Hunde und Katzen sind Deutschlands beliebteste Haustiere. Wir möchten nicht auf unsere treuen Begleiter verzichten und nehmen dafür einiges in Kauf, dazu gehört auch das ständige Entdecken von Tierhaaren auf der Kleidung, den Möbeln und dem Boden. Ein Staubsaugerroboter, der einfach von selbst hinter unseren Lieblingen herputzt, klingt da nach einer verlockenden Anschaffung – es gibt allerdings einige Punkte zu beachten, denn nicht jeder Vierbeiner ist von dem selbstständigen Elektrogerät überzeugt.

Geduldig sein

Wir kennen es bereits von normalen Staubsaugern: Sobald das laute Brummen ertönt, horchen Hund und Katze erschrocken auf und ziehen sich in der Regel möglichst weit zurück. Denn was wir als etwas laut empfinden, ist für das feine Gehör unserer Lieblinge ein ohrenbetäubendes Geräusch. Die Roboterversion mag etwas zurückhaltender sein, was die Lautstärke betrifft, ist vielen Haustieren allerdings trotzdem suspekt. Darum ist es sinnvoll, die Sache langsam anzugehen. Achten Sie während des gesamten Gewöhnungsprozesses darauf, Ihren Liebling nicht zu erschrecken oder zu überfordern.

Schritt für Schritt

Sie können das Gerät zunächst ausgeschaltet in Ihre Wohnung stellen. So hat der Vierbeiner die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wann er sich den neuen Gegenstand anschaut und gewöhnt sich an dessen Gegenwart. Das erste Einschalten des Roboters sollte nicht in unmittelbarer Nähe des Tieres, seines Schlaf- oder seines Futterplatzes passieren, stattdessen eignet sich ein Nachbarzimmer, in dem Hund und Katze seine Arbeit aus sicherer Entfernung beobachten können. Zeigt Ihr Liebling Interesse bzw. geht mit dem Gerät friedlich um, können Sie das positive Verhalten mit einem Leckerli belohnen.

Sicherheit als Priorität

Lassen Sie Ihr Haustier in der ersten Zeit niemals allein mit dem Staubsaugerroboter. Erst nach ausführlichem Training, nach dem Sie sich wirklich sicher sind, dass Ihr Vierbeiner gelassen mit dem Gerät umgeht, sollten Sie beide allein lassen (zunächst nur über kurze Zeiträume). Besonders wichtig ist, dass Ihr Liebling weiterhin einen Rückzugsort hat, dem der Roboter nicht zu nah kommt. Testen Sie außerdem selbst die Qualität des Geräts, denn einige Modelle fahren trotz Sensoren beispielsweise über Füße. Für eine zarte Tierpfote kann das zu einem schmerzhaften Erlebnis werden.

Foto: © Sandra/Adobe Stock

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