Ein Gastartikel von PETS DELI

Wer sich ein Haustier anschafft, liebt es schon nach kurzer Zeit wie ein vollwertiges Familienmitglied. Nun geht Liebe ja bekanntlich durch den Magen – hier ist für Sie als Tierhalter Vorsicht geboten, denn auch bei unseren Vierbeinern sollten wir auf eine gesunde Ernährung achten. Deshalb ist es ratsam, bestimmte Lebensmittel und Rohstoffe zu vermeiden. Doch was ist eigentlich gesund für Hunde und Katzen?

In diesem Artikel stellen wir Ihnen die Grundregeln der gesunden Ernährung vor. Erfahren Sie, welche Inhaltsstoffe, Lebensmittel und Rohstoffe Ihrem Vierbeiner gut tun und welche Sie idealerweise vermeiden.

Woran kann ich mich orientieren?

Eine artgerechte und gesunde Ernährung für Hunde und Katzen sollte sich an der Nahrungsaufnahme der Tiere in der Natur orientieren: Sie besteht hauptsächlich aus einem sehr hohen Anteil an Fleisch und frischen Beilagen. Eine optimale und an der Natur orientierte Ernährung würde demnach aus rohem Fleisch und vorverdauten pflanzlichen Bestandteilen bestehen. Diese pflanzlichen Bestandteile sollten Sie in Form von vorgekochtem Gemüse, püriertem Obst und natürlichen Mineralien verfüttern.

Ein Großteil der heutigen Tiernahrung kann im Gegensatz zu den oben genannten Rohstoffen unverträgliche Bestandteile wie Zucker, Getreide und künstliche Zusatzstoffe enthalten. Damit wird der Nährstoff- und Kalorienbedarf Ihres Tieres zwar teilweise abgedeckt, jedoch auf eine unnatürliche und wenig artgerechte Weise.

Vermeiden Sie: Zucker, Getreide und Innereien

Der hohe Anteil an industriellem Zucker und Getreide, der in der Tiernahrung enthalten sein kann, führt nicht nur zu Übergewicht, sondern auch häufig zu Erkrankungen wie Diabetes mellitus. Hunde und Katzen benötigen keinen künstlich zugesetzten Zucker in ihrer Nahrung. Hier gilt ähnlich wie beim Menschen: zu viel Zucker macht krank.

Getreide an sich ist nicht schädlich für den Organismus von Hunden oder Katzen. Verfüttert  werden sollte jedoch nur hochwertiges Getreide und nicht etwa der in vielen Futtermitteln enthaltene Weizen. Weizen ist für unsere Vierbeiner (und übrigens auch für uns Menschen) ein schwer verwertbares Getreide. Aufgrund seines hohen Anteils an Kohlenhydraten wird er häufig in Futtermitteln verarbeitet und führt dazu, dass das Tier schneller satt wird – jedoch ohne einen nennenswerten Nährwert. Hochwertigere Getreidesorten sind zum Beispiel Reis, Dinkel oder jegliche Vollkornsorten.

Innereien werden zwar in der Natur von Wölfen und Wildkatzen gefressen, sind aber leider oft mit Giftstoffen, Schwermetallen und Antibiotika belastet. Das liegt daran, dass viele Organe im Körper als Filterorgane (z. B. Leber, Niere) fungieren, um den Körper von genau diesen Schadstoffen zu befreien. Werden diese Organe durch die Nahrung aufgenommen, finden auch die Schadstoffe wieder ihren Weg in den Körper. Deshalb empfiehlt es sich auch für Menschen, nicht zu viele Innereien zu essen.

Gefährliche Lebensmittel

Eine weitere wichtige Regel bei der Fütterung von Hunden und Katzen lautet: Füttern Sie nichts vom eigenen Tisch! Gewürze, Salz, Zucker und viele Zutaten sind für uns nicht schädlich, aber können unseren Vierbeinern erheblich schaden. Schokolade, Avocado und Zwiebeln beispielsweise sind giftig für Hunde und Katzen und können in zu hohen Dosierungen zu Organschäden oder sogar zum Tod führen. Verfüttern Sie also nur artgerechte Nahrung an Ihre Tiere.

Wenn Sie diese Punkte bei der Auswahl eines Futters für Ihr Tier beachten, tun Sie der Gesundheit Ihres Vierbeiners etwas Gutes und können sich hoffentlich noch lange an seiner Gesellschaft erfreuen!

Foto: © Africa Studio/Fotolia.com

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