Bedrohliche Epidemie

Im Januar 1925 erkrankten in der kleinen Stadt Nome in Alaska mehrere Menschen an Diphtherie, einer lebensgefährlichen und ansteckenden Infektion. Die einzige Hoffnung stellte eine Medizin dar, die sich in der über 1000 Kilometer entfernten Stadt Achorage befand. Der Pilot, der die Schneestürme hätte meistern können, war bereits auf einer anderen Mission, weshalb den Bürgern von Nome nichts anderes übrig blieb, als eine Schlittenhund-Mannschaft aufzustellen. Unter ihnen war der sibirische Husky Balto, ein tapferer Leithund. Er und die anderen Mitglieder des Teams schafften es, sich durch den Schnee zu kämpfen und die ganze Stadt vor der Epidemie zu retten.

In Erinnerung behalten

In Gedenken an diese heldenhafte Leistung wurde im New Yorker Central Park eine Bronze-Statue von Balto errichtet, auch heute noch ein beliebtes Ausflugsziel: Sie ist ein Zeugnis der engen Freundschaft zwischen Vierbeiner und Mensch. Daneben wurde 1995 der Zeichentrickfilm „Balto - Ein Hund mit dem Herzen eines Helden“ herausgebracht, der bereits Kindern den Mut und die Tapferkeit des Huskys präsentiert.

Verwendetes Bildmaterial

Foto: © kjekol/fotolia.com

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