Artgerechte Fütterung
Das Trockenfutter ist vergleichbar mit unserem Fast Food, da es zwar schmeckt und reich an Kalorien ist, auf Dauer jedoch nachhaltige gesundheitliche Schäden verursachen kann. Im Vergleich zu Nassfutter enthält es mehr Getreide, welches nicht zu der natürlichen Ernährung unserer kleinen Fleischfresser gehört und daher schlecht verdaut werden kann. Außerdem verleitet Trockenfutter dazu, den Napf den gesamten Tag über gefüllt zu halten, um dem Stubentiger einen gelegentlichen Snack zu ermöglichen. Die Nahrung über den Tag verteilt aufzunehmen entspricht zwar dem gewohnten Essverhalten einer Katze, wird aber häufig mit zu großen Mengen umgesetzt und fördert so Übergewicht.
Genügend Wasser
Ein ausschlaggebender Punkt für Ihre Wahl bei der Fütterungsart sollte der Wassergehalt des Futters sein. Zwar ist Nassfutter meist teurer und aufwendiger in der Fütterung, dafür bietet es aber einen klaren Vorteil: Es ist „nass“. Katzen als Wüstentiere sind von Natur aus darauf ausgerichtet, einen Großteil ihres Flüssigkeitsbedarfs über Nahrung aufzunehmen. Eine reine Ernährung mit wasserarmem Futter hingegen entzieht unseren Lieblingen Flüssigkeit und kann daher zu Erkrankungen wie Nierenschäden und Harnsteinen führen.
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Mischung und Menge
Gegen Trockenfutter als gelegentliches Leckerli ist bei gesunden Katzen nichts auszusetzen – wir naschen schließlich auch mal ein Stück Schokolade. Wichtig ist, dass Sie die Gesamtmenge im Blick behalten und Ihren Liebling nicht überfüttern. Als Haupternährung für Ihre Katze sollten Sie letztendlich aber Nassfutter verwenden. Außerdem sind auch die Inhaltsstoffe des Futters wichtig: in vielen Sorten verstecken sich überflüssige Mengen an Zucker und Zusatzstoffen. Einen Überblick über getestete Marken finden Sie hier.
Verwendetes Bildmaterial
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