Tierlexikon zu Hunden & Katzen

Hier finden Sie, kurz und bündig erklärt, alle wichtigen Begriffe rund um Tierkrankheiten, Hunde- und Katzenrassen sowie weitere, interessante Themen. Wenn Sie Fragen zu anderen Begriffen aus der Hunde- und Katzenwelt haben, schreiben Sie einfach eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Die Antwort interessiert vielleicht auch andere Tierfreunde und wird dann in das Lexikon aufgenommen.

Für jeden Haustierbesitzer ist es ein Albtraum, wenn das eigene Tier plötzlich verschwindet. Der Hund ist entlaufen, die Katze kehrt nach einem Ausflug ins Freie nicht mehr zurück - für die Besitzer beginnt dann die nervenaufreibende Suche nach ihrem vierbeinigen Liebling. Das Haustierregister Tasso kann natürlich nicht dafür sorgen, dass Hunde, Katzen und andere Haustiere nicht mehr weglaufen. Aber es hilft dabei, diese leichter wiederzufinden. Der Verein Tasso e.V. wurde bereits vor mehreren Jahrzehnten, im Jahr 1982, gegründet. Die wichtigste Leistung ist die Registrierung von Katzen, Hunden und anderen Haustieren der Mitglieder. Die Mitgliedschaft ist dabei kostenlos. Der Verein finanziert sich allerdings über Spenden. Wer seine Katze oder seinen Hund registrieren lassen möchte, kann dies jederzeit kostenlos tun. Tasso gilt heute als das größte Haustierregister Europas.

Taurin für den Hund

Besonders ältere Hunde leiden oft unter zum Teil schwerwiegenden Herzerkrankungen. Die chronischen Formen dieser Krankheiten können das Klappensystem, den Herzmuskel und auch das Reizleitungssystem betreffen und somit eine ernsthafte Bedrohung für den Gesundheitszustand Ihres Hundes sein. Damit derartige Risiken vermindert werden können, wird in der Tiermedizin auf der ganzen Welt entsprechende Forschungsarbeit betrieben.

Taurin für die Katze

Wenn Sie sich eingehender mit der Ernährung Ihrer Katze beschäftigen, stoßen Sie häufig auf den Begriff „Taurin“. Dabei handelt es sich um eine Aminosulfonsäure, ein Abbauprodukt zweier Aminosäuren, das der Katzenkörper für unzählige Vorgänge benötigt.

Die Gruppe der Terrier zeichnet sich durch eine ungeheure Vielfalt aus. Zusammengefasst werden in dieser Gruppe kleine und mittelgroße Hunde. Diese Hunde sind im Grunde Jagdhunde. Allerdings wurden sie nicht wie die großen Jagdhunde zur Jagd auf größeres Wild eingesetzt, sondern dienten vor allem der Jagd im Bau. Die Bezeichnung "Terrier" stammt vom französischen Wort "terre" ab. Hunde dieser Gruppe wurden zur Jagd auf Füchse, Ratten und Hasen eingesetzt.

Tervueren

Mit seiner lebhaften Art und seiner Begeisterung für alle möglichen Aufgaben hat der Tervueren schon unzählige Menschen fasziniert. Deswegen wird er heute auch von vielen Familien als treuer Begleiter und Freund gehalten. Darüber hinaus nützt er in seiner Heimat Belgien für unterschiedlichste Funktionen:

Tetanus Impfung

Tetanus (Wundstarrkrampf) wird durch das Bakterium Clostridium tetani hervorgerufen. Diese Bakterien sind überall im Erdboden vorhanden und können ein Gift bilden, dass bei einigen Spezies zu schwerwiegenden Erkrankungen führt und häufig sogar tödlich ist. Die Eintrittspforte für die Bakterien sind Wunden und Verletzungen, die mikroskopisch klein sein können.

Bei Thaikatzen handelt es sich um Rassekatzen, die eng mit der Siamkatze verwandt sind. Durch die Zucht wurden Siamkatzen immer weiter verändert und nicht alle Züchter wollten diese Veränderungen mittragen. Die Thaikatzen sollen dem alten Ideal der Siamkatze entsprechen.

