Ursachen des typischen Hundegeruchs
Mit dem Alter riechen Hunde etwas mehr als in ihren jungen Jahren. Geht der der Duft Ihres Vierbeiners allerdings über das gewohnte Maß hinaus, egal in welchem Alter, kann das auf Krankheiten, Parasitenbefall oder eine falsche Ernährung hindeuten. Diese sollten möglichst früh erkannt werden, um Schmerzen und hohe Tierarztkosten zu vermeiden. So ist ein unangenehm riechender Ausfluss aus den Ohren ein Hinweis auf eine Ohrenentzündung, während Blähungen häufig aus Stress oder einer falschen Ernährung resultieren. Ungewöhnlicher Mundgeruch ist oft Folge einer Zahnfleischentzündung, Schweißfüße dagegen sind meist unbedenklich und nur für uns unangenehm. Besonders verantwortlich für den typischen Hundegeruch ist allerdings die Haut. Dort sitzen Talgdrüsen, welche einen natürlichen Schutzfilm in Form eines öligen Sekrets bilden und dabei außerdem der Regulation der Hautfeuchtigkeit dienen.
Nass bis auf die Haut
Wenn Ihr Liebling mal wieder in die nächste Pfütze gesprungen ist und so riecht, als habe er sich in eine Jauchegrube geworfen, ist zu großem Teil die Ölschicht auf der Haut schuld. Die Duftstoffe des Talgs lösen sich im Wasser und finden ihren Weg in unsere Nasen. Besonders im Sommer, wenn sich Spaziergänge am See häufen, kann das für uns unangenehm werden. Denn: Nässe und Wärme regen die Talgproduktion besonders stark an.
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Auf Bäder verzichten
Ihr Vierbeiner hat sich mal wieder ein Schlammbad gegönnt? Versuchen Sie, auf ein Schaumbad mit viel Shampoo zu verzichten. Auf zu häufiges Waschen, insbesondere mit zusätzlichen Reinigungsmitteln, reagiert die Haut Ihres Hundes mit der Absonderung von noch mehr öligem Talg – womit Seife & Co. ihre eigentliche Aufgabe verfehlen. Bei besonders verschmutztem Fell können Sie versuchen, es gründlich mit Wasser abzuspülen und mit einem Handtuch trockenzureiben. Damit schonen Sie den natürlichen Schutzmantel Ihres Lieblings und haben stattdessen Zeit für eine ausgiebige Fellpflege, um Hautkrankheiten und Parasitenbefall vorzubeugen.
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