Es gibt mittlerweile viele unterschiedliche Sportarten für Hundehalter und ihre Vierbeiner. Einige davon werden für Hunde mit speziellen Anforderungen optimiert. Auch Hoopers ist eine solche Sportart, die in Deutschland auch unter dem Namen NADAC („North-American-Dog-Agility-Council“) - Agility bekannt ist. Für wen sich der neue Trendsport eignet und wie er funktioniert erfahren Sie in diesem Artikel.

Hoopers – geistiger Hochleistungssport

Der in Deutschland noch sehr junge Sport ist eine Variation des bekannten Agility. In Amerika gibt es Hoopers bereits über 20 Jahre und gilt als äußerst gesunder Sport, der auch für ältere und körperlich eingeschränkte Vierbeiner geeignet ist.

Die Hunde laufen durch Rundbögen, sogenannte Hoops, welche etwa einen Meter hoch und neunzig Zentimeter breit sind. Anders als beim Agility wird beim Hoopers nicht gesprungen, die Hindernisse müssen lediglich durchlaufen werden. Außerdem kommt es nicht auf die Geschwindigkeit an. Das macht Hoopers zu einer gelenkschonenden Sportart mit geringem Verletzungsrisiko.

Klingt langweilig? Zu einfach? Nicht ganz: Für den gesunden, quirligen Hund, der gerne schnell unterwegs ist, ist Hoopers nicht unbedingt das richtige. Aber für alle gemütlicheren Vierbeiner, für große, schwere Rassen, Senioren und Hunde mit körperlichen Einschränkungen ist diese Sportart perfekt. Viele ehemalige Agility- Leistungssportler steigen im Alter oder nach einer Verletzung auf Hoopers um.

Der Vierbeiner wird von seinem Halter aus der Ferne gelenkt. Das macht den Sport zu einer echten Herausforderung für Hund und Halter. Konzentration und Genauigkeit sind entscheidend.

Anforderungen an Hoops

Hoops dürfen keine Kanten haben. Empfohlen werden runde Füße mit Kantenschutz. Am wichtigsten ist aber die Standfestigkeit der Rundbögen. Profis verwenden Hoops aus Alu oder Weißblech, aber auch Kunststoff – Hoops erfüllen ihren Zweck. Entsprechend dem Namen werden häufig auch Hula-Hoop- Reifen genutzt. Diese werden dann an Hürdenauslegern befestigt. Außerdem kommen diese Agility Geräte zum Einsatz:

  • Stege
  • A-Wände: Die Kontaktzonen werden häufig weggelassen. Entscheidet man sich jedoch für die Nutzung, müssen diese entsprechend flach aufgestellt werden.
  • Slalom/ Gassenslalom
  • Tunnel: Wie die Hoops sollten auch Tunnel mindestens 80 Zentimeter Durchmesser haben.

Sie haben Lust bekommen, Hoopers mit Ihrem Vierbeiner auszuprobieren? Weitere Informationen, Parcours und Trainingsideen finden Sie auf www.hoopers-agility.de oder bei Facebook in der Gruppe Hooper-Training (NADAC).

Danke an Stephanie Zettner, die den Sport im Verein ausübt und uns das tolle Foto zur Verfügung gestellt hat.

Foto: © avanheertum/fotolia.com

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