Tierlexikon zu Hunden & Katzen

Hier finden Sie, kurz und bündig erklärt, alle wichtigen Begriffe rund um Tierkrankheiten, Hunde- und Katzenrassen sowie weitere, interessante Themen. Wenn Sie Fragen zu anderen Begriffen aus der Hunde- und Katzenwelt haben, schreiben Sie einfach eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Die Antwort interessiert vielleicht auch andere Tierfreunde und wird dann in das Lexikon aufgenommen.

Hunde werden von Menschen seit Jahrhunderten vielseitig genutzt. Sie helfen bei der Jagd, dienen als Begleit- oder Gesellschaftshund und werden zu Rettungshunden ausgebildet. Assistenzhunde kommen ebenfalls häufig vor. Sie erleichtern ihrem Herrchen oder Frauchen den Alltag, indem sie verschiedene Aufgaben für diese übernehmen. Sie können vielseitig eingesetzt werden und eignen sich für unterschiedliche Personen. Grundsätzlich werden Assistenzhunde von Menschen mit einer geistigen oder körperlichen Beeinträchtigung eingesetzt.

Asthma bei Katzen

Als Tierbesitzer ist es sicherlich besonders besorgniserregend, wenn der vierbeinige Liebling nach Luft schnappt. Dieses "Nach-Luft-schnappen" ist eines der häufigsten Symptome eines Asthmaanfalls. Weitere charakteristische Symptome von Asthma bei Katzen sind pfeifende Atemgeräusche und Husten. Anders als bei uns Menschen wird das Asthma bei Katzen (auch Felines Asthma) durch verengte Bronchien, vermehrte Schleimbildung, Allergene und entzündete Atemwege ausgelöst.

Auch Hunde können unter Atemnot leiden. Sie können dann kaum sportliche Leistungen erfüllen, ringen oft nach Luft und husten häufig. Bei Hunden gibt es verschiedene Arten von Atemwegserkrankungen, bei denen die Bronchien betroffen sind und der geliebte Vierbeiner weniger Luft bekommt. Die Krankheit "Asthma" gibt es allerdings in dieser Bezeichnung bei Hunden nicht.

Ataxie bei Hunden

Bei einer Ataxie sind die Bewegungsabläufe des Hundes gestört. Die Ataxie beruht auf verschiedenen organischen Veränderungen des Gehirns und Rückenmarks oder des peripheren Nervensystems. Bei Hunden wird in verschiedene Ataxien differenziert. Bei folgenden Rassen ist ein vermehrtes Auftreten zu verzeichnen:

  • Airedale-Terrier
  • Boston-Terrier
  • Französische Bulldogge
  • Golden Retriever
  • Gordon Setter
  • Greyhound
  • Kerry-Blue-Terrier
  • Labrador
  • Samoyede

Außerdem neigen Collies zur Kleinhirn- und Wirbelsäulenerkrankung, Foxterrier zur progressiven Ataxie und Jack-Russell-Terrier zur hereditären Ataxie. Insgesamt sind große Rassen und Rüden merklich öfter von Spinaler Ataxie betroffen.

Ataxie bei Katzen

Bei einer Ataxie sind die Bewegungsabläufe der Katze gestört. Eine Ataxie kann ihre Ursachen unter anderem im zentralen oder peripheren Nervensystem haben, auf genetischen Defekten beruhen oder infektiöse Ursachen haben. Die Schädigung des zentralen Nervensystems entsteht oft schon bei der Geburt eines Katzenbabys. Meist hat sich die trächtige Mutterkatze mit dem Felinen Parvovirus, der Katzenseuche, infiziert. Die Katzenseuche führt daraufhin zu Schäden im Gehirn des Jungen und äußert sich somit in fehlkoordinierten Bewegungen. Weitere mögliche Ursachen sind Stoffwechsel- oder Viruserkrankungen sowie Verletzungen oder Vergiftungen. Bei entsprechender Förderung kann Ihre Katze ein ganz normales Leben mit nur wenigen Einschränkungen führen.

Atemprobleme beim Mops

Bei vielen Hunderassen mit kurzen Schnauzen und daher kurzen Nasen sind Atemprobleme keine Seltenheit. Gerade Möpse sind dafür ein populäres Beispiel, ihre Beliebtheit nimmt in den letzten Jahren deutlich zu. Die Ursache für die Atemprobleme liegt im Körperbau der Hunde. Das Merkmal des kurzen Kopfes wird auch als Brachyzephalie bezeichnet. Sie ist das Resultat gezielter Züchtung und verursachte das Brachyzephale Atemnot-Syndrom (BAS), welches durch verschiedene anatomische Veränderungen gekennzeichnet ist. Es sollte zeitnah eine Behandlung der Probleme erfolgen, da ansonsten die Symptome schlimmer werden und unter Umständen später keine Therapie mehr möglich ist.

