Sie leisten uns Gesellschaft, bringen uns an die frische Luft und sind der Grund für das ein oder andere Lachen – Unsere Vierbeiner gelten nicht ohne Grund als die besten Freunde des Menschen. Doch sie können unsere Leben nicht nur verschönern, sondern auch schützen. Aus aktuellem Anlass möchten wir Ihnen die mexikanische Rettungshündin Frida vorstellen.

Erschütterungen in Mexiko

Verheerende Erdbeben im September forderten in Mexiko mehrere hundert Leben. Zahlreiche Menschen waren unter den Trümmern zusammengestürzter Gebäude verschüttet und Rettungskräfte waren bemüht, sie zu bergen. Unter ihnen auch die tapfere Frida, die allein in diesem Monat mit ihrer feinen Nase zwölf Überlebende aufspürte. Frida ist Teil der Marine-Hunde-Einheit von Mexiko-Stadt, zu der insgesamt fünfzehn Vierbeiner gehören – dabei ist sie jedoch die erfolgreichste und hat damit inzwischen eine Art Heldenstatus erlangt. Sogar das Büro des mexikanischen Präsidenten würdigte ihre Leistung.

Symbol der Hoffnung

Die sechsjährige Labrador-Retriever Hündin ist nicht zum ersten Mal im Einsatz: Zuvor hat Frida sogar international, zum Beispiel in Haiti und Guatemala, geholfen und so in ihrer Karriere bereits über 52 Menschen vor dem Tod bewahrt. Mit ihrem feinen Geruchssinn ist sie in der Lage, Überlebende da aufzuspüren, wo Zweibeiner bereits aufgegeben haben. Mit ihrer Körpersprache signalisiert sie, wo sich eine Person befindet und ermöglicht so eine gezielte Bergung. Dabei trägt auch sie Arbeitskleidung: Die Fellnasen bekommen speziell angepasste Schutzbrillen und Schuhe, um ihre empfindlichen Pfoten beim Klettern auf dem Schutt und Geröll vor möglichen Verletzungen zu schützen. Frida ist wahrscheinlich noch die nächsten zwei bis drei Jahre im Einsatz, bis sie in den wohlverdienten Ruhestand entlassen wird. Bis dahin kann sie weiter Leben retten und Hoffnung schenken.

Foto: © Lorenzo_Ferrucci/fotolia.com

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