Leidet Ihre Katze häufig unter Stress oder hat oft Angst? Sind Sie gerade umgezogen und die Katze hat den Umzug nicht gut verarbeitet? Dann sollten Sie sich mit den nach Dr. Bach benannten Bachblüten beschäftigen. Diese können bei vielen Verhaltensauffälligkeiten helfen und das Wohlbefinden Ihrer Katze unterstützen, z.B. bei Aggressivität, gestörtem Vertrauen, Unruhe oder Stress. Bachblüten sind ein homöopathisches Mittel, das gut verträglich und komplett natürlich ist. Je nachdem, um welche pflanzliche Zusammensetzung es sich handelt, behandeln Bachblüten verschiedene psychische Symptome. Vor der Anwendung sollten Sie in jedem Fall mit Ihrem Tierarzt sprechen und schwerwiegende Erkrankungen ausschließen lassen.

Die richtige Auswahl von Bachblüten für Katzen

Es gibt viele verschiedene Bachblüten, aber wie finden Sie sich als Neuling zurecht? Einfach kaufen sollten Sie kein Mittel. Informieren Sie sich vor der Anwendung daher bei Tierärzten, Homöopathen oder mit Fachliteratur. So verschaffen Sie sich einen guten Überblick über die gezielten Anwendungsmöglichkeiten. Man kann verschiedene Mischungen von Bachblüten kaufen. Diese sind auch thematisch benannt. Ist Ihr Tier bei Besuch aggressiv, wählen Sie  z.B. eine Zusammenstellung, die genau dafür gemacht ist. Viele Probleme können so behandelt werden und den Zustand Ihrer Katze verbessern.

Die bekanntesten Bachblüten sind die Notfalltropfen. Diese helfen dank einer bestimmten Mischung in kritischen Situationen schnell, z.B. wenn Ihre Katze am Silvesterabend Panik hat. Bachblüten bekommen Sie in jeder Apotheke frei verkäuflich. Es gibt Übersichten der einzelnen Bachblütenmittel und deren Wirkungsweisen. So können Sie sich auch Ihre eigene Bachblütenmischung zusammenstellen. In einer Mischung sollten jedoch nie mehr als fünf verschiedene Sorten enthalten sein, da sonst die Wirkung beeinträchtigt werden kann.

Dosierung von Bachblüten für Katzen Wie dosieren Sie richtig?

  • Bachblüten gibt es entweder in flüssiger Form oder als Globuli.
  • Bei Tropfen wird eine Menge von 1-3 Tropfen pro Tag empfohlen.
  • Globulis können Sie Katzen bis zu dreimal täglich geben. Bei einer Langzeitbehandlung bieten sich diese eher an.
  • Geben Sie die Bachblüten in das Trinkwasser oder auch ins Futter Ihres Vierbeiners.                                                                                                                                 

Sollte die alternative Medizin wirken und die Symptome verschwinden, können Sie die Dosierung langsam wieder reduzieren und irgendwann ganz absetzen. Die Symptome sollten weiterhin ausbleiben. Stellen Sie auch nach längerer Behandlung keine Wirkung fest, sollten Sie sich von Ihrem Tierarzt oder Homöopathen erneut beraten lassen. Es besteht die Möglichkeit, dass die bestimmte Zusammensetzung bei Ihrer Katze nicht gewirkt hat. Die Mischung kann dann geändert und angepasst werden.

Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhalter sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.

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