Bekannt ist der Dachshund auch unter den Bezeichnungen Dackel oder Teckel. Ursprünglich wurden Dachshunde - wie der Name bereits vermuten lässt - vor allem für die Jagd auf Füchse und Dachse gezüchtet. Die Abstammung des Dachshunds geht auf den Biberhund und den Bracken zurück.

Den Dachshund gibt es mit verschiedenen Felltypen. Unterschieden wird in Kurzhaar-, Rauhaar- und Langhaardackel. Die Entstehung dieser verschiedenen Felltypen kam vermutlich durch die Verpaarung mit anderen Rassen zustande. Der Dackel besitzt einen für ihn typischen lang gestreckten, niedrigen Körper mit kurzen Beinen. Dachshunde sind im Allgemeinen sehr muskulös, haben einen aufmerksamen Gesichtsausdruck und eine aufrechte Kopfhaltung. Es können verschiedene Farbvariationen vorkommen.

Der Dachshund-Charakter

Mit seinen kurzen Beinen und dem gedrungenen Körper bringt der Dackel alle körperlichen Voraussetzungen mit, um im Bau jagen zu können. Mut und Hartnäckigkeit gehören allerdings ebenfalls dazu, wenn man selbstständig jagen möchte. Beides haben Dachshunde im Überfluss. Zudem sind diese Hunde hin und wieder stur und eigensinnig. Allerdings machen sie das durch ihren freundlichen, temperamentvollen Dachshunde Charakter schnell wieder wett. Seine Familie liebt der Dackel mit Hingabe und zu ausgedehnten Spaziergängen, lustigen Spielen und angenehmen Schmusestunden lässt er sich gerne überreden.

Dachshund-Erziehung: Konsequenz ist gefragt

Dachshunde sind für ihren Eigensinn und ihre Sturheit bekannt. Diese Hunde wurden gezüchtet, um selbstständig im Dachs- und Fuchsbau zu jagen. Mutig und unerschrocken musste der kleine Hund sein, um diese Aufgabe erfüllen zu können. Wer seinen Dackel richtig erziehen und zu einem charmanten Begleiter machen möchte, sollte daher frühzeitig mit der Erziehung der Dachshunde beginnen. Da diese Hunde sehr selbstbewusst sind, ist es wichtig, bei der Erziehung konsequent, aber liebevoll zu sein. Zu beachten ist, dass es sich um Jagdhunde handelt, die gerne auch hin und wieder eigenständige Entscheidungen treffen und ihrem Jagdtrieb nachgehen möchten. Hundehalter sollten dies so früh wie möglich unterbinden.

Vorsorgen mit einer Hundeversicherung

Dachshunde Besitzer können eine Hunde OP-Versicherung oder eine Hundekrankenversicherung abschließen, um ihr Tier bestmöglich vom Tierarzt versorgen zu lassen. Mit einer Hundehaftpflicht sichern sich Hundehalter zusätzlich vor finanziellen Schäden ab.