Inzwischen existieren zahlreiche Hundesportarten, die Mensch und Hund als Team fordern. Um die Richtige zu finden, sollten Halter genau beobachten, bei welchen Spielen ihr Vierbeiner den meisten Spaß entwickelt.

Welche Sportart ist für meinen Vierbeiner die Richtige?

Wird der Hund beispielsweise nicht müde, Bällen oder Stöckchen hinterher zujagen, eignen sich Sportarten wie „Discdogging“ (das Fangen von Frisbees). Vierbeinige Freunde, denen es schon während der Grundausbildung leicht fällt, sich verschiedene Kommandos einzuprägen, könnten zum Beispiel Gefallen an „Obedience“ finden. Hierbei handelt es sich um die „Hohe Schule“ des Gehorsams, wobei der Hundeführer sein Tier nur mit Sicht- und Hörzeichen lenkt. Neben der Beherrschung der Basiskommandos in Perfektion, gehört unter anderem auch das Herbeibringen verschiedener Gegenstände zu den Anforderungen des Sports. Disziplinen wie „Agility“ (das Absolvieren eines Hindernisparcours auf Zeit) oder „Dogdancing“ (das gemeinsame Einstudieren von Choreografien zur Musik) erfordern seitens Bello und Herrchen eine gewisse Beweglichkeit. Was nicht bedeutet, dass nur absolute Sportskanonen Freude an dieser Form der Bewegung haben können.

Hier gilt das Motto: Jeder, wie er kann und mag. Fährtenarbeit oder Dummytraining (Herbeiholen einer Attrappe als Jagdbeute im Gelände) erweisen sich als abwechslungsreiche geistige und körperliche Beschäftigung für den Hund und eignen sich auch für etwas gemütlichere oder körperlich nicht ganz so leistungsfähige Besitzer. Natürlich müssen es nicht zwingend exotische Disziplinen sein. Aktivitäten wie gemeinsames Joggen und Fahrradfahren bereiten nicht nur Bello jede Menge Freude, sondern erfüllen auch ihren Zweck: Sie halten beide fit.

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Foto: © ksuksa/fotolia.com

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