Unsere Haare ändern im Laufe des Lebens immer wieder ein wenig ihre Farbe: Bei viel Sonnenschein hellen sie sich auf, im Winter werden sie wieder dunkler und mit dem Alter kommen graue Haare hinzu. Ähnlich verhält es sich bei unseren Samtpfoten und dafür gibt es verschiedene Gründe.

Sonnenlicht als natürliches Bleichmittel

Weißes Fell kann kaum noch heller werden. Bei dunklen Katzen dagegen können relativ starke Veränderungen auftreten, wenn sie viel Zeit im starken Sonnenlicht verbringen. Es besteht also in der Regel kein Grund zur Sorge, wenn schwarzes Haar nach einem langen Sommer nicht mehr ganz so dunkel ist, wie es im Winter noch war.

Temperatur

Die Jahreszeiten beeinflussen neben der Intensität der Sonne auch die Hauttemperatur, welche wiederrum die Farbstoffproduktion beeinflusst. Besonders bei orientalischen Rassen wie der Siamkatze ist eine Aufhellung bei warmer Haut wahrscheinlich, bei niedrigen Temperaturen wiederum eine Verdunklung.

Ernährung

Bei einem Mangel der Aminosäure Tyrosin kann es vorkommen, dass sich schwarzes Fell rötlich färbt. Das liegt daran, dass Tyrosin für die Produktion des dunklen Haar-Farbstoffs gebraucht wird. Eine Aufhellung kann außerdem durch einen Kupfer- und Zinkmangel hervorgerufen werden. In derartigen Fällen sollten Sie Ihren Tierarzt darauf ansprechen und möglicherweise zu einem anderen Futter greifen.

Alter

Bei hellen Katzen werden Sie die grauen Härchen wohl kaum bemerken. Besonders bei dunklen Samtpfoten ist es dafür auffällig: So, wie unser Menschenhaar langsam ergraut, tut es auch das unserer Lieblinge. Das ist kein Grund zur Sorge, allerdings lässt bei Senioren häufig die eigene Fellpflege nach. Achten Sie also besonders bei älteren Stubentigern darauf, dass Sie sie darin unterstützen.

Foto: © Roman Pyshchyk/Adobe Stock

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