Die Katze sitzt unschlüssig vor ihrem gewohnten Futter, schnuppert lustlos daran und fordert manchmal sogar eine neue Portion, obwohl sie die alte noch nicht einmal probiert hat. Diese Situation ist besonders in Haushalten mit Katzen-Senioren nicht selten, denn mit dem Alter kommen auch neue Anforderungen an die Nahrung.

Wandel im Stoffwechsel

Mit zunehmendem Alter wird der Aufwand um die Fütterung größer. Neben einer besonderen Überprüfung der Nährstoffzusammensetzung fordert der verlangsamte Stoffwechsel eine Aufteilung der Mahlzeiten auf mehrere kleinere Portionen über den Tag verteilt. Eine pauschale Empfehlung lässt sich dabei leider nicht finden: Jeder unserer Lieblinge hat seine individuellen Bedürfnisse.

Zu dick oder zu dünn?

Senioren-Ernährung sollte sich unbedingt am Gesundheitszustand der Katze orientieren. Nicht zuletzt ist Gewicht dabei ein wichtiges Anzeichen für eine Unter- oder Überversorgung: Die verminderte Bewegung kann den Energiebedarf reduzieren, weshalb bei einer Tendenz zu Übergewicht eher kohlenhydratarmes Futter empfohlen wird. Andere hingegen verarbeiten die aufgenommene Nahrung nicht mehr so gut, wie in ihren jungen Jahren. Oder es werden nicht mehr ausreichende Mengen gegessen, wie oben beschrieben. In diesen Fällen kann eine besonders reichhaltige Ernährung einer Unterversorgung entgegenwirken.

Nicht mehr das, was es mal war

Eine Änderung im Geruchs- und Geschmacksinn ist ebenfalls wahrscheinlich und kann Ursache dafür sein, dass Ihr Liebling seinen Teller verschmäht: Es riecht einfach nicht mehr so appetitlich, wie früher. Testen Sie daher ruhig neue Sorten oder sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt mögliche Zusätze ab. Auf diesen sollten sie außerdem zugehen, wenn es um die Abstimmung auf gesundheitliche Probleme geht.

Foto: © Mikhail Ulyannikov/Adobe Stock

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