Ursachen der Atemprobleme

Durch gezielte Auslese bei der Zucht wurden bei Möpsen die Nase und der Unterkiefer immer weiter verkürzt. Die Folge davon sind verengte Nasenlöcher sowie Nasenhöhlen, ein verlängertes, verdicktes Gaumensegel und Veränderungen am Kehlkopf. Diese Merkmale bedingen die Atemprobleme, welche sich zum Beispiel in Form von Röcheln und Schnaufen äußern und bis zur Ohnmacht führen können. Gerade beim Mops kommt es häufig zum Kehlkopfkollaps, da die Kehlkopfknorpel ihre Stabilität verlieren und hierdurch die Atemwege nicht mehr offen halten können. Dieses Phänomen zeigt sich teilweise sogar noch bei den Knorpelspangen in der Luftröhre. Atemprobleme sind vor allem im Sommer gefährlich Hunde regulieren ihre Körpertemperatur im Gegensatz zum Menschen nicht durch Schwitzen, sondern über die Atmung. Leidet ein Hund also unter Atemproblemen, so hat das auch Auswirkungen auf die Körpertemperatur. Daher sind gerade Möpse oder auch andere Hunde mit den verkürzten Köpfen sehr anfällig für steigende Temperaturen und verkraften körperliche Anstrengung schlechter als andere Hunderassen.

Behandlung der Atemprobleme

Vor der Behandlung ist es wichtig, die Atemprobleme zu erkennen. Anhaltspunkte bieten schnarchende Atemgeräusche, ein unnatürlich häufiges Hecheln, welches im Zusammenhang mit dem erschwertem Atmen über die Nase steht, Probleme beim Fressen, die aufgrund der schlechten Luftversorgung auftreten und Ohnmachtsanfälle bei hohen Temperaturen oder einer leichten körperlichen Belastung. Ist das Problem erkannt, kann dem Mops durch verschiedene chirurgische Eingriffe geholfen und er somit eventuell von seinem Leid befreit werden:

  • Verkürzung des Gaumensegels
  • Erweiterung der zu engen Nasenöffnungen
  • Entfernung der hervorgetretenen Kehlkopftaschen

Allerdings ist hierbei darauf hinzuweisen, dass diese Eingriffe nicht pauschal eine befriedigende Verbesserung des Gesundheitszustandes des Tieres bewirken müssen. Zudem sollte nicht vergessen werden, dass jeder Eingriff mit Stress für das Tier verbunden ist und daher auch die pauschale Gesundheit des Tieres, welche aufgrund der Zuchtauslese beeinträchtigt wird, hinterfragt werden sollte.

Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhalter sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.

Ausstellungshunde

Ausstellungshunde sind Hunde, die auf Ausstellungen präsentiert und anhand verschiedener Kriterien beurteilt werden. In der Regel werden auf Ausstellungen vor allem Rassehunde präsentiert. Für jede Hunderasse gibt es festgelegte Standards, die der Hund erfüllen sollte, um eine Ausstellung für sich zu entscheiden. In diesen Standards sind beispielsweise Größe und Gewicht, Fellfarbe, Kopf und Schädel, Fang, Ohren, Augen, Haarkleid, Hals, Vorderhand, Hinterhand, Rute, Pfoten, Gangwerk und Körper festgehalten.

Australien Cattle Dog

Beim Australian Cattle Dog handelt es sich um eine von der FCI anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Australien hat. Gezüchtet wurde sie von den frühen Siedlern Australiens für die Arbeit am Vieh. Es wird vermutet, dass die Vorfahren dieser Hunde den Old English Sheepdogs ähnlich sahen. Aufgrund ihres langen Fells passten diese jedoch nicht zum Klima Australiens. Aus diesem Grund machte man sich daran, Hunde zu züchten, die für das Treiben des Viehs eingesetzt werden und sich besser an die australischen Klimaverhältnisse anpassen können.

Australien Kelpie

Bei Australian Kelpie handelt es sich um von der FCI anerkannte Rassehunde, deren Ursprung in Australien liegt. Im Jahr 1870 sollen Collies aus Großbritannien nach Australien gebracht worden sein. Aus diesen Collies soll dann die Stammmutter des Australian Kelpie hervorgegangen sein. Laut Berichten war die Stammmuter bei Hütewettbewerben sehr erfolgreich und aus diesem Grund waren auch ihre Welpen sehr gefragt. Nach ihr wurde die Rasse benannt. Für die Entwicklung des Australian Kelpie wurden vermutlich auch noch andere Hütehundrassen eingekreuzt.

