Wir lieben unsere Hunde, und das zeigen wir ihnen jeden Tag mit Gesten der Zuneigung, von ausgiebigen Kuscheleinheiten über besondere Leckerlis bis hin zu langen Spaziergängen mit Ihrem Hund und Spielen an der frischen Luft. Doch woran erkennen wir eigentlich, wenn uns unser Hund Zuneigung zeigen möchte?

Zuneigung durch Nähe

Wie für uns Menschen ist auch für unsere Vierbeiner das Suchen nach körperlicher Nähe ein wichtiges Zeichen für Zuneigung. Sind Sie zuhause, liegt Ihr Liebling gerne neben Ihnen und schlafen würde er am liebsten bei Ihnen im Bett, aber zumindest auf dem Teppich davor. Außerdem kennt jeder Besitzer die Begrüßungsfreude, die ihm beim Heimkehren entgegenschlägt: Das Tier trappelt ungeduldig mit den Pfoten und wedelt mit dem Schwanz, während Sie durch die Tür treten und sagt Ihnen damit: „Ich freue mich, dich zu sehen!“

Vertrauen schenken

Sie kuscheln Ihren Liebling und er blickt Ihnen lange und tief in die Augen? Erwidern Sie diesen Blick und freuen Sie sich über den Ausdruck tiefen Vertrauens, den Ihr Hund Ihnen damit vermitteln will. Ein weiteres Zeichen dafür, dass sich Ihr Vierbeiner auf Sie verlässt, ist, wenn er sich in Gefahrensituationen an Ihnen orientiert: Wird Ihr Hund durch etwas verunsichert, wirft er Ihnen einen Blick zu und schaut zunächst, wie Sie reagieren.

Fürsorge zeigen

Sie kümmern sich um Ihren Liebling und er sich ebenfalls um Sie. Manche Hunde zeigen Zuneigung, indem sie ihrem Herrchen oder Frauchen sogar ihr Spielzeug schenken: Überlässt Ihnen Ihr Vierbeiner dieses ohne spielerisch daran zu ziehen oder zu erwarten, dass Sie es werfen, können Sie sich, geehrt fühlen. Eine weitere Zuneigungsbekundung ist das Ablecken der Haut. Dieses Zeichen der Intimität ist mit einem Kuss vergleichbar und soll Sie pflegen – als angenehm empfinden wir Menschen das allerdings nicht immer. Wenn Sie nicht abgeleckt werden möchten, sollten Sie Ihrem Vierbeiner das schonend abgewöhnen, um dessen Liebe nicht grob zurückzuweisen.

 

Foto: © Halfpoint/Adobe Stock

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