Das Leiden unter Kopfschmerzen ist bei Menschen weit verbreitet, es sind über 220 verschiedene Arten bekannt. Doch auch unsere Vierbeiner können darunter leiden. Hunde können die Schmerzen allerdings nicht eindeutig verbalisieren, weshalb sie etwas schwerer zu erkennen sind. Wir haben einige Tipps, wie Sie trotzdem sehen, ob Ihr Hund Schmerzen hat.

Schmerzen unbekannten Ursprungs

Sogenannte primäre Kopfschmerzen gehören sowohl bei Menschen als auch bei Hunden zu den Schmerzen, deren Ursachen noch nicht genau bekannt sind und die darum nur schwer behandelt werden können. Vorbeugend können die Krankheit fördernde Faktoren vermieden werden: Stress, Flüssigkeitsmangel und fehlender oder unregelmäßiger Schlaf wirken sich ebenso negativ auf das Wohlbefinden unserer Lieblinge aus wie auf uns Menschen.

Begleiterscheinung anderer Krankheiten

Sekundäre Kopfschmerzen sind auf andere Krankheiten zurückzuführen und damit leichter zu erkennen und zu behandeln. Häufige Auslöser sind Veränderungen in der Halswirbelsäule wie eine verspannte Muskulatur oder Fehlstellungen. Diese können nach Feststellung gezielt behandelt werden, wodurch gleichzeitig die Kopfschmerzen bekämpft werden.

Symptome erkennen

Um sekundäre Kopfschmerzen zu behandeln, müssen zunächst die Krankheit bemerkt und die Ursache behandelt werden. Zu den häufigsten Symptomen gehören Verhaltensänderungen wie Apathie, Rückzug von Menschen und Artgenossen, Aufsuchen von dunkleren und kühleren Räumen, Zukneifen der Augen, Futterverweigerung, Vermeidung übermäßiger Bewegung und leises Wimmern. Außerdem sind bei Kopfschmerzen meist eine verstärkte Geräusch- und Lichtempfindlichkeit sowie vermehrtes Tränen von Augen und Nase und Haarverlust im Kopfbereich festzustellen. Kratzt sich Ihr Liebling im Kopf- und Halsbereich oder übergibt er sich ohne ersichtlichen Grund, sind auch dies Hinweise. Besprechen Sie alle genannten Symptome unbedingt mit Ihrem Tierarzt, um die auslösende Krankheit zu finden und zu behandeln.

Foto: © Corinna/Adobe Stock

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