Bei diesen Hunden handelt es sich um Rassehunde, die ursprünglich aus Thailand stammen. Die Rassehunde breiteten sich von der im Osten liegenden Provinz Chantaburi und Rayqng in Richtung Westen aus. Ihre Beliebtheit blieb auch in Bangkok nicht unbemerkt. In der Stadt kümmerten sich erfahrene Züchter um die Weiterentwicklung der Hunderasse. Vor allem im Osten Thailands wurden die Hunde für die Jagd eingesetzt. Die Bevölkerung nutzte die Jagdhunde als Wachhunde und Begleiter der Fuhrwerke.

Bei einem Therapiehund handelt es sich in der Regel um einen Familienhund, der zusätzlich in der tiergestützten Therapie eingesetzt wird. Hunde können beispielsweise in der Ergotherapie, der Physiotherapie, der Psychotherapie, der Heilpädagogik und der Logopädie als Therapiehund gute Dienste leisten. Therapiehunde sollte man nicht mit den Assistenzhunden verwechseln. Ein Assistenzhund, wie ein Behindertenbegleithund oder ein Blindenführhund, begleitet sein Herrchen oder Frauchen rund um die Uhr. Therapiehunde leben größtenteils in ihrer eigenen Familie und besuchen die verschiedenen Therapieeinrichtungen nur für die Arbeit als Therapiehund. Therapiehunde müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllen und gesund sein, um diese Aufgabe übernehmen zu dürfen.

Therapiehunde - Funktion und Einsatz

Die Funktion von Therapiehunden

Hunde zählen zu den beliebtesten Haustieren in Deutschland und gelten nicht umsonst als „beste Freunde des Menschen“. Sie sind eine Bereicherung für die ganze Familie und können über die Jahre zu einem echten Partner werden. Ein einfühlsamer Hund merkt schnell, wie es Herrchen oder Frauchen geht und reagiert dementsprechend. Mittlerweile sind die Trost und Freude spendenden Eigenschaften von Hunden wissenschaftlich belegt und die Tiere werden zur Therapie bei verschiedenen Krankheiten eingesetzt. Generell spielt die Rasse des Hundes keine Rolle für die Ausbildung zum Therapiehund. Nicht alle Tiere eignen sich jedoch für diese Aufgabe. Rassen mit freundlichem und kommunikativem Wesen sind besonders geeignet, um als Therapiehunde eingesetzt zu werden. Die geeignete Größe eines Hundes variiert je nach Einsatzgebiet. Ein Assistenzhund für Sehbehinderte muss kräftig genug sein, um den Patienten zuverlässig führen zu können. Ein Therapiehund, der in der Psychotherapie eingesetzt wird, kann auch einer eher kleinen Rasse angehören.

Diese Rassen finden Sie häufig bei Therapiehunden:

Therapiehunde können in den unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt werden. Besonders Kinder und alte Menschen profitieren von der positiven Auswirkung eines Therapiehundes. Aber auch für Menschen mit Behinderungen oder Patienten im Koma kann die Hilfe eines Therapiehundes sinnvoll sein. Da die tiergestützte Therapie ein relativ junges Feld in der Medizin ist, entwickeln sich auch die Einsatzmöglichkeiten von Therapiehunden stetig weiter.

Therapiehund, Besuchshund oder Begleithund?

Als Therapiehunde werden Hunde für unterschiedliche Aufgaben eingesetzt. Der Begleithund ist ein Hund, der zum Beispiel sehbehinderte Menschen im Alltag führt und unterstützt. Diese Assistenzhunde leben in der Regel mit dem Patienten zusammen und begleiten ihn rund um die Uhr. Besuchshunde werden oft in Einrichtungen für Senioren oder Kinder eingesetzt. Unter der Aufsicht von Begleitpersonen besuchen die Hunde regelmäßig die Einrichtungen, wo in kleinen Gruppen mit ihnen gespielt oder gekuschelt werden kann. Diese Hunde haben in erster Linie eine sozial fördernde Funktion und keine explizit therapeutische.

