Golfen ist ein beliebter Sport, der vielen Menschen Bewegung und Entspannung an der frischen Luft ermöglicht. Mit Blick auf den gepflegten, glatten Rasen und die vielen fliegenden Bälle sind die Hundeverbote vieler Anlagen nachvollziehbar. Doch es gibt auch Ausnahmen, sodass der Vierbeiner Herrchen und Frauchen sogar mit zu ihrem Lieblingssport begleiten kann.

Klare Regeln

Wenn auch auf einigen Plätzen kein Tierverbot herrscht, so besteht doch fast immer Leinenpflicht. Damit sollte Ihr Vierbeiner gut umgehen können. Sie wollen schließlich auch ihren Sport genießen, ohne Ihren Hund alle paar Minuten davon abhalten zu müssen, einem Ball oder einem Kaninchen hinterherzujagen. Entsprechend sollte er daran gewöhnt sein, seinem Jagdinstinkt nicht nachzugehen, und insgesamt gute Sozialkompetenzen aufweisen. Außerdem ist wichtig, dass Ihr Vierbeiner die Emotionen des Spiels nicht auf sich bezieht: Wenn Sie sich über einen schlechten Schlag ärgern, wollen Sie sicher nicht, dass Ihr Liebling sich deswegen schlecht fühlt.

Geduld als wichtigste Eigenschaft

Ihr sportlicher Begleiter wird einen großen Teil der Zeit an einem Platz warten müssen, den Sie ihm zuweisen. Auch nachdem Sie den Schlag absetzen, sollte er bis zum Auflösungszeichen sitzen bleiben. Diese Geduld können Sie sogar in einem speziellen „Golftraining“ in einigen Hundeschulen erlernen. Zunächst üben Sie und Ihr Vierbeiner dort mit einem professionellen Trainer für die Anlage elementaren Gehorsam. Dabei bringen Sie Ihrem Liebling Spaß am Warten bei, sodass er sich während des Spiels entspannen kann und sich weder langweilt noch unter Stress steht. Das Training wird sich übrigens auch im Alltag bezahlt machen, denn ein guter „Golfhund“ ist auch außerhalb der Anlage ein zuverlässiger Begleiter.

Foto: © byrdyak/Adobe Stock

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