Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen Hund anzuschaffen, steht vor einer großen Entscheidung. Bevor diese gefällt wird, sollte man sich im Klaren darüber sein, dass ein Hund auch große Verantwortung mit sich bringt. Eine artgerechte Hundehaltung erfordert sowohl einige finanzielle und zeitliche Voraussetzungen als auch eine angemessene Wohnsituation. Von diesen Faktoren sowie Ihrem eigenen Aktivitätslevel sollte auch die Wahl der Hunderasse abhängig gemacht werden. In unserer neuen Serie geben wir Ihnen jede Woche hilfreiche Tipps und Informationen rund um das Thema Hundeanschaffung. Heute erfahren Sie, wie Sie herausfinden, welche Hunderasse am besten zu Ihnen passt.

Wahl der Hunderasse nach Zeitaufwand und Lebensumständen

In Anbetracht der Tatsache, dass es weltweit über 400 verschiedene Hunderassen gibt, kann die Wahl der richtigen Rasse schon eine Weile dauern. Wichtig ist, dass Sie sich ausreichend Zeit dafür nehmen und sorgfältig recherchieren, welcher Hund am besten zu Ihnen und Ihren Lebensumständen passt. Dazu zählen vor allem die Ihnen zur Verfügung stehende Zeit und Größe Ihrer Unterkunft. Einige Hunderassen benötigen weitaus mehr Beschäftigung als andere, damit sie nicht zu Verhaltensstörungen durch Unterforderung neigen. Hierzu zählen z.B. auch Terrier, die einen hohen Bewegungsdrang haben und sehr aufgeweckt sind. Hier ist also ein größerer zeitlicher Aufwand gefordert als bei manch anderen Rassen. Natürlich benötigen große Hunde in der Regel mehr Platz und Bewegungsfreiraum, weshalb beispielsweise Schäferhunde, Deutsche Doggen und Berner Sennenhunde nicht unbedingt für die Haltung in einer kleinen Stadtwohnung geeignet sind.

Wahl der Hunderasse nach eigenem Aktivitätslevel

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist Ihr eigenes Aktivitätslevel. Sind sie sportlich sehr aktiv und oft in der Natur unterwegs, eignen sich besonders lauffreudige Rassen wie Labrador Retriever, Huskies oder auch Pudel. Möchten Sie Ihren Hund regelmäßig mit einer Aufgabe beschäftigen oder eine Hundesportart mit ihm ausüben, eignen sich beispielsweise Border Collie, Golden Retriever und auch Jack Russell Terrier besonders gut. Wenn Sie einen Hund suchen, der gelegentlich lieber im Körbchen bleibt, als lange Spaziergänge zu unternehmen, sollte die Wahl eher auf Rassen wie Mops, Englische und Französische Bulldogge oder Havaneser fallen. Generell gilt jedoch, dass zu einer artgerechten Haltung jeder Hunderasse ein Minimum von zwei Stunden Auslauf am Tag gehört. Werfen Sie bei der Suche nach der richtigen Hunderasse doch auch mal einen Blick in unser Lexikon. Dort finden Sie eine große Auswahl an Rasseprofilen zu bekannten und auch seltenen Hunderassen. Warum auch Mischlinge tolle Hunde sind und welche Vor- und Nachteile es zu einem reinrassigen Hund gibt, erfahren Sie nächste Woche.

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