Clickertraining ist nur was für Hunde? Aber nein, auch Katzen können mit der Clicker-Methode neue Verhaltensweisen oder Tricks wie „Pfötchen geben“ erlernen. Wie das Clickertraining mit Katzen funktioniert und was Sie dabei beachten sollten, lesen Sie hier. Außerdem stellen wir Ihnen passende Übungen vor, die Ihnen und Ihrer Katze hoffentlich viel Spaß machen.

Inhaltsverzeichnis:

Katzen-Clickertraining kurz erklärt

  • Mit dem Clickertraining bringen Sie Ihrer Katze gewünschtes Verhalten bei.
  • Nach dem akustischen Signal mit einem Clicker folgt unmittelbar die Belohnung für Ihre Katze in Form eines Leckerlis.
  • Clickertraining ist nicht geeignet, um Ihrer Katze unerwünschtes Verhalten abzutrainieren. Lediglich gewünschtes Verhalten kann dadurch gefördert werden.
  • Clickertraining eignet sich besonders für Wohnungskatzen, aber ist auch eine nützliche Methode für die Grunderziehung, etwa um die Benutzung der Katzentoilette zu trainieren.

Clickertraining mit Katzen – was, warum, wie?

Clickern mit Katzen ist Neuland für Sie? Hier finden Sie die Antworten auf grundlegende Fragen.

Was ist ein Clicker?

Ein Clicker ist ein kleines Werkzeug aus dem Tierbedarf, das einem Knackfrosch ähnelt: Auf Knopfdruck erzeugt es ein kurzes, prägnantes Knackgeräusch. Clicker gibt es in allen Formen und Farben und sie passen in die Hosentasche.

Was ist Clickertraining?

Das Clickertraining ist eine Methode, mit der Sie Ihrem Haustier mithilfe eines akustischen Signals (Klicken) etwas beibringen können – erwünschtes Verhalten wird belohnt und damit verstärkt. Wie das Clickertraining mit Katzen genau funktioniert, lesen Sie weiter unten in unserer Anleitung.

Übrigens: Ursprünglich wurde die Methode im Delfintraining für die Dressur genutzt; erst um 1990 wurde sie für Hunde populär.

Kann man einer Katze unerwünschtes Verhalten mithilfe von Clickertraining abgewöhnen?

Nein! Clickertraining ist nicht als Erziehungsmittel geeignet, um Haustieren unerwünschtes Verhalten abzutrainieren. Sie können damit ausschließlich erwünschte Handlungen eines Tieres verstärken.

Ein Beispiel: Ihre Katze wetzt ihre Krallen regelmäßig am Sofa. Mit dem Clickertraining können Sie ihr nach und nach beibringen, die Krallen am Kratzbaum zu schärfen: Sobald Ihre Katze sich dem Kratzbaum zuwendet, belohnen Sie dieses Verhalten. Durch den Belohnungsreiz wird dieses Verhalten (Kratzen am Kratzbaum) verstärkt und die Katze verliert im Idealfall allmählich das Interesse am Sofa. Wie genau das funktioniert, lesen Sie weiter unten.

Warum ist Clickertraining sinnvoll?

Mit dem Clickern bringen Sie Ihrer Katze nicht nur Tricks bei; es gibt jede Menge guter Gründe für das Training.

Besonders für Wohnungskatzen ist das Clickertraining eine sinnvolle Beschäftigung. Es bietet ihnen neue Reize und fordert sie geistig. Außerdem verschafft das Training Ihrer Katze Bewegung, die in der Wohnung oft zu kurz kommt.

Tipp: Wissen Sie, wie viel Bewegung Ihre Katze täglich hat? Halten Sie ihre Aktivität mit unserem Bewegungstracker (PDF) fest!

Auch für die Mensch-Katze-Beziehung ist das Clickertraining wertvoll: Die gemeinsame Beschäftigung sorgt dafür, dass Mensch und Katze sich miteinander beschäftigen und ihre Bindung gestärkt wird.

