Über einen längeren Zeitraum lässt kein Besitzer seinen Liebling gern allein. Wer zur Reha muss, der kann sein Tier bei Freunden oder Verwandten, beim Tiersitter oder in einer Pension vorrübergehend unterbringen. Oder man nimmt ihn einfach mit: Viele Kliniken bieten inzwischen Zimmer für Halter mit Hund an.

Vertraute Gesellschaft

Unsere Vierbeiner sind treue Begleiter in jeder Situation. Und ihre Gesellschafft kann positiv auf die Genesung des Menschen wirken, denn mit ihnen sind wir ausgeglichener und entspannter. Die Tiere motivieren uns auch in der Reha zu regelmäßiger Bewegung in Form von Spaziergängen und unterstützen unser Selbstbewusstsein. Außerdem kommt man mit Hund schneller in Kontakt mit anderen Menschen, unser Sozialverhalten während des Aufenthalts wird also ebenfalls gefördert.

Aufkommende Kosten

Die Zusatzkosten für das Mitnehmen Ihres Hundes werden nicht von der Krankenkasse übernommen, es sei denn es handelt sich um einen Blinden- oder Therapiehund. Sie müssten also selbst für die Unterbringungskosten Ihres Vierbeiners aufkommen. Diese bleiben allerdings überschaubar, je nach Unterbringung werden ungefähr fünf bis zehn Euro pro Nacht zusätzlich berechnet.

Ausreichend informieren

Zunächst sollten Sie schauen, ob Ihr Hund sich wohlfühlen wird: Kann er eine Zeitlang auf engerem Raum leben als er es vielleicht von zu hause gewohnt ist? Und kennt er es, gelegentlich mal in einer neuen Umgebung zu übernachten? Besteht eine gültige Haftpflichtversicherung? Sind alle Impfungen aktuell? Kann er während der Behandlungszeiten alleine im Zimmer bleiben? Im Klinikgebäude sind Haustiere nämlich normalerweise Tabu. Informieren Sie sich auch, ob in der Umgebung ausreichend Grünflächen für Spaziergänge vorhanden sind. Bemühen Sie sich dann frühzeitig um einen Platz – die Zimmer mit Tiererlaubnis sind meist stark begrenzt.

Foto: © Halfpoint/Adobe Stock

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