Feng Shui ist eine chinesische Lehre, die sich mit der harmonischen Gestaltung des Lebens- und Wohnraums auseinandersetzt. Sie konzentriert sich auf eine physikalisch nicht bestimmbare „Chi“-Energie, die sich in allen Gegenständen und Lebewesen befindet und möglichst frei durch die Räume fließen sollte. Demnach werden auch unsere Hunde und Katzen von den Energiefeldern, die wir in unserem Zuhause schaffen, beeinflusst. Wir stellen Ihnen einige Regeln des Feng Shui für Ihren Liebling vor – die Tipps können übrigens auch dann das Wohlbefinden Ihres Vierbeiners unterstützen, wenn Sie nicht an die Feng-Shui Lehre glauben.

Kraftplätze finden

Unsere Haustiere haben in der Regel ihre Lieblingsplätze in der Wohnung – nach Feng Shui ist ihre Wahl übrigens von ihrem Gespür für Wasseradern, Erdverwerfungen und Energie-Vibrationen abhängig. Beobachten Sie, wo Ihr Liebling sich gerne aufhält und bieten Sie ihm dort einen bequemen Ort. Bevorzugt Ihr Hund ein Kissen oder ein Körbchen? Schaut Ihre Katze gerne von einem hohen Kratzbaum in das Zimmer hinab oder ist ihr ein Korb oder ein Karton lieber? Laut Feng Shui kommen noch weitere Regeln hinzu: Der Platz sollte sich nicht in der Nähe des Eingangs befinden und nicht auf die Tür ausgerichtet sein. Außerdem sind Orte in der Mitte des Raumes ungünstig, da eine Wand im Rücken des Tieres Rückhalt und Schutz bietet (was auch sinnvoll klingt, wenn man bedenkt, dass so niemand von hinten auftauchen und den Vierbeiner erschrecken kann).

Wasser verbessert Energien

Futternäpfe und Katzentoiletten sollten dort hingestellt werden, wo nicht ständig Familienmitglieder vorbeihasten, sodass das Tier nicht abgelenkt wird. Eine katzenfreundliche Pflanze bietet Sichtschutz und verbessert das Raumklima. Natürliche Duftsprays oder leichte ätherische Öle können außerdem die Luft erfrischen. Die Düfte sollten allerdings weder chemisch noch zu intensiv sein, damit sie auch für Ihren Vierbeiner angenehm sind. Fließendes Wasser und sein Plätschern verbessern nach Feng Shui die Energie in einem Haus. Ein Trinkbrunnen (der sich laut Feng Shui nicht in einem Schlafzimmer oder neben dem Fressnapf befinden darf) fördert also ein harmonisches Leben. Ein weiterer nützlicher Effekt: Trinkfaule Tiere werden zur Flüssigkeitsaufnahme animiert. Viele Katzenbesitzer ohne Trinkbrunnen lassen häufig den Wasserhahn tröpfeln, was jedoch angeblich wichtige Energien entfernt und negativen Einfluss auf die emotionale und physische Gesundheit sowie Ihre Finanzen hat.

Yin & Yang-Energien

Laut Feng Shui umfasst die Chi-Energie sowohl „Yin“ (Ruhe und Weisheit) als auch „Yang“ (Kraft und Bewegung). Bieten Sie eine Balance beider: Für Ruhe können Sie Ihrem Liebling einen Rückzugsort schaffen, der möglichst fern vom hektischen Alltagstrubel liegt. Für Yang-Energien eignen sich regelmäßige Spieleinheiten und Plätze, an denen es etwas zu beobachten gibt. Ein Platz am Fenster passt zum Beispiel besonders gut zu Katzen, da für sie ein Fensterbrett mit Kissen ausreicht.

Haustiere tun gut

Insgesamt geht es in der Feng Shui-Lehre für unsere Vierbeiner darum, eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen (in der Sauberkeit übrigens ebenfalls eine große Rolle spielt). Denn glückliche und gesunde Haustiere bringen viel Chi-Energie in unsere Wohnungen und verteilen diese optimal durch ihre Lebensfreude und Bewegung. Und auch wenn Sie die Chi-Energie nicht bemerken, so können Sie sich dennoch über Ihren glücklichen Mitbewohner freuen.

Foto: © Alena Ozerova/Adobe Stock

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