Ein weiterer guter Grund, das Clickern mit Ihrer Katze auszuprobieren: Das Training eignet sich gut für die Grunderziehung der Samtpfoten. Gewünschte Verhaltensweisen und regelmäßige Abläufe wie der Gang auf die Katzentoilette oder das Kratzen am Kratzbaum lassen sich so antrainieren und festigen.

Ab welchem Alter kann man das Clickertraining mit der Katze beginnen?

Sie können das Training mit dem Clicker jederzeit beginnen, egal wie jung oder alt Ihre Katze ist. Allerdings sind junge Kätzchen oft noch mehr an anderen Dingen interessiert. Wichtig ist in jedem Fall: Ihre Katze muss Interesse zeigen und Spaß am Clickertraining haben. Zwingen Sie sie also nicht, wenn sie offenbar keine Lust hat.

Übrigens: Clickern können Sie grundsätzlich mit jeder Katze, auch körperliche Einschränkungen beziehungsweise eine Behinderung Ihrer Katze sind kein Hindernis.

Wie oft sollte man das Katzen-Clickertraining durchführen?

Grundsätzlich ist das Clickern mit Ihrer Katze jeden Tag möglich. Wichtig ist, dass die Samtpfote motiviert ist und bleibt. Trainieren Sie lieber nur in kurzen Einheiten und legen Sie nach ein bis zwei Minuten unbedingt eine Pause ein. Als Richtwert für den Anfang wird häufig eine Pause nach zehn Klicks empfohlen.

Clickertraining-Anleitung: Schritt für Schritt zum Lernerfolg

Es kann losgehen: Lesen Sie, wie das Clickertraining mit Katzen funktioniert, was Clickertraining-Anfänger wissen müssen und wie Sie die Methode selbst anwenden können.

Wie funktioniert das Katzen-Clickertraining?

Das Clickern funktioniert über Konditionierung und stützt sich auf Erkenntnisse der Verhaltensforschung.

Vielleicht fällt Ihnen der „Pawlowsche Hund“ aus dem Biologieunterricht wieder ein? Der russische Verhaltensforscher Iwan Petrowitsch Pawlow führte ein Experiment durch, um zu belegen, dass das Prinzip der Konditionierung tatsächlich funktioniert:

Er läutete unmittelbar vor der Fütterung von Hunden mit einer Glocke, konditionierte sie also auf dieses Geräusch – mit der Folge, dass die Hunde nach einer Gewöhnungsphase schon dann mit größerem Speichelfluss reagierten, wenn sie nur das Geräusch der Glocke hörten!

Später stützte sich der amerikanische Psychologe B. F. Skinner auf Pawlows Erkenntnisse und führte Experimente mit Ratten durch: Sobald in deren Käfig (der sogenannten „Skinner Box“) ein Lämpchen aufleuchtete und die Ratten daraufhin einen Hebel drückten, erhielten sie Futter.

Die Konditionierung von Tieren mit einem Clicker folgt dem gleichen Gedanken:

  • Zur Vorbereitung wird zunächst die sogenannte klassische Konditionierung nach Pawlow angewendet: Ein äußerer Impuls (Klickgeräusch) wird mit einer Belohnung (Leckerli) verknüpft.
  • Dann folgt die operante Konditionierung nach Skinner: Diese zielt darauf ab, dass beim Ausführen einer Handlung auf einen Auslöser hin eine Belohnung erwartet wird.

Was das bezogen auf das Clickertraining mit Ihrer Katze bedeutet, lesen Sie im Abschnitt „Lernschritte des Clickertrainings“.

