Vergleichbar mit der Bedeutung von Katzen im alten Ägypten haben auch Hunde eine tragende historische Bedeutung: Sie spielten unter den Kelten eine große Rolle.

In der Mythologie verankert

Schutz, Wache und Jagd: Dafür standen Wölfe als auch Hunde bei den nordischen Völkern. Um sie drehen sich verschiedene Sagen, in denen sie meist die Rolle der treuen Begleiter der Götter einnehmen. So hat zum Beispiel der nordische Hauptgott Odin die beiden Wölfe Geri und Freki an seiner Seite. Gemäß der nordischen Mythologie wurde dem Wolf bzw. Hund eine besondere Kostbarkeit zugeschrieben und daher Diebstahl oder Misshandlungen unter hohe Strafen gestellt. Hunde wurden zudem an Fürstenhöfen gezüchtet und als Belohnungen an besonders treue und mutige Häuptlinge und Krieger verliehen.

Der Irische Wolfshund

Bei der großen Bedeutung der Tiere ist es kein Wunder, dass keltische Hunderassen weit bekannt und beliebt waren. So züchteten die Kelten seit Jahrtausenden einen außergewöhnlich großen Hund, der aufgrund der klimatischen Bedingungen der britischen Inseln vermutlich rauhaarig war und bereits 391 n. Chr. auch in altrömischen Quellen erwähnt wird. Es wird vermutet, dass aus diesen Tieren eine noch heute weit verbreitete Rasse hervorgegangen ist: der irische Wolfshund.

Inspiration für die Namensgebung

Die religiöse Bedeutung unserer Hunde mag heute zwar etwas in den Hintergrund gerückt sein, dafür sind jedoch nordische Namen für unsere Vierbeiner sehr beliebt, die Sie auch in unserem Tiernamenslexikon finden.

Foto: © Dogs/Adobe Stock

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