Ob Gletscher oder Sanddünen, Kater Vladimir war bereits überall. Gemeinsam mit seinen Besitzern hat er im vergangenen Jahr alle 59 Nationalparks der USA erkundet. Hier erfahren Sie mehr über den spannenden Roadtrip des vierbeinigen Abenteurers.

Ein ungewöhnlicher Begleiter

Zwei Jahre lang hat das junge Pärchen Cees und Madison Hofman an ihrem Plan gefeilt, bevor sie im April 2016 in das Wohnmobil stiegen, in dem sie von nun an leben würden. Mit dabei hatten sie ihren vierbeinigen Begleiter, Vladimir. Der kleine Kater war der Wunsch Madisons gewesen, welche sich selbst als „verrückte Katzen-Lady“ bezeichnet, doch auch Cees schloss die Samtpfote schnell in sein Herz. Zunächst wurde Vladimir an die Leine gewöhnt und lernte damit erst den Innenhof und dann die Parkanlagen in der Umgebung kennen. Schließlich begann das lange Fahren, Wandern und Abenteuer erleben.

Vorbereitung und Rücksicht

Wenn Wege oder Gebiete in Nationalparks für Haustiere gesperrt sind, dann aus gutem Grund, das war dem Pärchen von vorneherein klar. Stattdessen recherchierten sie vor jedem Park nach haustierfreundlichen Wegen und fanden sogar Möglichkeiten, den Kater mit auf Kajaktouren zu nehmen. Vladimir durfte sie außerdem nur bei angenehmem Wetter begleiten und wenn er müde wurde, war ihm ein Platz auf einem der Rucksäcke der beiden sicher.

In Ruhe genießen

Vladimir hatte seine eigene Vorstellung von einer angenehmen Geschwindigkeit. Häufig war er so eingenommen von den vielen faszinierenden Gerüchen auf dem Weg, dass er das Wandern vergaß und Cees und Madison auf ihn warten mussten. Doch gerade diese Verlangsamung hatte etwas Gutes an sich: Die beiden wurden immer wieder daran erinnert, innezuhalten und den Weg zu genießen. Zahlreiche beeindruckende Fotos von der Reise finden Sie auf der offiziellen Website der drei Abenteurer.

Foto: © Massimo Discepoli/shutterstock.com

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