Herzlich Willkommen im AGILA Magazin

Das Redaktionsteam wünscht Dir viel Spaß beim Lesen und Stöbern durch spannende Themen aus der Welt der Hunde und Katzen, die wir hier regelmäßig veröffentlichen.

Unsere Beiträge

1090 Beiträge

Pro & Contra: B.A.R.F.

Inzwischen hat jeder Hunde- und Katzenbesitzer wahrscheinlich irgendwo schon mal davon gehört: "Barf" scheint DIE neue Ernährungsmethode für fleischfressende Haustiere zu sein. Doch ist das Ganze vielleicht nur ein aktueller Trend, der bald wieder vergeht? Oder ist es tatsächlich die einzig wahre Art und Weise zukünftig Hund und Katze zu ernähren? Wir haben uns für Sie einmal näher mit dieser neuen Ernährungsmethode beschäftigt und Pro und Contra abgewogen.

Beim Barfen handelt es sich um eine Ernährungsweise von Katzen und Hunden, die gerade in den letzten Jahren stark an Auftrieb gewonnen hat. "Barf" ist die Abkürzung für den englischen Ausdruck "biologically appropiate raw food" (zu deutsch: biologisch artgerechtes, rohes Futter). Der Gedanke hinter "Barf" ist die artgerechte, gesunde und naturgemäße Ernährung von fleischfressenden Haustieren. Der Fokus lag dabei bisher vor allem auf Hunden, doch das "Barfen" für Katzen verbreitet sich inzwischen auch immer weiter. Bei der Ernährungsmethode geht es darum, den Tieren rohes Fleisch, Innereien, Knochen und Zusätze wie Obst und Gemüse als Futter zur Verfügung zu stellen bzw. selbst frisch zuzubereiten. Diese Ernährung soll laut "Barf"-Verfechtern den Bedürfnissen der Tiere am besten entsprechen und kann individuell an jeden Vierbeiner angepasst werden.

Anna: Barfen birgt ein Gesundheitsrisiko

Fleisch ist die natürliche Nahrung des Wolfes, von dem der Hund abstammt. Doch "natürlich" wird viel zu oft und völlig zu Unrecht mit "gut" gleichgesetzt. Um Ihrem Hund das Fleisch zu geben, das er von Natur aus fressen würde, müssten Sie ihm erlauben für sich selbst jagen zu gehen. Es ist auch völlig unnatürlich, das Hunde in Wohnungen leben und an der Leine gehen. Der Gedanke hinter der Barf-Methode, jeder Dackel müsse fressen und verdauen wie ein Wolf, hinkt. Nach etwa 15 000 Jahren der Domestizierung und Züchtung ist es sehr zweifelhaft, dass der Verdauungtstrakt unseres Haushundes noch viel mit der Darmtätigkeit des Wolfes gemeinsam hat. Der Hund von heute hat nicht mehr dieselben Futterbedürfnisse wie der Wolf, denn er lebt unter völlig anderen Bedingungen.

Außerdem birgt rohes Fleisch ein hohes Gesundheitsrisiko für Hund und Halter. Die Gefahr, dass sich Ihr Hund Salmonellen oder Darmparasiten einfängt, ist hoch - und auch für Sie besteht ein Infektionsrisiko. Unter Tierärzten ist die Barf-Methode umstritten, denn zu den Folgeerscheinungen der Rohfleischernährung zählen Mangelerscheinungen, Magen-Darm-Probleme und die Übertragung von Krankheiten. In diesen Fällen ist es natürlich gut, eine Tierkrankenversicherung in der Rückhand zu haben. Aber man muss es ja nicht darauf anlegen, dass der tierische Mitbewohner krank wird.

Beim Barfen kommt es häufig zu Fehlernährung und Mangelerscheinungen, denn auf die Ausgewogenheit der Ernährung müssen die Besitzer, im Gegensatz zum Fertigfutter, selbst achten. Es ist sicherlich nicht damit getan, dem Chihuahua täglich ein Stück rohes Fleisch vorzusetzen. Ausgewogene Ernährung ist aufwändiger. Wenn man es richtig machen will, sollten die Fleischsorten variieren. Es sollten sowohl Knochen als auch Innereien und unterschiedliche Teile von Rind, Geflügel, Wild, Lamm oder anderen Tieren gefüttert werden. Außerdem ist es wichtig Zusätze über Obst, Gemüse und Kräuter hinzuzufügen, um auch eine ausreichende Vitaminzufuhr zu gewährleisten. Besonders kritisch bei der Erstellung der Barf-Rationen ist die Versorgung mit Calcium, Zink, Iod und den Vitaminen A und D. Vor allem Junghunde reagieren auf Nährstoffmangel bzw. -überversorgung sehr empfindlich.

