Tierrampen und -treppen gibt es in großer Auswahl und in den unterschiedlichsten Ausführungen, entweder in Form einer Hunderampe oder sogar in kleineren Varianten für Katzen. Doch wann sind sie eigentlich sinnvoll? Wir haben für Sie die häufigsten Gründe, sich eine Hunderampe zuzulegen, zusammengefasst.

Hundetreppen für alte Tiere

Mit zunehmendem Alter versteift sich der Hundekörper, in den Muskeln steckt weniger Kraft und es treten zunehmend Probleme in den Gelenken und der Wirbelsäule auf. Krankheiten bei Hunde-Senioren sind dabei nicht immer offensichtlich. Stellen Sie sich vor, Sie könnten Ihre Kniegelenke nur noch schwer und unter Schmerzen bewegen: Stufen und Sprünge werden zu einem unangenehmen Unterfangen. Für das Erklimmen kürzerer Treppen, das Einsteigen in den Kofferraum oder auch, um auf das Sofa zu kommen, können spezielle Rampen eine große Erleichterung im Alltag eines Hundesenioren sein. Ein Vierbeiner muss natürlich nicht immer alt sein, um unter Erkrankungen zu leiden – hat Ihr Tierarzt eine Beschwerde festgestellt, sollten Sie selbstverständlich auch Ihren Junghund zum Beispiel mit einer praktischen Hunderampe unterstützen. Erhältlich ist das Hundezubehör in vielen Tierfachhandlungen.

Einstiegshilfe als Vor- und Nachsorge

Viele Erkrankungen, die im Alter der Tiere auftreten, werden von einer ständigen Belastung in jungen Jahren gefördert. Besonders kleine Hunderassen mit kurzen Beinen und langem Rücken neigen zu Rückenproblemen, die beispielsweise durch Sprünge und viel Treppensteigen begünstigt werden. Das Vermeiden dieser Dinge, eben z.B. durch eine Tierrampe, stellt dabei eine Präventivmaßnahme dar, mit der Sie Rückenproblemen vorbeugen können.

Nach einer Operation wird hinterher häufig eine umfassende Schonung des Tieres verschrieben. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, von welchen Belastungen abzusehen ist. Eine Hunderampe macht in der Regel nach Operationen an der Wirbelsäule, an den Gelenken, am Bauchraum oder nach der Kastration einer Hündin Sinn.

Treppen für Katzen?

Auch für unsere Kletterkünstler werden bestimmte Bewegungen mit zunehmendem Alter erschwert und ganz allgemein nach operativen Eingriffen häufig verboten. Zwar begegnen ihnen im Alltag weniger zu überwindende Hindernisse wie zum Beispiel das Springen in einen Kofferraum, und unangenehme Bewegungen können einfach vermieden werden, dennoch können Sie Ihre Wohnung an Katzen-Senioren anpassen: Die Fensterbank zum Beispiel oder einen anderen Lieblingsplatz können Sie mit einer Rampe leichter zugänglich machen.

Foto: © Irina/Adobe Stock

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