesundheit, Erziehung, Beschäftigung, Pflege und Haltung. Außerdem erhältst Du praktische Tipps für Spaziergänge, Reisen, den Alltag mit Hund und den Umgang mit besonderen Lebensphasen. So kannst Du Deinen Hund optimal begleiten und ihm ein glückliches und artgerechtes Leben ermöglichen.

Unsere Beiträge zu Hunde

1708 Beiträge

Den Gesundheitszustand von der Hundezunge ablesen

Die Zunge unserer Vierbeiner bekommen wir tagtäglich zu sehen, sei es beim Füttern von Leckerlis oder wenn unser Liebling mal wieder einen (nicht immer erwünschten) Kuss auf die Hand oder das Gesicht geben will. Tatsächlich ist die Hundezunge ein spannendes Organ, über das es viel zu wissen gibt. Was für Sie und Ihren Liebling besonders nützlich ist: Ein Blick in den Mund verrät einiges über die Gesundheit.

Den Hund beim Einkauf draußen anbinden

Nur schnell ein paar Kleinigkeiten besorgen – das wollen die meisten Halter, die beim Gassi gehen an einem Geschäft vorbeikommen und sich den zweiten Weg zum Einkauf sparen wollen. Der Hund muss dann draußen warten. Das mag auf den ersten Blick kein großes Problem darstellen, allerdings sollten Sie einige Punkte bedenken, bevor Sie Ihren Liebling allein vor dem Laden lassen.

Den Hund umbenennen

Die Namenswahl beim Hund ist keine einfache Sache. Lange überlegt man hin und her, welcher Name denn nun der passendste, ausgefallenste oder schönste für den neuen, vierbeinigen Begleiter ist. Aber was tun, wenn nach einiger Zeit der eigens ausgesuchte Name nicht mehr gefällt? Oder wenn der Liebling aus dem Tierheim kommt und einen Namen trägt, der absolut nicht passt? Es gibt einige Situationen, in denen Hundebesitzer über die Umbennung ihres Lieblings nachdenken. Doch kann man der Fellnase einfach so einen neuen Namen geben? Ist der Hund nicht bereits zu sehr daran gewöhnt, hört auf seinen Namen und wahrscheinlich nicht auf den neuen? Wird es Probleme in der Erziehung und beim Gehorsam gegenüber Herrchen und Frauchen geben, wenn sich plötzlich der Name ändert? Ich habe mich für Sie mit dieser interessanten Frage beschäftigt und auch einen Hundetrainer dazu befragt.

Den Jakobsweg mit Hund bewandern

Robin Koch und seine Schäferhündin Hedda haben vieles erlebt und gut überstanden. In unserer Artikelreihe „Vom Militärdiensthund zum Weltenbummler“ berichten wir unter anderem von ihrer Zeit als Hundeführerteam bei der Militärpolizei und ihren spannenden Reisen. In diesem Artikel erzählen wir von Robin Kochs und Heddas Wanderung den Jakobsweg entlang und teilen ihre Erfahrungen, wie es ist, den Jakobsweg mit Hund zu bestreiten.

Den richtigen Futternapf finden

Um Ihren Hund oder Ihre Katze bestens versorgen zu können, ist auch die Wahl der richtigen Ausstattung entscheidend. Dabei kommt es beim Kauf eines passenden Futternapfes nicht auf ein ansprechendes Design an, sondern vor allem auf die Zweckmäßigkeit für das Tier. Sie benötigen mindestens zwei Näpfe, einen für das Futter und einen zweiten für das Wasser. Eventuell kann je nach Bedarf auch noch ein dritter, wassergefüllter Napf an einem anderen Ort in der Wohnung, im Garten oder auf der Terrasse aufgestellt werden. Ein ausreichendes Wasserangebot ist vor allem bei der Fütterung mit Trockenfutter wichtig, da sich sonst Nierenleiden entwickeln können. Welchen Napf für den Hund? Bei der Wahl eines Futter- oder Wassernapfes für Ihren Hund sollten Sie einige Dinge beachten. Um zu verhindern, dass der neue Futternapf durch ungestümes Verhalten schnell kaputt geht, empfiehlt sich hier die Nutzung von Edelstahlnäpfen. Diese sind sehr robust und halten auch ein Verschieben aus. Zudem gibt es hier auch Versionen mit Anti-Rutsch-Gummierung am Boden des Napfes. Kunststoffnäpfe mögen zwar oft schön gestaltet sein, sind aber meist nicht lang haltbar. Näpfe aus Stein sind bei Hunden empfehlenswert, die dazu neigen, ihre Futterbehälter durch den halben Raum zu "kegeln". Beim Napf-Kauf sollten Sie Folgendes beachten: Die Futtermenge: Hiernach richtet sich die Größe des Napfes (immer etwas mehr Platz für die Portion einplanen als benötigt, damit nicht alles daneben fällt). Die Größe des Hundes: Für große Rassen kann eine höhenverstellbare Futter-Bar praktisch sein. Langohrige Hunde benötigen spezielle Langohr-Näpfe, die schmaler und höher sind, um zu vermeiden, dass die Ohren im Futter hängen. Welchen Napf für die Katze? Die Auswahl eines geeigneten Futternapfes für Ihre Katze gestaltet sich eventuell etwas schwieriger als beim Hund. Mitunter können die Stubentiger beim Fressen etwas wählerisch sein. Ist der Napf unbequem oder zu hoch, kann es sein, dass die Katze das Futter ausräumt und neben dem Napf frisst. Am liebsten mögen Samtpfoten flachere Schalen. Näpfe aus glattem Material sind besonders leicht zu reinigen, was für die Hygiene sehr wichtig ist. Besonders praktisch sind, ebenso wie beim Hund, Futternäpfe, die sich nicht verschieben lassen (Anti-Rutsch-Gummierung oder schweres Material). Empfehlenswert sind vor allem hochwertige Edelstahlnäpfe, die diese Eigenschaften meist erfüllen. Plastiknäpfe sollten vermieden werden, da sie schnell kaputt gehen und sich Schmutz festsetzt.

