Bei Wind, Regen und Kälte suchen sich Freigänger-Katzen die kuscheligsten Plätzchen, um sich aufzuwärmen. Das ist nicht immer ganz ungefährlich: Immer wieder kriechen Katzen unter die Motorhauben oder auf die Reifen parkender Autos. Bleiben sie bei der Abfahrt unbemerkt, kann das tödlich enden.

Aufmerksam werden

Es sind Fälle bekannt, in denen Katzen mehrere hundert Kilometer lange Fahrten im Motorraum überlebt haben – leider aber nicht unverletzt. Die meisten Fälle enden tödlich. Um solche Horrorgeschichten zu vermeiden, können Sie selbst ein paar Maßnahmen ergreifen.

Wunderwaffe Ultraschall

Autobesitzer mit einem permanenten Parkplatz vor ihrem Haus können eine sogenannte Marderalarmanlage installieren. Das Ultraschallgerät gibt hohe Töne ab, die wir nicht hören können, Kleintiere wie Samtpfoten mit ihrem feinen Gehör nehmen diese allerdings sehr gut wahr und können so vor Unfällen geschützt werden.

Ein Blick unter die Motorhaube

Besonders beruhigt können Sie losfahren, wenn Sie zuvor die Motorhaube einmal angehoben haben. Wer es eilig hat, kann zumindest ein paar Mal auf die Motorhaube klopfen, um das Tier aufzuschrecken und damit vielleicht ein Leben zu retten.

Schlafplatz auf dem Reifen

Nicht nur der Motorraum, auch die Reifen stellen einen verlockenden Ruheort dar. Schließlich ist es auch hier etwas wärmer, und die erhöhte Position vermittelt den Eindruck von Sicherheit und Schutz. Dabei ist auch dieser Platz das Gegenteil von sicher, denn gerade ältere Katzen mit schlechtem Gehör bemerken nicht, wenn Menschen in das Auto einsteigen. Eine Kontrollrunde um Ihren Wagen lohnt sich also auf jeden Fall, um tragische Unfälle zu vermeiden.

Foto: © shymar27/Adobe Stock

(2)