Katzendiabetes ist leider eine weit verbreitete Krankheit unter den kuscheligen Vierbeinern. Jedoch bedeutet die Diagnose "Diabetes" keinesfalls das Todesurteil für den geliebten Stubentiger. Genau wie Diabetes beim Menschen kann auch Katzendiabetes inzwischen behandelt werden.

Symptome von Katzendiabetes

Anzeichen für Diabetes bei Katzen sind vermehrter Durst und Hunger, Gewichtsverlust trotz genügend Nahrungsaufnahme und, bedingt durch die erhöhte Flüssigkeitszufuhr, auch vermehrtes Urinieren. Wenn die Diabetes bei Katzen weiter fortschreitet ohne behandelt zu werden treten oft Appetitlosigkeit und infolge dessen Gewichtsverlust auf. Außerdem kommt es zu Apathie und geschwächten Hinterbeinen. Bei letzteren werden dann nicht mehr die Zehenspitzen zum Auftreten genutzt, sondern der ganze Fußballen und die Beine sind beim Laufen und Springen geschwächt.

Behandlung der Krankheit

Wenn Sie diese Symptome bei Ihrem Stubentiger bemerken, sollten Sie schnellstmöglich einen Tierarzt aufsuchen. Eine Katzenversicherung übernimmt in diesem Fall die Kosten für die nötige Behandlung. Der Tierarzt wird durch Blutproben feststellen, ob Ihre Katze an Diabetes leidet und Ihnen das weitere Vorgehen erklären. Viele Katzen können nach richtiger Behandlung wieder gesund werden. Es bedarf jedoch auch dann einer ständigen und genauen Beobachtung der Vierbeiner, um Rückfälle sofort zu bemerken.

Ursachen für Katzendiabetes

Hauptursache für das Ausbrechen von Katzendiabetes ist Übergewicht, häufig auch in Folge von Kastration und darauf verpasster Umstellung der Ernährung. Besonders Hauskatzen, die keinen Auslauf bekommen und sich daher weniger bewegen als Freigänger, sind anfällig für die Krankheit. Außerdem steigt die Wahrscheinlichkeit von Diabetes bei Katzen mit zunehmendem Alter.

Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhalter sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.

Foto: © Fiedels/fotolia.com

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