Depression bei Hunden

Jeder Mensch kann an verschiedenen Depressionen leiden, das ist bekannt. Doch auch Hunde, alltägliche Begleiter und Freunde vieler Menschen, können von einer Depressionen betroffen sein. Schließlich stammt das heute so beliebte Haustier vom frei lebenden Wolf ab. Ursprünglich war der Hund also kein Tier, welches tagein und tagaus im Haus und mit Menschen lebte. "Er konnte sich daher auch schlecht leisten, so etwas wie Depressionen zu bekommen. Ein Wolf, der mehr als zwei Wochen (nach diesem Zeitraum spricht man von einer Depression mit den unten beschriebenen Symptomen) keine Lust mehr hat, sich um sein Futter zu kümmern, wäre nicht mehr überlebensfähig. Unser Haushund muss sich dagegen keine Sorgen darum machen, er überlebt, auch wenn er in eine Depression fällt", so die zertifizierte Tierpsychologin Nathalie Örlecke. Erste Anzeichen von Depressionen beim Hund Wenn Ihr normalerweise sehr aktiver und an der Umwelt interessierter Hund immer weniger Interesse an verschiedenen Aktivitäten zeigt, könnte dies ein erstes Anzeichen von Depressionen sein. "Bei einer Depression des Hundes ist vor allem auffällig, dass er sich teilnahmslos und nicht mehr hundeartig verhält. Er ist sehr schlecht zu motivieren, die Körperbewegungen sind stark eingeschränkt, sein Blick ist leer. Oft bemerkt man diese Dinge bei einem Hund recht schnell und vermutet erst einmal eine Erkrankung des Bewegungsapparates", so Expertin Nathalie Örlecke, die in der AGILA Hundetrainer-Sprechstunde auch die Fragen der User zur Hundeerziehung beantwortet. Die Erkrankung kann sich aber auch durch andere Verhaltensänderungen äußern, darunter auch dauerhafte Unruhe oder Futterverweigerung. Mit einer Depression geht meist eine Abwehrschwäche einher, sodass Ihr Hund anfälliger für kleinere Infektionskrankheiten wird. Das Allgemeinbefinden und der Magen-Darm-Trakt sind häufig davon betroffen und der Hund zeigt Krankheitssymptome ohne erkennbare Ursache. Auslöser für Depressionen beim Hund Einige wichtige Auslöser für Depressionen beim Hund, die besonders häufig auftreten, sind: Dramatische Veränderungen in der sozialen Umwelt des Tieres, beispielsweise der Verlust einer Bezugsperson Stress: Zum Beispiel, wenn Sie Ihren Wohnort ändern und in eine komplett andere Umgebung umziehen. Angst oder Frustration, wenn sich Ihr Hund überfordert fühlt Zunehmendes Alter: Gebrauchshunde leiden oft unter einer Altersdepression, wenn sie in den Ruhestand versetzt werden Zu wenig Regeln und Erziehung Abhilfe bei Depressionen des Hundes Ein depressiver Hund braucht vor allem Rückhalt und Zuwendung von Ihnen und Ihrer Familie. Hundetrainerin Nathalie Örlecke (089dogs - Professionelles Hundetraining) rät hier, nicht in Mitleid zu verfallen. "Besser als zu Hause Rückhalt zu geben sind sportliche Aktivitäten. Übungen des Grundgehorsams, die man langsam aufbaut, sehr viel Motivation beim Gassi gehen, mit dem Hund so umgehen wie mit einem Welpen, klare Strukturen und Regeln, viel Sonne und Licht. Eine graue Umgebung hilft dem Hund nicht." Sollten Sie oben genannte Veränderungen bei Ihrem Vierbeiner beobachten, suchen Sie einen Tierarzt oder Hundepsychologen auf. Dieser kann analysieren, ob Ihr Hund tatsächlich an Depressionen leidet oder eine andere Erkrankung die Ursache für die Veränderungen ist. Die Anwendung von Psychopharmaka sollte ein letzter Ausweg bleiben und ist in vielen Fällen nicht notwendig. Örlecke: "Helfen kann auch eine Lavendelduftlampe zu Hause oder Lavendeltropfen, befragen Sie dazu am besten einen Tierheilpraktiker."

