Es ist eher unbequem, beengend, verunsichernd und am Ende steht meist ein Tierarztbesuch an: Die wenigsten Katzen lassen sich gerne in eine Transportbox sperren. Gerade deswegen ist es neben einer guten Gewöhnung wichtig, das richtige Modell auszuwählen.

Die richtige Größe

Der Bewegungsraum Ihres Lieblings ist in einer Transportbox extrem eingeschränkt und Fluchtwege sind nicht existent. Besonders kleine Modelle mögen zwar für Sie praktisch und handlich erscheinen, für das Tier können sie jedoch zu einem wahren Alptraum werden. Zu große Varianten bergen wiederum ein erhöhtes Sicherheitsrisiko, da bei einem Unfall der Insasse hin und her gegen die Wände geschleudert werden könnte. Eine erwachsene Katze sollte sich in der Box bequem drehen können, die Breite sollte also ungefähr der Länge von Kopf bis Schwanzansatz entsprechen. Für Kitten ist aufgrund ihres schnellen Wachstums eine etwas größere Box passend – so müssen sie sich nicht ständig an ein neues Modell gewöhnen.

Das richtige Material

Kunststoffboxen sind in der Regel am preiswertesten, robust und leicht zu reinigen. Körbe aus geflochtenem Holz dagegen sind optisch ansprechender und haben aufgrund ihres höheren Gewichts einen festeren Stand. Die Reinigung gestaltet sich jedoch sehr viel schwieriger, außerdem kann sich Ihr Liebling sehr leicht in dem Geflecht festkrallen und so beispielsweise gegen eine Tierarztbehandlung wehren. Transporttaschen aus weicheren Materialien zum Beispiel mit textilen Wänden können zwar zunächst bequemer erscheinen, sind allerdings die unsicherste Variante, da sie weder Schutz noch Halt bieten und leicht umkippen.

Form und Qualität

Das Innere der Box sollte von außen gut einsehbar sein und genug frische Luft im Inneren zulassen. Außerdem sind scharfe Kanten und Spitzen natürlich ein absolutes Tabu, auf das Sie bereits beim Kauf achten sollten. Ein Tuch oder dünnes Kissen kann die Box etwas gemütlicher gestalten. Vergessen Sie jedoch trotz sorgfältiger Auswahl nicht, dass Ihr Liebling möglichst selten und nur über kurze Zeiträume „eingesperrt“ werden sollte.

Foto: © Martina Berg/Adobe Stock

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