Bei der Hepatitis contagiosa canis handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die durch Adenoviren vom Typ I ausgelöst wird. Diese Virushepatitis kann neben Hunden auch Dachse, Füchse, Stinktiere und Wölfe befallen. Auf den Menschen ist sie dagegen nicht übertragbar. Die Ansteckung der Tiere erfolgt über den direkten Kontakt mit infizierten Artgenossen. Ausscheidungen wie Speichel, Urin und Kot können infektiös sein. Auch Tiere, die die Krankheit überwunden haben, können noch lange Zeit Viren ausscheiden.

Mit einer Hepatitis contagiosa canis Impfung für Hunde sind Besitzer gut beraten. Die Infektionskrankheit kann auch als ansteckende Leberentzündung, Hcc oder Rubarth-Krankheit bezeichnet werden. Da es sich hierbei um eine Viruserkrankung handelt, können Antibiotika nicht für die Behandlung eingesetzt werden. Viele mit dem Virus infizierte Hunde zeigen keinerlei Symptome. Die Viren werden vom Körper erfolgreich bekämpft und es bilden sich Antikörper. Kommt es jedoch zum Ausbruch der Erkrankung, kann diese schnell zum Tod führen. Die Hepatitis contagiosa canis lässt sich lediglich symptomatisch behandeln. Eine Impfung des Hundes bietet wirksamen Schutz.

Hepatitis contagiosa canis Impfung - Wie oft müssen Hunde geimpft werden?

Die Impfung des Hundes gegen Hepatitis contagiosa canis bietet einen wirksamen Schutz vor der ansteckenden Virusinfektion. Impfungen gegen Hcc werden ab der 8. Lebenswoche des Hundes empfohlen. Wiederholt werden muss die Impfung in der 12. und in der 16. Lebenswoche. Anschließend wird die Hepatitis contagiosa canis Impfung beim Hund einmal jährlich vom Tierarzt durchgeführt.

Kosten für eine Hepatitis contagiosa canis Impfung

Die Kosten für eine Impfung gegen Hepatitis contagiosa canis lassen sich nicht pauschal nennen. Sie hängen vom jeweiligen Tierarzt ab. Die Hepatitis contagiosa canis Impfung bei Hunden wird immer in Kombination mit anderen Impfungen durchgeführt, es handelt sich um eine sogenannte Kombi-Impfung. Hundehalter sollten sich von ihrem Tierarzt beraten lassen und besprechen mit diesem die genaue Vorgehensweise. Wer frühzeitig eine Hundekrankenversicherung abschließt, muss sich nicht vor hohen Tierarztkosten fürchten.

Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhalter sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.

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