Bei diesen Hunden handelt es sich um Rassehunde, die ihren Ursprung in Italien haben. Der Cane Corso ist auch unter den Bezeichnungen italienische Dogge und italienischer Molosser bekannt. Der römische Molosserhund, der die Römer durch mehrere Jahrhunderte hindurch als Hirten- und Kriegshund begleitet hat, gilt neuesten Forschungen zufolge als Vorfahre des Cane Corso Italianos.

Den richtigen Züchter finden

Um den richtigen Züchter zu finden, sollten sich Hundeliebhaber mehrere Zuchtstätten ansehen und sich genau über die Rasse informieren. Die Zucht muss sorgfältig erfolgen, da große Hunde wie der italienische Molosser zu Gelenkserkrankungen neigen und die Zuchttiere daher gezielt ausgewählt werden müssen.

Das Wesen des Cane Corso Italiano 

Das Wesen dieser Hunde wird als kinderlieb, treu und anhänglich beschrieben. Auch wenn die Tiere in einigen Bundesländern als Listenhund geführt werden, so beschreiben ihn Halter als treu und gelehrig. Was man jedoch nicht vergessen darf, ist, dass dieser Rassehund einen ausgeprägten Schutzinstinkt hat. Seinen Schutztrieb wird er in jedem Fall ausleben, wenn er seine Familie bedroht sieht. Fremden gegenüber ist er zumeist desinteressiert. Sein Charakter ist zudem verspielt und seiner menschlichen Familie treu ergeben.

Die Cane Corso Italiano-Haltung

Wer eine italienische Dogge halten möchte, sollte wissen, dass die Tiere in einigen Bundesländern als Listenhunde gelten. Wichtig ist daher, dass Interessenten vor der Anschaffung eines solchen Rassehundes abklären, ob die Haltung am jeweiligen Wohnort möglich ist. Der italienische Molosser hat einen gewissen Jagdtrieb und möchte angemessen beschäftigt werden. Viel Auslauf und Hundesport sind ein Muss für Halter dieser Hunde. Die Haltung eines Cane Corso ist keinesfalls Hundeanfängern zu empfehlen. Die Tiere brauchen eine konsequente Erziehung und müssen angemessen ausgelastet werden, um sich wohlzufühlen. Mit einer Hundehaftpflicht und einer Hundekrankenversicherung sind Hundehalter bestens beraten.

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