Oxalsäure und ihre Salze, Oxalate genannt, kommen in der Natur häufig vor. Insbesondere Rhabarber, Spinat und Rote Bete sind für ihren hohen Gehalt an Oxalsäure bekannt. Aber auch in zahlreichen weitere Pflanzen wie Äpfeln und Erdbeeren ist sie enthalten. Gesund ist dieser Bestandteil für unsere Vierbeiner nicht. Doch nicht immer müssen Sie komplett auf Lebensmittel mit Oxalaten verzichten.

Ein Problem für die Nieren

Durch Oxalsäure werden in Verbindung mit anderen Nährstoffen wie Kalium unlösliche Salze gebildet, die sogenannten Oxalate. Gelangen sie ins Blut, binden sie sich an Calciumionen und bilden damit wasserunlösliches Calciumoxalat. Dieses muss über den Urin wieder ausgeschieden werden. Bei zu großen Mengen, geringer Wasserzufuhr oder unzureichender Nierenfunktion kann es sein, dass das Salz als Kristalle in den Nieren eingelagert wird. Dann wird es für Ihren Hund unangenehm: Nieren- bzw. Harnsteine werden gebildet.

Geringe Gefahr

Normalerweise ist die Aufnahme von Oxalsäure bei Hunden so gering, dass sie kaum nennenswert und damit unschädlich ist. In Maßen können einige oxalhaltige Gemüsesorten wie Rote Beete dank ihrer Vitamine die Gesundheit sogar fördern. Neigt Ihr Liebling allerdings zu Nierenerkrankungen oder nimmt er tendenziell wenig Wasser zu sich, raten wir zur Vorsicht. Wenn Sie sich unsicher sind, sollten Sie Ihren Tierarzt um Rat fragen, um ernsthafte Nierenerkrankungen zu vermeiden.

Foto: © Igor Normann/Fotolia

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