Vorbereitung für das Clickertraining mit Ihrer Katze

Bevor Sie mit der ersten Trainingseinheit beginnen, sollten Sie ein paar Dinge vorbereiten. Das brauchen Sie für das Katzen-Clickertraining:

  • Besorgen Sie einen Clicker (diese gibt es in vielfältigen Ausführungen und ab wenigen Euros im Tierfachhandel).
  • Legen Sie Leckerchen für die Belohnung bereit, zum Beispiel Trockenfutter oder getrocknetes Fleisch. Verstecken Sie das Futter zum Beispiel in der Hosentasche oder einem Beutel; Ihre Katze darf sich während des Trainings nicht von den Leckerlis ablenken lassen.
  • Sorgen Sie für eine ruhige Umgebung, in der Ihre Katze nicht abgelenkt wird.
  • Wenn Sie möchten, nehmen Sie sich ein Sitzkissen, um es sich auf dem Boden gegenüber Ihrer Katze bequem zu machen.
  • Nicht zuletzt sollten Sie ausreichend Geduld mitbringen – denn es kann dauern, bis Ihre Katze Lernfortschritte macht.
Übrigens: Die Verwendung eines speziellen Clickers ist deshalb sinnvoll, weil dieses Geräusch so in der Natur nicht vorkommt und das Tier es aus keiner anderen Situation kennt. Außerdem klingt das „Klick“-Geräusch immer gleich – anders als zum Beispiel Ihre Stimme, aus der Ihr Haustier Emotionen wie Traurigkeit oder Ärger heraushören kann und so in seinem Verhalten beeinflusst wird. Mögliche Alternativen sind das Schnalzen mit der Zunge oder das Klicken mit einem Kugelschreiber – allerdings kann es Ihre Katze verwirren, wenn Sie den Kugelschreiber im Alltag verwenden und auf das Klicken keine Belohnung folgt.

Lernschritte des Clickertrainings

Jetzt geht es ans Eingemachte! Erfahren Sie hier, wie das Training mit dem Clicker abläuft.

Klassische Konditionierung: Verknüpfungsphase

Zunächst konditionieren Sie Ihre Katze auf das Klickgeräusch: Nach dem Klick erhält sie unmittelbar ein Leckerli. Klicken Sie aber erst, wenn Sie die volle Aufmerksamkeit Ihrer Katze haben. Ist sie abgelenkt, warten Sie.

Wichtig: Sie müssen sehr schnell sein! Wenn das Klickgeräusch und die Belohnung mit dem Leckerli nicht innerhalb von etwa ein bis zwei Sekunden aufeinander folgen, kann die Katze die Verknüpfung nicht mehr herstellen.

Spielen Sie diesen Ablauf (KlickLeckerli) etwa zehn Mal durch. Testen Sie, ob die Konditionierung bereits funktioniert hat: Warten Sie, bis Ihnen die Katze den Rücken zuwendet, dann klicken Sie. Wenn Ihre Katze auf das Clicker-Geräusch reagiert und sie erwartungsvoll ansieht, kann das eigentliche Training beginnen.

Um Ihre Katze nicht zu überfordern, sollten Sie nach etwa ein oder zwei Minuten eine Pause einlegen. Eine Trainingseinheit sollte höchstens fünf bis fünfzehn Minuten dauern. Wenn Sie merken, dass Ihre Katze das Interesse am Clickertraining verliert, sollten Sie es abbrechen und ein anderes Mal fortsetzen.

Operative Konditionierung

Nach der Gewöhnungsphase können Sie damit anfangen, Ihrer Katze ein bestimmtes Verhalten beizubringen nach dem Prinzip: gewünschtes VerhaltenKlickBelohnung. Der Klick markiert dabei den Moment, in dem sich das Tier wie gewünscht verhalten hat. Nach und nach soll Ihre Katze das Verhalten ohne das nachfolgende Leckerli umsetzen.

Ein paar Beispiele und typische Übungen für ein Clickertraining mit Katze stellen wir Ihnen im nächsten Abschnitt vor.

