Ein Assistenzhund übernimmt zahlreiche Aufgaben

Die Hunde können grundsätzlich so ausgebildet werden, dass sie genau die Aufgaben erfüllen können, die Herrchen und Frauchen nicht selbst oder nur unter erschwerten Bedingungen durchführen können. Assistenzhunde können beispielsweise lernen, Lichtschalter zu betätigen. Zudem kann man den Hunden beibringen, Türen zu öffnen und zu schließen, verschiedene Gegenstände zu holen oder bestimmte Geräusche, wie die Türklingel, anzuzeigen. Ein Assistenzhund kann ebenfalls beim An- und Ausziehen behilflich sein.

Die Ausbildung zum Assistenzhund

Die Ausbildung zum Assistenzhund ist nicht einheitlich geregelt, sondern hängt davon ab, wer die Ausbildung durchführt. Wichtig ist, dass eine stabile Beziehung zwischen Hund und Hundeführer entsteht. Auch wenn viele Hunde in den ersten Lebensmonaten von einem Hundetrainer speziell auf ihre spätere Tätigkeit vorbereitet werden, müssen die Vierbeiner ihr späteres Frauchen oder Herrchen frühzeitig kennenlernen. Hund und Hundeführer sollen zu einem starken Team werden. Am Ende der Ausbildung müssen Hundeführer und Hund eine Prüfung ablegen und der Hundeführer muss beweisen, dass er seine Fellnase unter Kontrolle hat.

Die Assistenzhunde-Rassen

Es gibt keine speziellen Assistenzhunde-Rassen. Für die Assistenzhundearbeit eignen sich sowohl Rassehunde als auch Mischlinge, die die erforderlichen Voraussetzungen mitbringen. Der Vierbeiner sollte frei von Aggressionen sein und mit unterschiedlichen Situationen gut zurechtkommen. Zudem muss der Hund eine gewisse Größe mitbringen, um Frauchen und Herrchen behilflich sein zu können. Mittelgroße bis große Hunde bringen zumeist die körperlichen Voraussetzungen mit. Hundehalter sollten für ihre Assistenzhunde immer eine Hundehaftpflicht abschließen sowie eine Hunde-OP-Versicherung oder eine Hundekrankenversicherung in Erwägung ziehen.

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