Dass unsere Fellnasen eine Bereicherung für unser Leben darstellen, ist keine Frage. Doch Assistenzhunde leisten nochmal einen ganz besonderen Beitrag: Sie unterstützen Menschen mit körperlicher Behinderung und verhelfen ihnen zu mehr Unabhängigkeit und Lebensqualität. So auch die Vierbeiner des gemeinnützigen Vereins VITA e.V.

Vielschichtige Unterstützung

Die Diplom-Sozialpädagogin Tatjana Kreidler aus Frankfurt am Main hat bereits im Jahr 2000 VITA e.V. ins Leben gerufen. Der gemeinnützige Verein stellt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Assistenzhunde zur Seite – und trägt damit zu einer maßgeblichen Verbesserung der Lebensqualität bei. Denn die Golden und Labrador Retriever sind nützliche Helfer für den Alltag, beispielsweise zum Türen öffnen oder Schlüssel bringen. Doch auch auf sozialer Ebene spielen die Fellnasen eine wichtige Rolle: Sie gelten als Eisbrecher, die gesellschaftliche Vorurteile und Hemmschwellen abbauen. Gleichzeitig bieten die Assistenzhunde Gesellschaft und unterstützen die Unabhängigkeit und das Selbstvertrauen ihrer menschlichen Partner.

Europaweite Pionierarbeit

VITA e.V. konnte seit seiner Gründung einige beeindruckende Erfolge verbuchen: Während zunächst die Zusammenarbeit von Assistenzhunden und hilfsbedürftigen Kindern vermieden wurde (aus Angst vor Überforderung beider Seiten), hat der Verein die Herausforderung gewagt und gemeistert. Inzwischen nehmen sich bereits andere Organisationen ein Beispiel und ermöglichen auch Kindern mit Behinderung einen vierbeinigen Begleiter. Außerdem gibt es die Zertifizierung der „Assistance Dogs Europe“. Das Gütesiegel hat VITA e.V. 2007 als erster Verein auf dem europäischen Festland erhalten und arbeitet damit nachweislich nach höchsten internationalen Standards.

Der Verein ist auf Spenden und die Unterstützung von Freiwilligen angewiesen. Weitere Informationen zu VITA e.V. und wie auch Sie helfen können, finden Sie auf der Website.

Foto: © Herby ( Herbert ) Me/Adobe Stock

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