Der "Puppy Room" - Welpen streicheln gegen Stress

Haustiere machen glücklich. Das ist schon lange wissenschaftlich bewiesen. Die treuen Gefährten steigern nachweislich unser Wohlbefinden und sind gut für die körperliche Gesundheit. Warum die süßen Fellnasen dann nicht auch zur akuten Stressbewältigung einsetzen, dachte sich die Universität von Amsterdam und richtete prompt einen „Puppy Room“ für die Studierenden ein.

Der australische Dingo: Singende Wildhunde

Sie sind nicht Wolf und nicht ganz Hund, werden verfolgt und verehrt, gelten als Plage und sind doch vom Aussterben bedroht. Für die einen Haustier, für die anderen Wildtiere. Dingos werden äußerst widersprüchlich betrachtet.

Der berufstätige Hund: ein echtes Arbeitstier

Woher kommt eigentlich der Begriff Arbeitstier? Und wo liegen die Grenzen zwischen Haus- und Nutztier? Viele merken: Auch unsere Hunde lieben es, zu arbeiten. Leckerchen sind zwar toll, aber auch der Kopf will benutzt werden. Dass ein Hund Arbeit findet, ist daher kein Einzelfall.

Der Blaue Hund - Ein tolles Projekt für Familien

Wenn Eltern für sich und ihre Kinder einen Hund anschaffen wollen suchen sie oft den perfekten Familienhund. Einen Vierbeiner, der kinderlieb ist und sich gut in den Alltag integriert. Ein häufiger Fehler ist es, dabei nach Rassemerkmalen vorzugehen. Denn ob ein Hund sich für das Zusammenleben mit Kindern eignet, ist vor allem von seinem Charakter abhängig und davon, ob er ggf. bereits Erfahrungen mit Kindern machen durfte.

Der Durchbruch: Reagenzglashunde

Sie galt bei Hunden bisher als unmöglich: die In-Vitro-Befruchtung. Doch im Sommer 2015 erblickten sieben gesunde Welpen durch dieses künstliche Befruchtungsverfahren das Licht der Welt.

Der Herzwurm: Unsichtbarer Parasit in Hund und Katze

Die Herzwurmerkrankung – im Fachjargon auch Dirofilariose genannt – ist in Deutschland auf dem Vormarsch. Die gefährlichen Parasiten (lat. Dirofilaria immitis), die ursprünglich auf wärmere Regionen beschränkt waren, werden auch bei uns zunehmend zu einem Problem; immer mehr Fälle werden in deutschen Tierarztpraxen vorgestellt. Umso wichtiger wird es, dass Sie die Risken und Symptome einer Infektion und der daraus resultierenden Erkrankung kennen und wissen, wie Sie Ihren Hund oder Ihre Katze schützen können.

Der Hund kaut alles an – Was tun?

Ob die Lieblingsschuhe, das neue Sofa oder sogar die Tapete – vor den Zähnen unserer Vierbeiner scheint nichts sicher zu sein, kommen sie erstmal in so richtige Knabber-Laune. Ihr Hund kaut alles an und Sie wissen nicht einmal, warum? Hier erfahren Sie, welche Gründe dieses Verhalten haben könnte und wie Sie es Ihrem Liebling abgewöhnen.

Der Hund verweigert Futter, frisst aber Leckerlis: Gründe & Tipps

Wenn der Hund sein Futter verweigert, aber Leckerlis frisst, hängt das oft vom individuellen Charakter des Hundes und seinen momentanen Umständen ab. Manchmal gibt es jedoch auch gesundheitliche Gründe. Wichtig ist, dass Sie die Ursache herausfinden und eine gesunde Fütterungsroutine zurückbringen.

Der Hundeblick: Was er uns verrät und was er bewirkt

„In den Augen meines Hundes liegt mein ganzes Glück, all mein Inneres, Krankes, Wundes heilt in seinem Blick.“ So beginnt das bei Hundehaltern beliebte Zitat der deutschen Dichterin Frederike Kempner. Nun untermauert auch die Wissenschaft Kempners Empfindungen.

Tiernamen für Hunde und Katzen

In unserer Tiernamenswelt findest Du zahlreiche Hunde- und Katzennamen. Finde Inspiration für den Namen Deines Lieblings!