Seine Freizeit mit dem Hund im Wald zu verbringen, bietet zu jeder Jahreszeit einen ganz besonderen Reiz. Im Wald suchen Menschen Erholung, Entspannung und Bewegung. Neben Wanderern, Sportlern und Erholungssuchenden sind auch Hundebesitzer häufig mit ihrem Hund im Wald anzutreffen. Damit es zwischen all den Waldbesuchern und den Waldbewohnern nicht zu Problemen kommt, gilt es, die Regeln für den Waldspaziergang mit Hund zu kennen.

So wird der Waldspaziergang entspannt

Ein Spaziergang durch den Wald ist für alle Beteiligten am schönsten, wenn man entspannt und erholt zurückkehrt. Da viele Menschen den Wald in ihrer Freizeit für unterschiedliche Aktivitäten nutzen, ist es wichtig, aufeinander Rücksicht zu nehmen. Aus diesem Grund sollten Hundehalter ihren Hund im Wald unter Kontrolle haben und dafür sorgen, dass er Radfahrer, Sportler oder andere Spaziergänger nicht erschreckt. Geschützt werden müssen insbesondere auch die Wildtiere. Der Hund darf im Wald auf keinen Fall jagen. Neigt Ihr Hund dazu, Wildtiere aufzustöbern und zu hetzen, muss der Jagdtrieb entweder durch intensives Training oder einen entsprechenden Jagdersatz kanalisiert werden oder der Vierbeiner darf nur angeleint im Wald spazieren gehen.

In der Regel dürfen Hunde im Wald abgeleint werden, wenn sie auf den Wegen bleiben und gut unter Kontrolle zu halten sind. Es gibt jedoch einige Bundesländer und Regionen, in denen per Gesetz eine Anleinpflicht für den Hund im Wald gilt. Das jeweilige Hundegesetz ist einzuhalten. In Naturschutzgebieten und Gebieten mit Tollwutgefahr herrscht grundsätzlich Anleinpflicht. Entsprechende Schilder weisen in der Regel darauf hin.

Mal was anderes

Der Spaziergang im Wald bietet Hund und Mensch viel Abwechslung. Der Vierbeiner nimmt zahlreiche neue Gerüche auf und muss diese erst einmal verarbeiten. Der weiche Waldboden ist im Gegensatz zum harten Asphalt für viele Hunde sehr angenehm. Falls es doch einmal zu Problemen mit anderen Spaziergängern, Artgenossen oder Wildtieren kommen sollte, stellt die Hundehaftpflichtversicherung einen guten Schutz dar. Mit einer Hundekrankenversicherung sichert man den Vierbeiner außerdem gegen Unfälle und Krankheiten ab.

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