Hunde-Skateboarden: Methoden
Es gibt verschiedene Möglichkeiten des Hunde-Skateboardens. Bei allen ist ein besonders standhafter Hund mit gutem Körpergefühl und vor allem unerschrockenem Wesen gefordert. Eine eher selten zu beobachtende Hunde-Skateboarding Methode: Der Hund skatet genau wie ein Mensch. Die Fellnase steht mit allen vier Pfoten auf dem Board und holt zwischendurch immer wieder Schwung, indem sie sich mit einer Pfote regelmäßig vom Boden abstößt. Die in Amerika lebende Bulldogge Tyson ist wohl einer der ersten und heute bekanntesten „Hunde-Skater“ im Web und beherrscht diese Art des Skatens perfekt (hier ein Video von Tysons Skateboard-Künsten).
Eine andere Variante des Hunde-Skateboardens verlangt den Vierbeinern besonders viel Bewegung ab. Hier stellt sich der Hund mit den Vorderpfoten auf das Brett und schiebt es an, indem er mit den Hinterbeinen läuft. Auch wenn es sich hierbei wahrscheinlich um die anstrengendste Methode handelt, lässt sie sich einem unerfahrenen Hund am leichtesten beibringen.
Auswahl des Skateboards
Bei der Auswahl des passenden Boards sollte die Größe des Brettes auf den Hund abgestimmt werden. Modelle, die ein nicht so hochwertiges Kugellager haben, dadurch also nicht so schnell und wendig sind, sind für Hunde optimal. Schauen Sie doch mal auf einem Flohmarkt in Ihrer Nähe vorbei – hier findet man sehr oft genau solche Boards.
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Den Hund ans Skateboarden gewöhnen
Für den ersten Kontakt sollte das Board unbedingt am Boden befestigt werden, sodass es nicht wegrollen kann. Mit Hilfe von Leckerli kann der Hund langsam mit den Vorderpfoten auf das Brett gelockt werden. In kleinen Einheiten üben Sie dann einfach so lange bis der Vierbeiner das Brett mit etwas positivem verbindet und gerne darauf steht. Erst dann kann langsam Bewegung ins Spiel gebracht werden. Führen Sie die erste Hunde-Skateboardfahrt möglichst auf einem nicht zu glatten Boden aus (Bsp.: Teppich oder Wiese). Je nachdem wie ängstlich oder auch unbeeindruckt Ihr Vierbeiner von der Bewegung ist, können Sie das Brett stoppen, verlangsamen oder schneller bewegen. Durch das Rollen des Bretts ist der Hund „gezwungen“, seine Hinterbeine zubewegen. Mit etwas Geduld und viel Übung läuft er dann irgendwann von allein und schiebt so das Board vor sich her. Mit einem vor das Rollbrett gehaltenem Leckerli lässt sich meist auch der unmotivierteste Vierbeiner zum Anschieben des Bretts motivieren.
Verwendetes Bildmaterial
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