2018 steht ganz im Zeichen unserer treuen Vierbeiner, zumindest laut den chinesischen Tierkreiszeichen. Am 16. Februar wurde das chinesische Neujahr gefeiert und damit das Jahr des Hahns aus- und das Jahr des Hundes eingeläutet. Wir erklären Ihnen, was hinter diesem ungewöhnlichen Kalender steht.

Zwölf Tiere für zwölf Jahre

Die Tierkreiszeichen sind ein Kreis aus zwölf sich wiederholenden Tieren: Ratte, Ochse, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund und Schwein. Ihnen und dem jeweiligen Jahr werden bestimmte Eigenschaften zugeschrieben, im Falle des Hundes Loyalität, Ehrlichkeit und Bodenständigkeit. Warum es genau diese zwölf Tiere wurden, ist unklar, es gibt jedoch zwei bekannte Legenden.

Ehrenfest oder Wettkampf?

Einer Sage nach ehrte Buddha vor gut 5000 Jahren die Neumondnacht mit einem Fest. Er lud alle Tiere ein, mit ihm zu feiern, doch nur die zwölf oben genannten erschienen. Zum Dank widmete Buddha jedem ein Mondjahr. Die Katze wusste nichts von den Feierlichkeiten, da die Ratte ihr ihre Einladung nicht übermittelte. Eine weitere Geschichte besagt, dass der Jadekaiser, welcher am Anfang der chinesischen Geschichte gestanden haben soll, einen Wettkampf ausrief. Er versprach, dass die besten zwölf Tiere jeweils ein Jahr gewidmet bekommen würden. Die Katze wollte auch an dem Wettkampf teilnehmen, wurde jedoch auch hier von der Ratte betrogen: Aus diesem Grund jagt sie ihr angeblich noch heute hinterher.

Wertschätzung zeigen

Wie sehr man diesem Kalender und den damit verbundenen Sagen Glauben schenkt, ist jedem selbst überlassen. Dennoch sollte das Ehrenjahr unserer Vierbeiner eine Erinnerung daran sein, ihre Freundschaft und Liebe zu würdigen. Nehmen Sie das chinesische Neujahr zum Beispiel als Anlass, Ihren Liebling mit einer besonderen Leckerei zu verwöhnen oder mit einer Tierkrankenversicherung zu schützen, damit die uneingeschränkte Behandlung beim Tierarzt jederzeit gesichert ist!

Foto: © Christian Müller/fotolia.com

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