Übungen und praktische Tipps für Ihr Katzen-Clickertraining

Was kann eine Katze durch das Clickern erlernen? Tatsächlich sehr viel. Tricks wie „Pfötchen geben“ oder „High Five“ einzustudieren ist ebenso möglich wie die Benutzung der Katzentoilette zu üben. Eine Freigängerkatze lässt sich nach Hause rufen, indem Sie am offenen Fenster clickern – natürlich nur, wenn Sie in der Nähe ist und den Clicker hört. So können Sie sichergehen, dass Ihre Katze abends nach Hause kommt, und müssen sich keine unnötigen Sorgen um Ihren Liebling machen.

Denn gerade Katzen mit Freigang sind unvorhersehbaren Gefahren ausgesetzt. Um für den Ernstfall gewappnet zu sein, ist ein Tierkrankenschutz für Katzen empfehlenswert. Lesen Sie in unserem Ratgeber, welche guten Gründe für eine Katzenversicherung sprechen.

5 Übungen fürs Clickertraining

Der Ablauf jeder Clickerübung ist ähnlich. Wir stellen fünf Beispiele vor. Wichtig: Alle Übungen müssen erst einmal vielfach wiederholt werden, bis Ihre Katze den Dreh wirklich raus hat.

Übung 1: „Sitz!“

Eine der einfachsten Übungen für das Clickertraining ist das Kommando „Sitz“. Anfängerinnen und Anfänger können gut damit starten. Sobald Ihre Katze Anstalten macht, sich zu setzen, sagen Sie „Sitz!“, klicken und belohnen sie.

Übung 2: In die Transportbox gehen

Sie wollen Ihrer Katze angewöhnen, widerstandslos in die Transportbox zu gehen? Dieses Verhalten üben Sie ein, indem Sie jedes Verhalten Ihrer Katze in Bezug zur Transportbox bestärken. Das heißt: Sobald die Katze auf die Box zugeht oder diese beschnuppert, klicken Sie und geben ein Leckerchen.

Indem Sie bereits solche Teilerfolge belohnen, lenken Sie Ihre Katze immer mehr zur gewünschten Verhaltensweise bis sie am Ende wirklich zuverlässig in die Box geht.

Übung 3: Kratzbaum benutzen

Schwieriger ist es, Ihrer Katze unerwünschtes Verhalten, etwa das Krallenwetzen am Sofa, abzugewöhnen. Bis Ihre Samtpfote lieber den Kratzbaum benutzt, kann es eine ganze Weile dauern und Sie brauchen Geduld. Das Clickertraining hilft dabei, Ihrer Katze den Kratzbaum schmackhaft zu machen.

Sobald sie sich dem Kratzbaum zuwendet, lösen Sie den Clicker aus und geben Sie ein Leckerchen. Es reicht, wenn Ihre Katze sich erst mal nur neben den Kratzbaum setzt, ihn beschnuppert oder das Köpfchen daran reibt – das sind bereits wichtige Teilschritte hin zum Ziel „Kratzen am Kratzbaum“.

Übung 4: High Five

Klemmen Sie ein Leckerli mit dem Daumen in die Hand und zeigen Sie Ihrer Katze die Handfläche. Sobald sie ihre Pfote gegen Ihre Handfläche schlägt, folgen Klick und Belohnung.

Übung 5: Target-Training

Dafür können Sie sich einen Targetstab kaufen. Damit gemeint ist ein Stab, der mit einem kleinen Objekt an der Spitze versehen ist und an dessen Griff häufig ein Clicker integriert ist. Es gibt auch Clicker mit ausziehbarer „Antenne“. Mit dem Stab deuten Sie auf ein Ziel, dass die Katze mit der Nase berühren oder auf das sie zugehen soll. Sobald Ihre Samtpfote das gewünschte Verhalten zeigt, lösen Sie den Clicker aus und geben ein Leckerli.

Clickertraining und Bestrafung

Strafen aller Art sind beim Clickertraining tabu! Wenn Sie mit Ihrer Katze schimpfen, versteht sie nicht, was los ist. Sie riskieren damit nur, dass Ihrer Samtpfote die Lust auf das Clickertraining vergeht.