Gammelfleisch, die Rinderseuche BSE, katastrophale Bedingungen in Mastbetrieben, Masthilfen im Futter und mit Antibiotika vollgepumpte Hühner - heute jagt ein Fleischskandal den anderen und die Frage ist, woher man überhaupt noch wirklich gesundes Fleisch bekommt. Daher können Sie sich nie sicher sein, ob Sie Ihrem Hund mit der Rohfleischfütterung wirklich etwas Gutes tun.

Bei mir sorgt die Vorstellung, meinem kuscheligen Haustier jeden Tag rohes Fleisch zu servieren, für Ekel. Als überzeugte Vegetarierin setze ich einen hohen Maßstab an meine Ernährung - warum sollte ich das nicht auch bei meinem Haustier tun?!

Franziska: Barfen ist gut für den Hund

Durch das industriell gefertigte Hunde- und Katzenfutter kommt es bei vielen Vierbeinern oft zu Allergien, Verdauungsproblemen, Hautkrankheiten oder sogar Gelenkserkrankungen. In der Regel werden diese aber gar nicht als Folge der falschen Ernährung erkannt, sondern es wird einfach davon ausgegangen, dass es sich um der Zucht oder sogar Überzüchtung geschuldete sogenannte Zivilisationskrankheiten handelt. Dabei sind die in Fertigfutter enthaltenen Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker und chemischen Zusätze für die Gesundheit der Vierbeiner nicht immer förderlich, sondern oft die Ursache für oben genannte Krankheiten. Stellt man dann die Ernährung auf "Barf" um, werden die Unterschiede sichtbar: Durch frisches, rohes Futter bekommen Hunde und Katzen tatsächlich ein schöneres Fell, sie sind fitter, lebendiger und werden nachweislich weniger oft krank. Und auch Krankheiten, die sie bisher hatten, werden nach und nach besser. So entfallen auch viele Tierarztkosten für Hund und Katze.

Das Argument der Barf-Gegner, durch die neue Ernährungsmethode könnten Mangelerscheinungen auftreten und durch das rohe Fleisch würden eher gefährliche Krankheiten übertragen, lässt sich leicht entkräften. Barf-Bestandteile gibt es mittlerweise bereits schock-gefroren, das heißt die hygienischen Risiken können damit minimiert werden. Des Weiteren liegt der ph-Wert im Magen eines Hundes z.B. bei 1. Es gibt aber bisher noch kein nachgewiesenes Bakterium, dass einen ph-Wert von weniger als 3 überhaupt überlebt hat. So viel also zur Übertragung gefährlicher Krankheiten. In Kombination mit püriertem oder gekochtem Obst und Gemüse ist auch die ausgewogene Ernährung gesichert. Wichtig beim letzten Punkt ist nicht, dass die Vierbeiner jeden einzelnen Tag ein ausgewogenes Mahl erhalten. Beim Barfen muss viel mehr über einen längeren Zeitraum auf Abwechslung und somit Ausgewogenheit geachtet werden.

Viele Fertigfuttermittel weisen einen hohen Anteil an Getreide aus. Ein Nahrungsmittel, das Hunde und Katzen zum einen gar nicht benötigen und daher völlig unverdaut wieder ausscheiden. Zum anderen kann Getreide sogar schlecht für die Tiere sein, wenn sie dauerhaft zu viel davon konsumieren. Der Verdauungstrakt unserer Hunde und Katzen ist trotz jahrtausende langer Züchtung immer noch auf die Aufnahme von rohem Fleisch ausgelegt. Bei Katzen kann man dies schon daran sehen, dass sie immer noch Mäuse jagen und im Ganzen verspeisen. In Trockenfutter ist aber gar kein Fleisch enthalten und auch in Dosenfutter befindet sich meist nur ein einstelliger Prozentsatz.

Der Vorteil von "Barf" ist auch, dass man als Besitzer selbst direkt bestimmen kann welches Futter von welcher Qualität sein Liebling zu essen bekommt. Bei industriell produziertem Tierfutter ist es leider oft unmöglich genau zu wissen, was die Vierbeiner da gerade zu sich nehmen und ob das überhaupt gut und gesund ist.

Tolle Bilder auf der DOGumenta

Wer richtig hinschaut erkennt den kleinen aber feinen Unterschied: Hier handelt es sich keinesfalls um die weltberühmte "documenta", die alle vier Jahre in Kassel stattfindet. Bei der DOGumenta geht es, wie der Name wohl vermuten lässt, um Hunde. Der Name ist lediglich angelehnt oder auch abgeleitet von der Weltkunstausstellung, die als hundefreundlich gilt. Auf der DOGumenta finden Hundebegeisterte zahlreiche Bilder der Vierbeiner zum Betrachten und Kaufen. 14 Fotografen aus verschiedenen Ländern der Erde präsentieren auf der DOGumenta ihre Kunstwerke.

