In viel besiedelten Gebieten sieht man häufiger eine fremde Katze durch den eigenen Garten streifen, die Stubentiger genießen nun mal ihre Freiheit und lassen sich von Zäunen keine Grenzen setzen. Etwas ungewöhnlicher und störender wird es jedoch, wenn der ungebetene Gast sich auch zum Haus Zutritt verschaffen will.

Gründe für den Besuch

Unsere Lieblinge haben eine ausgeprägte Neugier. Kommt ein leicht extrovertierter Charakter hinzu, sinkt die Scheu und die Nachbarhäuser werden zu attraktiven Erkundungsorten. Besonders die Aussicht auf Futter oder anzutreffende Artgenossen (ob zum Revierkampf oder zur Paarung) können auf den Freigänger attraktiv wirken. Andere Persönlichkeiten freuen sich vielleicht einfach nur über die zusätzliche Aufmerksamkeit des überraschten Gastgebers.

Was ist zu tun?

Wird eine Katze zu freundlich in das neue Haus eingeladen, ist es gut möglich, dass es nicht bei einem einzelnen Besuch bleibt und Sie einen neuen Mitbewohner haben. Das wollen Sie vermutlich nicht und vor allem für den eigentlichen Besitzer, der zuhause auf seinen Liebling wartet, ist das natürlich ein Problem. Achten Sie also darauf, dass die fremde Samtpfote nach Möglichkeit keinen Zugang zu Ihrem Haus findet und platzieren Sie Futter (beispielsweise die Reste Ihres eigenen Lieblings) außer Reichweite. Möchten Sie nicht auf eine Katzenklappe verzichten, können Sie ein verriegeltes Modell nutzen, dass sich über einen Sender am Halsband nur für Ihren Stubentiger öffnet.

Den Halter informieren

Lassen Sie nach Möglichkeit den Besitzer der anderen Katze davon wissen, dass sein Tier anfängt, sich bei Ihnen niederzulassen. So kann er nach Gründen für ein evtl. anstehendes Abwandern seines Lieblings suchen und auf diese eingehen.

Foto: © Astrid Gast/Adobe Stock

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