Clickern mit mehreren Katzen

Das Clickertraining funktioniert auch mit zwei oder mehr Katzen. Anfangs sollten Sie mit jeder Katze einzeln die Konditionierung durchführen. Im Anschluss können Sie dann mit allen Katzen gemeinsam clickern. Wichtig ist, dass alle bei der Sache sind – zeigt sich ein Tier lustlos, sollten Sie keinen Zwang ausüben. Ein Tipp: Verwenden Sie für jede Katze einen eigenen Clicker mit unterschiedlichem Klang.

Zusammenfassung: Das Wichtigste zum Clickertraining mit Katze

Wer mit dem Katzen-Clickertraining beginnen möchte, sollte sich vorab gründlich mit der Methode beschäftigen und sich Zeit für die Vorbereitung nehmen. Nur dann haben Mensch wie Katze Spaß am gemeinsamen Training und führen es zum Erfolg.

Die wichtigsten Infos und Tipps zum Clickern mit Katze fassen wir hier zusammen:

  • Mit dem Clickertraining trainieren und verstärken Sie bestimmte Verhaltensweisen Ihrer Katze.
  • Auf das Signal mit dem Clicker folgt innerhalb von 1-2 Sekunden die Belohnung (Leckerli).
  • Eine Trainingseinheit sollte nur so lange dauern, wie Ihre Katze Spaß daran hat. Als Richtwert gilt: nach maximal 5 bis 15 Minuten sollten Sie eine Trainingseinheit beenden – beziehungsweise sobald Ihre Katze die Lust daran verliert und sich abwendet. Machen Sie auch zwischendurch, nach etwa 1-2 Minuten kurz Pause, um Ihre Katze nicht zu überfordern.
  • Das Verhaltenstraining mit dem Clicker funktioniert ausschließlich über positive Reize. Das heißt, Sie belohnen Ihre Katze für das gewünschte Verhalten. Strafen und Schimpfen sind tabu!
  • Beenden Sie das Clickertraining immer positiv: Wenn Sie merken, dass Ihre Katze die Lust verliert, lassen Sie sie eine letzte Übung ausführen und belohnen Sie sie dafür. So hat Ihr Stubentiger garantiert auch das nächste Mal wieder Lust auf das gemeinsame Clickern.

Jetzt sind Sie für das erste Clickertraining mit Ihrer Katze bestens gerüstet. AGILA wünscht Ihnen dabei viel Spaß und Erfolg!

Übrigens: Wenn Sie und Ihre Katze am Clickertraining Spaß haben, probieren Sie es doch auch mal mit Katzen-Agility, einem besonderen Sport für Mensch und Katze!

Für weitere Tipps und Informationen rund um das Zusammenleben mit Katzen stöbern Sie einfach in unserem Magazin. Wir erklären zum Beispiel, was eine katzenfreundliche und -sichere Wohnung ausmacht oder wie Sie eine Wohnungskatze fit halten.

Davon abgesehen wie agil Ihre Katze ist, sollte sie für den Fall der Fälle gut abgesichert sein. Egal, ob sich Ihre Samtpfote beim Streunen verletzt, eine Operation nötig ist oder eine Routineuntersuchung beim Tierarzt ansteht – der AGILA Tierkrankenschutz deckt all diese Kosten ab. So sind Sie und Ihr Liebling rundum abgesichert. Erfahren Sie mehr zu den Leistungen im Detail oder berechnen Sie direkt den Versicherungsbeitrag für Ihre Katze.

Foto: © oben: ajr_images/Adobestock; im Text Nr. 1 DenisNata/Adobestock; Nr. 2 Andriy Blokhin/Adobestock; Nr. 3 chendongshan/Adobestock; Nr. 4 Oleg Batrak/Adobestock; Nr. 5 yarohork/Adobestock

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