Wussten Sie, dass unsere Vierbeiner Trüffel aufspüren können? Die Arbeit, die ursprünglich nur Trüffelschweinen zugeschrieben wurde, wird auch bei Hunden und Haltern immer beliebter. Wir haben für Sie zusammengefasst, was es mit Trüffelhunden auf sich hat.

Immer der Nase nach

Suchspiele sind eine beliebte Variante, um die Freizeit mit Hund interessant zu gestalten. Spürnasen mit einem starken Jagdtrieb werden ausgelastet, die Beziehung zwischen Vier- und Zweibeiner wird gestärkt und beide haben viel Bewegung in der Natur. Bei der Trüffelsuche gibt es als besonderes Highlight die seltenen Pilze, die als Genussartikel in der Gourmetküche gelten.

Vom Garten in den Wald

Trüffel werden seit über 200 Jahren angebaut, doch auch in der freien Natur sind sie in Deutschlands Laubwäldern zu finden. Da sie im oberen Erdreich wachsen, bleiben sie dem menschlichen Auge häufig verborgen. Unsere Vierbeiner mit ihrem feinen Spürsinn können den Geruch, den die Pilze verströmen, aufnehmen und mit etwas Training erkennen. Dafür wird zunächst mit versteckten Trüffeln in Haus und Garten geübt, bevor es in den Wald geht. Dabei muss der Hund auch lernen, die Trüffel nicht selbst zu essen, sondern gegen ein Leckerli einzutauschen.

Beschäftigung für jede Fellnase

Als besonders geeignet gilt die Rasse Lagotto Romagnolo. Prinzipiell kann jedoch jeder Vierbeiner, der Spaß am Aufspüren hat, auch die Trüffelsuche erlernen – einige Trainer haben das Hobby bereits in ihr Angebot aufgenommen. Allerdings ist das Aufspüren und Sammeln der Pilze nicht überall erlaubt: in den meisten Wäldern stehen Trüffel unter Naturschutz, Sie sollten sich also zunächst informieren, welche Gebiete freigegeben sind. Für die Zeiten außerhalb der Trüffelsaison haben wir weitere Tipps, wie Sie den Spaziergang mit Ihrem Liebling spannend gestalten können.

Foto: © foto8tik/Adobe Stock

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