Skurrile Weihnachtsgeschenke

Die Adventszeit hat begonnen oder besser gesagt: „der Countdown läuft!“. Die Jagd nach den passenden Weihnachtsgeschenken kann manchmal ziemlich anstrengend sein. Haben Sie schon alle besorgt oder zerbrechen Sie sich noch den Kopf über extravagante Geschenke? Bei der Geschenksuche für Ihr vierbeiniges Familienmitglied haben wir ein paar ausgefallene Tipps für Sie. AGILA hat die skurrilsten Weihnachtspräsente für Vierbeiner gefunden. Vielleicht ist auch etwas für Ihre Fellnase dabei!

Weihnachtsgeschenke für Vierbeiner? Natürlich!

Weihnachtsgeschenke für Vierbeiner? Natürlich! Wenn sich zu Weihnachten die Familie um den Tannenbaum versammelt und die Geschenke auspackt, das bunte Papier raschelt und die Menschen sich an den gegenseitigen Liebesgaben erfreuen, überträgt sich die feierlich-fröhliche Erregung auch auf unsere Haustiere. Erwartungsfroh und aufmerksam lauern sie darauf, ob auch für sie etwas dabei ist, mit dem es sich spielen und beschäftigen lässt. Wir haben uns rechtzeitig auf dem Weihnachtsmarkt für Tiere umgesehen.

Neues Lieblingsspielzeug für Ihren Vierbeiner

Wenn Ihr Vierbeiner Ihnen das Smartphone mopst und Sie ihren Tablet-PC nicht mehr in die Finger kriegen, dann geht Ihre Fellnase damit höchstwahrscheinlich auf Fischjagd oder sucht nach einem tollen neuen Rezept für selbstgemachte Leckerli. Denn nun erobern auch vierbeinige Familienmitglieder den App Store.

Weihnachtliche Vorfreude für Ihre Vierbeiner

Die Adventszeit steht vor der Tür und es wird Zeit sich langsam auf Weihnachten einzustimmen. Womit geht das besser, als mit dem täglichen Öffnen eines Türchens am Adventskalender. Vor ein paar Tagen fiel mir beim Schlendern durch den Tierfachhandel auf, dass es auch Adventskalender für Haustiere gibt. 24 Türchen und hinter jedem ein kleines Leckerli - mir gefällt die Idee sehr gut. Wieso sollen nur wir Menschen uns in der Vorweihnachtszeit die Bäuche mit all den leckeren Naschereien vollschlagen. Ich kann mir gut vorstellen, wie sich Hund oder Katze freuen, wenn sie sehen, wie ihr Herrchen oder Frauchen die nächste Tür am Kalender öffnet.

Auch in Zukunft immer optimal informiert

Freue Dich auf aktuelle Tipps & Trends, tierärztlich geprüfte Gesundheitsartikel und tolle Gewinnspiele in unseren AGILA-Newslettern für Hunde- und Katzenfans.

Fast geschafft!

Für die Newsletter-Anmeldung benötigen Sie Ihre Zustimmung zu den Cookies. Klicken Sie auf „Cookie-Einstellungen anpassen“ und aktivieren Sie unter Marketing „Google Recaptcha“, um sich anzumelden.

Cookie-Einstellungen anpassen

Wie viele Pfoten gibst Du uns?

Deine Meinung zählt – stimme unkompliziert und ohne Anmeldung ab!

Tiernamen für Hunde und Katzen

In unserer Tiernamenswelt findest Du zahlreiche Hunde- und Katzennamen.

Hunderassen

Lerne die Vielfalt de Hunderassen kennen. Erfahre mehr über Herkunft, Wesen, Haltung und Gesundheit der verschiedenen Hunderassen.

Tierlexikon zu Hunden & Katzen

Hier finden Sie, kurz und bündig erklärt, alle wichtigen Begriffe rund um Tierkrankheiten, Hunde- und Katzenrassen sowie weitere, interessante Themen.

Katzenrassen

Entdecke die Vielfalt der Katzenrassen. Hier findest Du einen kompakten Überblick über Herkunft, Haltung, Wesen und Gesundheit der verschiedenen Katzenrassen.

Tiergesundheit

In unserem Tiergesundheitsbereich kannst Du in spannenden Beiträgen rund um das Thema Tiergesundheit stöbern oder gezielt Informationen nachschlagen.

Pfote drauf: Der AGILA Podcast

Im AGILA Podcast sprechen wir mit Expertinnen und Experten sowie spannenden Persönlichkeiten über Hunde und Katzen. Von Gesundheit und Erziehung über Ernährung und Beschäftigung bis hin zum Alltag mit den Vierbeinern ist alles dabei.

AGILAs Tiermagazin

Über viele Jahre hinweg haben wir mit AGILAs Tiermagazin eine informative und unterhaltsame Lektüre für Hunde- und Katzenfans angeboten. Hier finden Sie alle Ausgaben als PDF zum Download.

Die Tierversicherung für Hunde und Katzen

Hundeversicherungen
  • Tierkrankenschutz
  • OP-Kostenschutz
  • Haftpflichtschutz
Katzenversicherungen
  • Tierkrankenschutz
  • OP-Kostenschutz