Bei der Australian Mist handelt es sich um eine anerkannte Katzenrasse, deren Ursprung in Australien liegt. Diese Rassekatze entstand 1976 durch die gezielte Verpaarung von Hauskatzen, Abessiniern und Burmesen. Die Australian Mist ist mittelgroß, muskulös und hat ein kurzes Fell. Es gibt sie in verschiedenen Farbvarianten. Typisch ist die zarte Fellzeichnung, die auch als Schleier bezeichnet wird.

Australien Shepherd

Australian Shepherd – bei diesem Namen dürfte man eine australische Herkunft vermuten. Ein Beweis für die Legende, der "Aussie" wäre in Australien aus Kreuzungen mit den dort einheimischen, wilden Dingos hervorgegangen, wurde allerdings bisher nicht erbracht. Fakt ist vielmehr, dass der Australian Shepherd ursprünglich an der US-amerikanischen Westküste beheimatet war. Eine Erklärung zum Namen der Hütehund-Rasse haben Experten natürlich dennoch parat: So sollen die ersten Schützlinge des Hütehundes Merinoschafe der Rasse „Australian Sheep" gewesen sein. Die Halter der bunten Schäferhunde hätten ihre Vierbeiner dann einfach nach den Schafen benannt. 

Australian Silky Terrier

Bei diesen Hunden handelt es sich um Rassehunde, die offiziell von der FCI anerkannt werden und ihren Ursprung in Australien haben. Der Silky selbst gehört zwar nicht zu den ältesten Terrierrassen, seine Ursprungsrassen können jedoch eine lange Vergangenheit für sich in Anspruch nehmen. Die Vorfahren des Silkys befinden sich vermutlich unter den Hunden, die Mitte des 19. Jahrhunderts von britischen Einwanderern nach Australien gebracht wurden.

Australian Terrier

Beim Australian Terrier handelt es sich um eine australische Hunderasse, die aus verschiedenen Hunderassen entstanden ist.

Die Australische Schleierkatze ist eine relativ junge Katzenrasse, die ihren Ursprung in Australien har. Diese Rasse wurde 1976 gezielt gezüchtet, indem Abessinier, Burmakatzen und Hauskatzen miteinander verpaart wurden. Ins Leben gerufen wurde diese Rasse durch Dr. Truda M. Straede. Ihr Ziel war es, eine Katzenrasse mit einem ruhigen Wesen und einigen äußerlichen Merkmalen zu züchten.

Autofahren mit Hund

Lange Autofahrten mit Hunden: Das gilt es, zu beachten

Bei der Reise in den Urlaub oder zu anderen Gelegenheiten legt man häufig mehrere Hundert Kilometer mit dem Auto zurück. Egal ob mit oder ohne Hund – eine solche Reise kann sehr anstrengend werden. Doch was können Sie tun, wenn Ihr Vierbeiner Sie begleitet und Sie ihm die Reise so angenehm wie möglich gestalten möchten?

Vor der Fahrt mit dem Hund

Überlegen Sie sich vor der Abreise, wie Sie Ihren Vierbeiner transportieren wollen. Hat er genügend Platz auf dem Rücksitz oder im Kofferraum? Folgende Transportmöglichkeiten gibt es, um Ihnen und Ihrem Vierbeiner eine sichere Fahrt zu gewährleisten:

  • Transportbox
  • Sicherheitsgurt für Tiere
  • Trenngitter / Trennnetz
  • Dogbag (Transportbox aus Stoff)

Die Gewöhnung an den Transport sollte schon vor der Abreise erfolgen. Reisen Sie mit einer Transportbox und Ihr Vierbeiner ist noch nicht daran gewöhnt, versuchen Sie Ihrem Hund die Box durch Leckerli “schmackhaft“ zu machen. Falls er noch nicht an Autofahrten an sich gewöhnt ist, hilft es, mit ihm ein paar Spazierfahrten zu unternehmen, damit er sich damit vertraut machen kann.

Während der Autofahrt mit Hund

Kurz vor der Abreise sollten Sie mit Ihrem Hund einen langen Spaziergang machen, bei dem er sich so richtig austoben kann. Geben Sie ihm auch eine Kleinigkeit zu essen. Wenn es für Sie möglich ist, fahren Sie in der Nacht los. Ihrem Hund fällt es durch die Dunkelheit leichter, zu schlafen. Während der Fahrt ist zu beachten, dass Ihr Hund wenn möglich freien Zugang zu Wasser hat. Des Weiteren sind reichliche Pausen das A und O. Bleiben Sie alle zwei Stunden stehen und gewähren Sie Ihrem Hund Bewegung und Erholung. Wenn Sie diese Tipps beachten, sollte die Fahrt für Sie und Ihren Vierbeiner angenehm verlaufen.