Hund ist nicht gleich Hund! Egal ob Besitzer oder Passant, es ist einfach ein Unterschied, ob man einen Chihuahua oder einen Schäferhund vor sich stehen hat. Aber was heißt das eigentlich für die Erziehung der Vierbeiner? Unterscheidet sich das Training von Kleinhunden wegen ihrer Größe und wenn ja, was sollte man beachten?

Was sollte ein Kleinhund können?

Bei großen Hunden wird der Grundgehorsam erwartet: Sitz, Platz, Bleib, Aus –Leinenführigkeit und Rückruf, das sollte der Vierbeiner schon können. Bei Kleinhunden, die oft an der Flexi-Leine „geführt werden“ und die man mit wenig Mühe händeln kann, scheinen diese Befehle manchmal weniger wichtig zu sein. Doch es gibt keinen Grund dafür, warum Chihuahuas, Pekinesen und Co. nicht das kleine 1x1 der Hundeerziehung beherrschen sollten. Viele der kleinen Fellnasen sind sehr intelligent und wollen und sollten auch über den Grundgehorsam hinaus gefordert und gefördert werden. Hund ist nicht gleich Hund, doch jede Rasse hat ein Recht auf artgerechten Umgang. Dazu gehört beispielsweise, dass auch die Kleinsten frei über Feld und Wiesen toben dürfen und Halter und Vierbeiner mehr als eine flexible Ausziehleine verbinden sollte. Grundsätzlich ist die Erziehung eines Kleinhundes also nicht anders und trotzdem gibt es besondere Schwerpunkte im Training, die Sie wegen der Größe Ihres Begleiters besonders im Blick haben sollten.

Führen und Schützen – das A und O bei kleinen Hunden

Für die kleinen Vierbeiner wirken Menschen und andere Hunde wegen ihrer Größe sehr bedrohlich. Beim Spielen mit großen Artgenossen besteht tatsächlich die Gefahr, dass Kleinhunde gejagt oder auch einfach bei einem freundlichen Rempler verletzt werden. Frühzeitiges Training ist deshalb wichtig – und zwar vor allem für Sie als Hundehalter. Lassen Sie sich von einem Experten zeigen, wie Sie Ihrer kleinen Fellnase Schutz bieten können. Lernen Sie fremde Hunde einzuschätzen und wie sie aufdringliche Vierbeiner abwehren können. Bringen Sie Ihrem Liebling durch kontrollierte Begegnungen den Kontakt mit großen und kleinen Artgenossen bei. Die Erziehung eines Hundes heißt vor allem Verantwortung zu übernehmen. Und ein kleiner Hund bedeutet nicht weniger, sondern eine (gleich) große Verantwortung zu haben. 

So ermöglichen Sie Ihrem Liebling ein artgerechtes Hundeleben. Sollte dem Kleinen trotzdem einmal  etwas passieren, schützt eine Tierkrankenversicherung vor hohen Tierarztkosten. Und die ist für kleine Fellnasen sogar meistens etwas günstiger.

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