Unsere Stubentiger haben hohe Ansprüche, ob Futterqualität, Schlafplatz oder auch Katzentoilette. Gerade beim letzten Punkt gibt es einiges zu beachten, damit Tier und Mensch sich in ihrem Zuhause wohl fühlen. Wir haben ein paar Tipps zusammengetragen, wie Sie unangenehmen Gerüchen durch die Katzentoilette entgegenwirken können.

Alles eine Sache der Sauberkeit

Die Grundlage für das Vermeiden von Gestank ist natürlich eine gründliche und regelmäßige Reinigung. Greifen Sie also mindestens einmal am Tag zur Schaufel. Damit tun Sie sowohl sich selbst als auch Ihrem Liebling einen großen Gefallen. Nach längerer Nutzung derselben Schale kann es übrigens sein, dass die schlechten Gerüche in das Material gezogen sind. Wir empfehlen Ihnen daher, einen stabilen Müllbeutel unter das Streu zu legen, der regelmäßig ausgewechselt werden kann.

Das richtige Modell

Wenn es um den Geruch geht, sind Toilettenschalen mit Deckel die beste Wahl. In der Regel sind spezielle Aktivkohlefilter integriert, sodass die Luft sogar gefiltert und Geruch neutralisiert wird. Beim Kauf sollten Sie allerdings darauf achten, dass die Filter einigermaßen geschützt sind, damit Ihre verspielten Fellnasen nicht auf die Idee kommen, sie zu zerfetzen. Eine geschlossene Katzentoilette ist allerdings nicht für jeden geeignet: Einige Samtpfoten mögen das einengende Gefühl nicht und brauchen daher ein längeres Training oder trauen sich trotzdem gar nicht in die Toilette und brauchen eine Alternative.

Qualität von Futter und Streu

Die Qualität des Futters wirkt sich auf die Hinterlassenschaften Ihres Lieblings aus. Minderwertiges Futter sorgt für einen übermäßigen Gestank, überprüfen Sie also die Inhaltsstoffe des Futters und lassen Sie sich im Zweifelsfall von Ihrem Tierarzt beraten. Wie gut Gerüche aufgenommen oder überdeckt werden, ist wiederum abhängig von der Qualität des Streus, Klumpstreu beispielsweise bindet den Urin. Es gibt auch Angebote wie Streudeo mit zusätzlichen Duftstoffen. Diese sollten allerdings nicht zu intensiv sein: Auf viele Fellnasen können die künstlichen Düfte unangenehm und abschreckend wirken.

Foto: © Ekaterina Kolomeets/Adobe Stock

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