Der Hund in der medizinischen Therapie

Die tatsächlichen Therapiehunde werden in unterschiedlichen Therapien eingesetzt. In der Psychotherapie kann ein Hund helfen, dem Patienten die Angst zu nehmen und Anspannungen zu lösen. Durch sein einfühlsames Wesen kann ein Therapiehund in schwierigen Momenten Trost und Nähe spenden. Aber auch bei körperlichen Beschwerden oder Behinderungen kann ein Hund helfen. Die Therapiehunde fordern den Patienten zum Spielen auf und können so die körperliche Leistungsfähigkeit steigern und neue Freude an Bewegung vermitteln.

Thrombose bei Katzen

Die Thrombose ist eine Gefäßerkrankung, bei der sich ein Blutgerinnsel bildet. Sie ist beim Menschen relativ verbreitet. Aber auch Ihr Stubentiger kann daran erkranken. Während bei uns allerdings eine Thrombose meist in den Venen vorkommt, tritt bei Katzen normalerweise die arterielle Form auf. Dabei ist die Krankheit für die Tiere sehr schmerzhaft und muss auf jeden Fall behandelt werden. Denn erst wenn das Blutgerinnsel – der sogenannte Thrombus – die Arterie komplett verstopft, handelt es sich um eine Thrombose. Dies führt bei der Katze zu Lähmungen und starken Schmerzen. In vielen Fällen und speziell bei Jungtieren endet die Krankheit sogar mit dem Tod. Daher gilt es, rechtzeitig eine Diagnose zu stellen und mit der Therapie zu beginnen.

Bei dieser Rasse handelt es sich um eine anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Tibet hat. Dort ist dieser Rassehund auch als "Jemtse Apso" bekannt, was so viel wie "geschorener Apso" bedeutet. Diese Bezeichnung deutet bereits auf das kurze Fell dieser kleinen Rassehunde hin. Mit einem Stockmaß von 25 cm sind Tibet Spaniel die kleinsten tibetischen Rassehunde. Obwohl sich die Bezeichnung "Spaniel" in der Rassebezeichnung wieder findet, hat dieser kleine Rassehund mit einem Spaniel nichts gemeinsam. Der für Spaniels typische Jagdtrieb ist praktisch nicht vorhanden. Er eignet sich sehr gut als Begleit- und Familienhund.

Tibet Terrier sind kleinere, langhaarige Hunde, deren Name ein wenig in die Irre führt. Denn tatsächlich handelt es sich bei dem wuscheligen Kleinhund keineswegs um einen Terrier – er ist nicht einmal mit dem Jagdhund verwandt. Aus Tibet stammt diese Hunderasse dagegen durchaus – in seiner Heimat wurde der Tibet Terrier als Tibet Apso bezeichnet. Schon vor rund 2000 Jahren fand man den Tibet Terrier in den tibetischen Bergen.

Wie der Name es verrät stammt die Tibetdogge aus Tibet und ist auch heute noch hauptsächlich in dieser Region verbreitet. Irreführend ist allerdings die Bezeichung Dogge, da es sich bei der Tibetdogge nicht um eine eben solche, sondern eher um eine Art Schäferhund handelt. Die Anfänge der Tibetdogge, in ihrem Ursprungsland auch Do-Khyi genannt, reichen laut Überlieferung viele tausend Jahre zurück und sie zählt somit zu den ältesten Rassen von Haushunden.

Bei den Tibetern handelt es sich um eine noch eher neue, niederländische Katzenrasse, die erst seit 1997 offiziell in ihrem Heimatland anerkannt ist. Sie entstand aus Kreuzungen von Tonkanesen, Balinesen und Siamkatzen. Daher weist der Vierbeiner sehr viele Wesenszüge dieser Arten auf. Auch in ihrem Aussehen ist die Herkunft der Tibeter nicht zu verleugnen, denn sie gleichen stark den Tonkanesen mit dem einzigen Unterschied des längeren Fells.