Der Herbst steht vor der Tür und damit auch einiges farbenfrohes Gemüse der Saison. Noch dazu sind Kürbis, rote Bete & Co. auch gesunde Vitamin- und Mineralstofflieferanten. Insbesondere das tiefrote Wurzelgemüse wird immer wieder für seinen hohen Eisengehalt angepriesen. Doch gilt sein guter Ruf auch für unsere Hunde?

Ernährungskraftpaket

Rote Beete wird bereits in unterschiedlichsten Formen als Nahrungszusatz für Hunde angeboten, beispielsweise getrocknet als Flocken. Ihre Beliebtheit genießt die Rote Bete aufgrund ihres hohen Gehalts an Vitamin A, B und C, außerdem Eisen, Kalium und weiteren Nährstoffen. Das tut auch unseren Vierbeinern gut: Gelegentlicher Verzehr von Roter Bete kann helfen, die Haut und das Fell zu verbessern, stärkt das Immunsystem und wirkt verdauungsfördernd und appetitanregend. Allerdings enthält Rote Bete ebenfalls einen hohen Anteil an Oxalaten. Problematisch ist das für Hunde, die anfällig für Nieren- und Blasensteine sind, weshalb wir hier zur Vorsicht raten.

Ungewürzt und in kleinen Portionen

Am besten servieren sie Ihrem Liebling das Gemüse roh oder gekocht, ohne weitere Zusätze wie Gewürze, um möglicherweise schädliche Stoffe zu vermeiden. Schneiden Sie die Rote Bete außerdem in kleine Stück oder raspeln Sie sie, sodass die harten, ungekochten Stückchen keine Erstickungsgefahr bergen. Außerdem gilt: nur in Maßen. Was als Ernährungszusatz Wunder wirken kann, ist nicht zwangsläufig in größeren Mengen noch besser. Ganz im Gegenteil, der hohe Säureanteil kann bei zu großen Portionen den Magen reizen und zu Durchfall oder Magenverstimmungen führen. Wenn Ihr Liebling generell empfindlich auf ungewohnte Lebensmittel reagiert, sollten Sie im Zweifelsfall vor der Fütterung mit Ihrem Tierarzt sprechen.

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